{"id":12073,"date":"2022-02-08T20:54:16","date_gmt":"2022-02-08T20:54:16","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=12073"},"modified":"2022-04-07T19:50:23","modified_gmt":"2022-04-07T19:50:23","slug":"344-wieder-gelesen-200","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=12073&lang=de","title":{"rendered":"348 Wieder gelesen: 200"},"content":{"rendered":"\n<h4><b>Zweihundert (Interview)<\/b><\/h4>\n<p><strong>Was f\u00fcr eine langweilige \u00dcberschrift!<\/strong><\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p><strong>Zweimal das Gleiche! Die reine Wiederholung.<\/strong> <br \/>Ja, eine Tautologie.<\/p>\n<p><strong>Eine Tauto-was?<\/strong><br \/>Tautologie.<\/p>\n<p><strong>Was hei\u00dft das?<\/strong><br \/>Googeln! Ich bin kein wandelndes Lexikon. Vielleicht stimmt es auch nicht, was ich sage.<\/p>\n<p><strong>Und warum diese \u00dcberschrift?<\/strong> <br \/>Einfach so, es ist mir nichts Besseres eingefallen.<\/p>\n<p><strong>Ich wei\u00df schon, was du mit diesem seltsamen Titel willst.<\/strong><br \/>N\u00e4mlich?<\/p>\n<p><strong>Du willst auf den zweihundertsten Beitrag in deinem Blog hinweisen.<\/strong><br \/><strong>Wieder eine runde Zahl, wieder ein Jubil\u00e4um!<\/strong><br \/>Genau.<\/p>\n<p><strong>Freust du dich dar\u00fcber?<\/strong> <br \/>Ja, etwas stolz bin ich schon. Zweihundert Aufs\u00e4tze. Ein ganzes dickes Buch, fast wie ein Tagebuch, was mich gerade besch\u00e4ftigt hat.<\/p>\n<p><strong>Wo nimmst du nur die Energie dazu her?<\/strong><br \/>Eros, der Gott der Kreativit\u00e4t, steckt in mir drin.<\/p>\n<p><strong>Du willst also zeugen?<\/strong> <br \/>Ja, es gibt Kinder des Geistes und Kinder des K\u00f6rpers.<\/p>\n<p><strong>Unsterblich werden wollen wie WR?<\/strong><br \/>Gut dass du den Namen nicht nennst. Auch der Stabreim war gut.<\/p>\n<p><strong>Warum immer so viel Kunst und Philosophie. Andere Blogs sind kurz und knapp und ganz nah am Leben. Vor allem deine Beitr\u00e4ge zur Wissenschaftstheorie mag ich \u00fcberhaupt nicht. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong>Noch mehr Philosophie, hat Derrida schon in den achtziger Jahren in seinem Coll\u00e8ge in Paris propagiert. Es geht um Wahrheit. Nicht um Oberfl\u00e4chen. Das Denken kommt zu kurz in unserer Zeit, die skeptische Distanz, das Einordnen in die Vergangenheit, in fr\u00fchere Zusammenh\u00e4nge. Dass sich etwas wiederholt, dass man aber auch Wiederholungen vermeiden kann.<\/p>\n<p><strong>Im Guten oder im Schlechten?<\/strong> <br \/>Beides.<\/p>\n<p><strong>Und f\u00fcr wen schreibst du diese philosophischen Gedanken?<\/strong><br \/>F\u00fcr jeden, der mich liest!<\/p>\n<p><strong>Liebt?<\/strong><\/p>\n<p>Nein: liest!<\/p>\n<p><strong>Super Antwort. &#8211; Und wer liest dich?<\/strong><\/p>\n<p>Der das Denken \u00fcben und nicht nur Wissen sammeln will.<\/p>\n<p><strong>Was meinst du damit?<\/strong><br \/>Das Wissen der Welt ist im Internet sofort verf\u00fcgbar. Aber die Verkn\u00fcpfung dieses Wissens zu einem inneren Zusammenhang, zu einem Ganzen, einem Verstehen, einer Verst\u00e4ndigung, wie man ein Leben leben soll, das klappt immer weniger. Damit meine ich auch: das Sprechen-K\u00f6nnen, das Verstehen-K\u00f6nnen, das Zuh\u00f6ren-K\u00f6nnen, die Einf\u00fchlung verk\u00fcmmert. Verk\u00fcmmert die Sprache, dann verk\u00fcmmert das Denken. Verk\u00fcmmert das Denken, dann verk\u00fcmmert der &#8211;<\/p>\n<p><strong>Danke! Diese Geschichte kenne ich schon genug aus deinen Texten.<\/strong><br \/><strong>Wer ist deine Zielgruppe?<\/strong><br \/>Jeder, der mich liest.<\/p>\n<p><strong>Wieder eine super Antwort.<\/strong><br \/>James Joyce hat seinen <u>Ulysses<\/u> zeitweise nur drei Leuten in Triest vorgelesen. Und <u>Franco Evangelisti <\/u>hat nur neun abgeschlossene Kompositionen in seinem ganzen Leben vorgelegt.<\/p>\n<p><strong>Und die sollen dir ein Vorbild sein?<\/strong><br \/>Nein. Aber manchmal reichen drei Leute zum Zuh\u00f6ren. Oder auch nur eine Person. Es kommt darauf an wer. Der Beifall der Facebook-und SMS-Kreaturen interessiert mich nicht.<\/p>\n<p><strong>Was meinst du damit? Ist das wieder eine Diskriminierung?<\/strong><br \/>Das sage ich besser nicht an dieser Stelle. Oder vielleicht doch:<br \/><u>Sextus Enpirikus <\/u>schreibt \u00fcber das Problem, ob man das Denken erlernen und \u00fcben kann, ich rede meistens davon, eine Lebensspur zu spuren&#8230; hier, Suhrkamp Wissenschaft 499 Seite 293 &#8211;<\/p>\n<p><strong>Genug! Es reicht! Du startest genauso wie er wieder mit deinem Verwirrspiel.<\/strong><\/p>\n<p>Wieso?<\/p>\n<p><strong>Kein Mensch wird dir folgen wollen!<\/strong><br \/>Woher wei\u00dft du das?<\/p>\n<p><strong>Beweise mir das Gegenteil!<\/strong><br \/>Mich haben immer besonders schwierige Texte angestachelt und fasziniert. Aristoteles sagt vom \u00a0\u2013<\/p>\n<p><strong>Ja ja, genug! &#8211; Dein Blanchot-Text Nr.155 war das beste Beispiel davon. Einsame Spitze! &#8211; Nein danke.<\/strong><br \/>Wovon?<\/p>\n<p><strong>Von Verwirrung, Unverst\u00e4ndlichkeit und Spielerei. Der Beginn hat mir schon gereicht zum Abschalten.<\/strong><br \/>Wenn du meinst\u2026Schade. Macht aber nichts. Ich schalte auch manchmal ab.<\/p>\n<p><strong>Wie lange willst du noch weiter\u00a0schreiben?<\/strong><br \/>Ich wollte eigentlich jetzt mit der Zahl 200 aufh\u00f6ren. Ich wei\u00df es nicht. Vielleicht solange du willst.<\/p>\n<p><strong>Ich?<\/strong><br \/>Ja, du geh\u00f6rst doch auch dazu.<\/p>\n<p><strong>Wieso?<\/strong><br \/>Zu meiner Zielgruppe. Du liest mich und regst dich auf. Das ist doch genau das Richtige! Meine Provokation findet ihr Ziel und n\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>Ganz im Gegenteil: ich kann mein Ger\u00e4t ausschalten und schon bist du tot.<\/strong><br \/>Dann mach&#8217;s doch!<\/p>\n<p><strong>Entschuldigung, es war nicht so hart gemeint. &#8211; Aber manchmal gehst du einem mit deinem Stil, mit deiner Thematik schon ganz sch\u00f6n auf den Wecker. Diese ewigen Sex-Geschichten. Langweilig.<\/strong> <br \/>Reden wir davon. Reden wir \u00fcber ONS. Das interessiert jeden.<\/p>\n<p><strong>Mich nicht. Ich mache das, was ich will, und brauche keine Besserwisser.<\/strong><br \/>Stimmt. Dar\u00fcber mache ich mir auch immer wieder Gedanken. Entschuldige, wenn ich dir manchmal wie ein Moralapostel zu nah trete. Aber bald werden diese Geschichten auch ein Ende haben.<\/p>\n<p><strong>Warum?<\/strong><br \/>Ich \u00e4ndere die Thematik.<\/p>\n<p><strong>Was kommt? Ein neues Buch?<\/strong><br \/>Ich starte bald mit der Dekonstruktion der christlichen Lehre.<\/p>\n<p><strong>Was meinst du damit?<\/strong><br \/>Ich will zeigen, dass das Christentum eine direkte \u00dcbernahme und Weiterentwicklung hellenistischer Br\u00e4uche, Gedanken, Rituale, Philosophien, Lebensformen und so weiter war. Dass vieles von dem, was wir heute im Christentum glauben oder auch nicht, schon in der Antike vorhanden war.<\/p>\n<p><strong>Was zum Beispiel?<\/strong><br \/>Das Thema Auferstehung war im ersten Jahrhundert nach Christus sehr aktuell. Eine richtige Mode. Jeder Kaiser musste in den Himmel aufgefahren sein, nur dann war er ein richtiger Gott, zu dem man beten konnte.<\/p>\n<p><strong>Als Gott?<\/strong> <br \/>Ja. Verg\u00f6ttlicht per Senatsbeschluss. Ein Kaiser konnte aber nur nach seinem Tod verg\u00f6ttlicht werden, das hei\u00dft in einem eigenen Tempel angebetet werden, wenn es einen Zeugen im Senat gab, der schwor, dass er gesehen habe, wie der Verstorbene in den Himmel aufgestiegen sei. Unter Domitian mussten dann sogar die lebenden Kaiser bereits angebetet werden. Schon vor ihrer Himmelfahrt.<\/p>\n<p><strong>Und das alles interessiert dich? Seltsam. &#8211; Wirst du jetzt zum Atheisten?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Im Gegenteil. Es hat mich immer sehr beeindruckt, dass so kluge Leute wie Platon oder Cicero oder Albert Einstein gl\u00e4ubig waren. Dass sie sogar die Rituale mitgemacht haben. Cicero war sogar Hoher Priester, Pontifex Maximus. Heute sagt man Papst dazu.<\/p>\n<p><strong>Rituale sind Hokospokus.<\/strong><br \/>Nein, im Gegenteil. Ebenso wie die Institutionen den Staat <u>entlasten<\/u>, so entlasten die Rituale die Seele. Sie machen das Leben leichter und einfacher. Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen, Gebete, Eucharistie&#8230;Selbst das Liebesspiel ist ein Ritual. Auch was wir gerade machen, das Fragen und Antworten, geht in Richtung Ritual, ist fest gelegt durch bestimmte Regeln, an die wir uns halten.<\/p>\n<p><strong>Warum denkst du so kompliziert?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke und schreibe nicht kompliziert. Das Thema, das Leben, die Welt sind kompliziert. Komplex, vielschichtig. Je nachdem, mit welcher Brille du alles anblickst.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht deine Brille aus?<\/strong> \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Manche Menschen sind kurzsichtig, andere weitsichtig. Da ich mich oft im Bereich der abstrakten Begriffe bewege, bin ich eher weitsichtig. Wenn man abstrakten Begriffen Wahrheit <i>abspricht<\/i>, man also eher im Hier und Jetzt lebt, das hei\u00dft auch in der sinnlichen Welt des K\u00f6rpers, ist man kurzsichtig.<\/p>\n<p><strong>Ist das eine Wertung? \u00a0<\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Nein, \u00fcberhaupt nicht. Jeder wie er will und kann. Beides ist wichtig.<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Deine Sprache ist oft so wenig pr\u00e4zise. Mit unverst\u00e4ndlichen Bildern.<\/strong><br \/>Danke f\u00fcr dieses Lob oder diese Unterstellung. Ich verwende manchmal doppel- oder sogar mehrdeutige Begriffe, die man interpretieren muss, die nicht sofort eine einzige Sache benennen wollen. Deren Kontext, auch Sinnzusammenhang man erst erkunden muss.<\/p>\n<p>Das bedeutet schon eine gewisse Anstrengung beim Lesen und Verstehen von Sinn. Ich nenne das auch gerne das &#8220;<u>stockende Lesen<\/u>&#8220;. Es ist m.E. nachhaltiger, erreicht unser Denken und Merken eher und intensiver als das schnelle, oberfl\u00e4chliche Lesen. Man glaubt es zu verstehen und \u00fcbersieht das Wesentliche. Wie fragte fr\u00fcher der Lateinlehrer: Wo ist das Subjekt, was ist Pr\u00e4dikat&#8230;<\/p>\n<p><strong>Ich kann kein Latein.<\/strong><\/p>\n<p>So funktioniert auch Propaganda: Schlagworte, Oberfl\u00e4chlichkeiten, Ablenken von der eigentlichen Wahrheit. Das philosophische Problem dabei ist jedoch, dass es meist mehrere, vielleicht sogar <u>gleichwertige<\/u> Wahrheiten gibt. Da muss man schon einen guten und weitsichtigen Politiker als Entscheider haben. Das hei\u00dft bei den Wahlen nicht auf Vereinfacher, Marktschreier oder Schauspieler und Populisten herein fallen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist unsere ganze Welt so mehr- und vieldeutig. Ununterbrochen ist man gezwungen mit seinen Erkenntnis-Organen zu interpretieren. Alles ist ununterbrochen <em>Interpretation<\/em>. Dazu geh\u00f6ren auch die Augen und Ohren und nicht nur unser vorprogrammierter Verstand.<\/p>\n<p><strong>Vorprogrammiert? Wer hat ihn vorprogrammiert?<\/strong><br \/>Ich denke, unsere Lebensgeschichte programmiert ihn ununterbrochen. Immer wieder gibt es neue Updates. In einem gewissen Sinn bin ich auch ein Updater. Ich biete neue Zug\u00e4nge an, auch zur Welt, zu einem Verstehen von Welt und Vergangenheit.<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Und wer ist dein Updater, wer hat dich programmiert? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/strong>Zum Teil meine Lebensgeschichte. Und ich habe die notwendigen Werkzeuge dazu mit bekommen bei meiner Geburt. Oder vielleicht auch infolge meiner seelischen, vielleicht sogar neurotischen Struktur. Du siehst, Neurosen mit ihrer manchmal gro\u00dfen Hyper-Sensibilit\u00e4t im Gefolge sind nicht nur negativ. Du hast ja auch schon Erfahrungen damit gemacht. Solche seelischen Erfahrungen oder Labilit\u00e4ten sind nicht nur gelernt, sondern auch angeboren. Aber nicht nur. Man kann sie auch \u00fcbernehmen, \u00fcben. Das ist tats\u00e4chlich positiv. Der aus dem Buddhismus kommende Begriff der &#8220;<u>Achtsamkeit<\/u>&#8220;, eine Form von Sensibilit\u00e4t, die uns M\u00e4nnern oft abgeht, ist gegenw\u00e4rtig sehr in Mode.<\/p>\n<p><strong>Auch Gef\u00fchle spielen eine Rolle.<\/strong><br \/>Schon. Damit man k\u00f6rperlich bereit ist, auch neue Erfahrungen mit neuen Begriffen zu machen. Sich daf\u00fcr zu \u00f6ffnen.<br \/>Gef\u00fchle sind der Schl\u00fcssel zu einem Palast, welcher voll Welt und Leben und Liebe ist. Manche Pal\u00e4ste sind leer, verk\u00fcmmert, zerfallen. Andere wiederum sind sch\u00f6n, neu, gro\u00df und einladend. Liebe ist bei mir \u00fcbrigens immer eine <u>gelingende menschliche Begegnung,<\/u> dass also Verstehen und Verst\u00e4ndigung ins Spiel kommt, welches <u>Fremdheit aufl\u00f6st<\/u>. Immer sind wir von Fremdheit umgeben.<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Ich wei\u00df. Camus und der Fremde.- Wie sieht ein solcher Palast aus?<\/strong><br \/>Mein Palast ist bunt und vielf\u00e4ltig. Mit Ideen, Gew\u00e4chsen, Menschen, Gef\u00fchlen&#8230;und mit vielen \u00dcberraschungen. Auch mit Musik.<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Danke, das reicht f\u00fcr heute. Von meinem Palast kann ich dir leider nichts berichten. Machen wir Schluss?<\/strong><br \/>Schade. Jeder besitzt einen solchen Palast, der gef\u00fcllt, der besucht werden kann. Es liegt nur an dir!<\/p>\n<p><strong>Gibt es eigentlich etwas in deinem Blog-Palast, das dich st\u00f6rt, das du f\u00fcr verbesserungsw\u00fcrdig h\u00e4ltst? Jetzt kannst du W\u00fcnsche \u00e4u\u00dfern.<\/strong><br \/>Ja, es trauen sich immer noch zu wenig Leute Kommentare zu schreiben. Oder mit zu diskutieren. Es gibt zwar pers\u00f6nliche Reaktionen im Gespr\u00e4ch, aber schriftlich \u00e4u\u00dfern sich nur wenige.<br \/>Dabei gibt es \u00a0jemanden in der Schweiz, der oder die sich regelm\u00e4\u00dfig morgens in der Fr\u00fch bei mir einschaltet. Mich gerade gelesen hat, wenn ich erst aufgestanden bin. Diese Person m\u00f6ge sich doch bitte einmal melden!<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Vielleicht f\u00e4llt das Schreiben manchen Leuten zu schwer. Ich kann es auch nicht. &#8211; Wer ist denn SG in deinem Blog. Der schreibt ja ganz sch\u00f6n viel.<\/strong><br \/>Er will nicht, dass ich ihn oute. Er ist Chef in einer gro\u00dfen Firma.<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Ein Mathematiker?<\/strong><br \/>Ja, auch ein promovierter Physiker. Aber eigentlich ist er ein Mystiker.<br \/><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Baut seine Firma Autos? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nein, aber so was \u00c4hnliches.<\/p>\n<p><strong>Und wer ist AR? \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Ein Freund, der sich vor<b>\u00a0<\/b>dem Leben versteckt oder den das Leben sogar verloren hat.<\/p>\n<p><strong>Wie soll ich das verstehen? \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Er traut sich nicht in andere Pal\u00e4ste hinein zu gehn oder den eigenen Palast zu \u00f6ffnen, ihn kennenzulernen.<\/p>\n<p><strong>Verfolgst\u00a0du die Leser-Statistiken?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Es interessiert mich. Was gelesen wird und aus welchem Land die Leser stammen. Ihren Namen und ihre Adresse erfahre ich nicht. Wenn ein Aufsatz mit Titel extra als solcher ausgew\u00e4hlt und angeklickt worden ist, der weit zur\u00fcck liegt, lese ich ihn noch einmal durch, kommentiere ihn oder korrigiere auch eventuell.<\/p>\n<p><strong>Und hast du dich auch schon mal geirrt?<\/strong> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Nein, seltsamer Weise wiederholen sich sogar einige Grundgedanken meines Denkens, die ich ganz zu Beginn der Blog-Aufs\u00e4tze schon aufgeschrieben hatte.<\/p>\n<p><strong>Welche? \u00a0 \u00a0 <\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Du verlangst ja ganz sch\u00f6n viel von mir!<\/p>\n<p><strong>Na klar, die du bist doch hier der Philosoph. \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich ein Philosoph?<\/p>\n<p><strong>Wenn nicht, was dann? \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Du spielst auf ein neues Lied von mir an, das ich gerade komponiert habe.<\/p>\n<p><strong>Lenk nicht ab von meiner Frage von eben. \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Welche Frage war das noch einmal?<\/p>\n<h3><b>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/b><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=348%20Wieder%20gelesen%3A%20200&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweihundert (Interview) Was f\u00fcr eine langweilige \u00dcberschrift! Warum? Zweimal das Gleiche! Die reine Wiederholung. Ja, eine Tautologie. Eine Tauto-was?Tautologie. Was hei\u00dft das?Googeln! Ich bin kein wandelndes Lexikon. Vielleicht stimmt es auch nicht, was ich sage. Und warum diese \u00dcberschrift? Einfach so, es ist mir nichts Besseres eingefallen. Ich wei\u00df schon, was du mit diesem seltsamen Titel willst.N\u00e4mlich? Du willst auf&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[466],"tags":[1795],"class_list":["post-12073","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein-de","tag-interview"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4WFkG-38J","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12073"}],"collection":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12073"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12073\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12572,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12073\/revisions\/12572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}