{"id":127,"date":"2014-06-28T18:55:02","date_gmt":"2014-06-28T18:55:02","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=127"},"modified":"2016-03-30T20:08:34","modified_gmt":"2016-03-30T20:08:34","slug":"63-musik-fuer-geige-und-klavier-rimbaud-fragmente-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=127&lang=de","title":{"rendered":"63 Musik f\u00fcr Geige und Klavier \/ Rimbaud-Fragmente (1)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><em>\u00a0zur Vorlage an die Presse<\/em><\/p>\n<h2>Gespr\u00e4ch mit Reinhold Urmetzer<\/h2>\n<p><strong>Warum ver\u00f6ffentlichen Sie jetzt Prosagedichte?<\/strong><\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit meiner &#8220;<strong>Musik f\u00fcr Geige und Klavier&#8221;<\/strong> &#8211; sie wird jetzt im Rahmen eines gr\u00f6\u00dferen Projekts mit dem Titel <strong>&#8220;Abfahrende Schiffe<\/strong>&#8221; wieder neu einstudiert und hei\u00dft eigentlich &#8220;Sonate f\u00fcr Geige und Klavier&#8221; aus dem Jahr 1980 &#8211; hat mich wieder in diese Zeit zur\u00fcck versetzt.<\/p>\n<p>Ich habe Aufzeichnungen von damals gefunden, \u00a0Prosagedichte mit dem Titel &#8220;Steine, Tr\u00fcmmer, Vierjahreszeiten&#8221;. Sie stehen stark unter dem Einfluss von <strong>Arthur Rimbaud<\/strong>. Er war damals sehr popul\u00e4r. Paul Morrison von den Doors oder Patti Smith und andere aus der Rockmusik haben sich auf ihn berufen. Ich habe jetzt wie in einem Rausch wieder siebzehn neue Texte unter seinem Vorzeichen geschrieben. Das &#8220;Abfahrende Schiffe&#8221;-Projekt umfasst Literatur, Musik, Philosophie und Fotografie \u00a0und ist noch nicht abgeschlossen.<br \/>\nIch gehe bei den neuen Texten von kurzen Rimbaud-Fragmenten aus, f\u00fchre sie weiter und auch ganz woanders hin. \u00c4hnlich wie in den Jabes-Texten, die ich f\u00fcr das \u00a0im Jahre 2011 zusammen mit der Malerin\u00a0<strong>Karin Geschke<\/strong><strong style=\"font-size: 14px; line-height: 21px;\"><\/strong><span style=\"font-size: 14px; line-height: 21px;\">\u00a0<\/span>\u00a0ver\u00f6ffentlichte &#8220;Tipasa&#8221;-Buch geschrieben habe.<\/p>\n<p><strong>Rimbaud war ein leidenschaftlich aufbegehrender junger Mann. Sie damals auch?<\/strong><\/p>\n<p>In meiner Musik \u00a0ganz bestimmt. Ich war in Stuttgart Keyboarder in einer Rockgruppe, arbeitete an der Musikschule \u00a0und war auch gleichzeitig \u00a0Musikkritiker \u00a0im Kulturteil der Stuttgarter Zeitung mit redaktionellen Aufgaben f\u00fcr Neue Musik und Rockmusik. Immer wieder musste ich \u00fcber alle m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Konzertabende schreiben mit Avantgarde-Musikern wie Stockhausen oder Ligeti bis hin zu\u00a0Punk- und New Wave-Bands oder Supergruppen wie Queen und Pink Floyd. Ich habe sie alle aus n\u00e4chster N\u00e4he kennen lernen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Das hat mich nat\u00fcrlich auch in meinem Stil als klassischer Komponist gepr\u00e4gt. Immerhin war ich wegen einem bekannten Komponisten der Neuen Musik,<strong> Erhard Karkoschka<\/strong>, nach Stuttgart gekommen. Als Saar-Franzose in der \u00a0schw\u00e4bischen Hauptstadt und bei schw\u00e4bischen Rockmusikern &#8211; das war schon eine \u00a0deutliche Umstellung und Herausforderung. Aber diese Begegnung war sehr n\u00fctzlich und hat Spa\u00df gemacht.\u00a0Mein Kompositionsprofessor meinte damals sp\u00f6ttisch, ich sei wohl mit meiner Liebe zur Rockmusik auf einer pubert\u00e4ren Entwicklungs-Stufe stehen geblieben. Ich habe jedenfalls und unbeeindruckt von kritischen Warnungen moderne Klassik, also Neue Musik, mit Rockmusik zu mischen versucht, und zwar von der Klassik herkommend, was weniger h\u00e4ufig vorkommt.\u00a0<strong>Crossover<\/strong>\u00a0nennt man eine solche Musik heute, die die Grenzen zwischen Klassik und U-Musik verwischt.<br \/>\nDie politische und kulturelle Zeit war damals jedenfalls sehr spannend, experimentell und innovativ.<\/p>\n<p><strong>Sie blicken mit einer gewissen Wehmut und Nostalgie zur\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p>Eine Epoche, die 70er Jahre, war zu Ende. Das kann man wohl sagen. Das politische Aufbegehren der Jugend, die Studentenbewegung, war vorbei, kanalisiert in Parteien, Gr\u00fcppchen, Esoterik-Zirkeln und so fort. Dabei habe ich noch pers\u00f6nlich und im kleinen Kreis in Paris \u00a0den Gro\u00dfmeister der Studentenbewegung kennen lernen d\u00fcrfen, <strong>Herbert Marcuse<\/strong>! Doch das war alles vorbei. Die Stimme der Jugend, eine wichtige und einflussreiche \u00a0Jugendstil-Bewegung wie um 1900, aus der sich immerhin sp\u00e4ter die Partei der Gr\u00fcnen, der \u00d6kologen, Pazifisten, Attac-Aktivisten etc. entwickelt hatte, war verstummt, war nicht mehr gefragt.\u00a0Ich bin froh und dankbar, dass ich dies alles auch erleben durfte, diesen gro\u00dfen \u00a0Optimismus von fr\u00fcher, die Aufbruchstimmung. Wir k\u00fcmmerten uns nur um Politik, Philosophie, Musik, nicht um Nike-Schuhe, Haarmode oder den Karriereknick, wenn ich mal kurz ins Ausland gehe. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Auch dir Bl\u00fctentr\u00e4ume der<strong> Hippies<\/strong> von einem neuen und anderen Leben, auch Liebesleben, waren nicht aufgegangen. Im Gegenteil. Ein weltzerst\u00f6rerischer Atomkrieg bef\u00fcrchteten alle, Ende der Musik, Ende der Geschichte, der Welt. Das war die neue Angst der 68er. Und dann der Terrorismus, ganz besonders in <strong>Stuttgart<\/strong>. Man lebte in einer besetzten Stadt! \u00dcberall Polizei, Demonstrationen, Kontrollen. Stra\u00dfenschlachten von Punks und Polizei \u00a0vor dem Konzertlokal &#8220;Mausefalle&#8221; in der Stuttgarter Stadtmitte\/T\u00fcbingerstra\u00dfe, wo ich direkt nebenan viele Jahre lang gewohnt habe. Es war eine sehr spannende Zeit und voller Antithesen.\u00a0Dass es \u00a01989 so ganz anders gekommen ist, hat uns alle sehr \u00fcberrascht. Niemand h\u00e4tte sich das vorstellen k\u00f6nnen. Bei meinen<strong> Berlin<\/strong>-Besuchen in den 80er Jahren dachte ich jedes Mal, das wird wohl die letzte Reise dorthin in \u00a0diese so moribund und dekadent glitzernde Stadt gewesen sein.Adieu! \u00a0Bald wirst du ganz vom \u00f6stlichen Imperium geschluckt sein. Und dann kam es gerade umgekehrt!<\/p>\n<p><strong>Sie beziehen sich im Begleittext zum Buch mit den Prosa-Gedichten auch auf die franz\u00f6sischen Philosophen<\/strong>.<\/p>\n<p>Das war eine zweite wichtige Phase in meinem Leben. Ein neues Denken, eine neue Sprache hatte sich schon vor 1989 jenseits des Rheins gebildet, die im \u00dcbrigen von den Intellektuellen hierzulande heftig bek\u00e4mpft wurde und auch immer noch bek\u00e4mpft und diskreditiert wird. Man wirft den franz\u00f6sischen Philosophen, die mit ihren &#8220;postmodernen&#8221; Ideen einen gro\u00dfen Erfolg in den USA und in Asien immer noch haben, &#8220;Irrationalismus&#8221; vor. Wer nicht so denkt wie die preu\u00dfischen Rationalisten, ist &#8220;irrational&#8221;, verweigert sich dem rationalen menschlichen Gespr\u00e4ch und so fort. Man ist quasi ein Taliban in der Geistesgeschichte des Denkens.\u00a0Als wenn es das nicht immer wieder schon gegeben h\u00e4tte, diese n\u00fctzliche Ketzerei und Andersartigkeit.<br \/>\nDer allgemeinen Verflachung des Denkens, auch dem Ausgeliefertsein an einen \u00fcberaus schnelllebigen und dominanten Turbo-Kapitalismus, der sich mittlerweile trotz Finanzkrise und Co. immer totalit\u00e4rer geb\u00e4rdet, setzte man eine kreative \u00dcber-Komplexit\u00e4t im Denken gegen\u00fcber, die offen, frei und mit sehr kunstvollen Mitteln neue Wege einzuschlagen bereit war.<br \/>\nAlle bedeutenden franz\u00f6sischen Koryph\u00e4en, etwa <strong>Derrida<\/strong>, <strong>Baudrillard<\/strong> oder<strong> Lyotard<\/strong>, \u00a0waren eine Zeit lang Gastdozenten in Kalifornien. Sie lie\u00dfen sich also auch umgekehrt beeinflussen von den vitalen und ungemein offenen Lebens-wie Denkformen dort.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Ihre neueren Texte, sagen wir die von 2001 bis heute, erinnern eher an Nietzsche.<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>\u00a0Vielleicht in ihrer Illusionslosigkeit, in ihrem Relativismus. Wer sich in Geschichte nur etwas auskennt und Parallelen zu ziehen versteht, der kann schon schnell die Flinte ins Korn werfen, resignieren und vom ewigen Kreislauf \u00a0reden. Das wird dann schnell und f\u00e4lschlicherweise oft mit Nihilismus gleichgesetzt.<\/p>\n<p>Das Schweben zwischen allen M\u00f6glichkeiten gibt jedoch tats\u00e4chlich keinen Halt, l\u00e4sst keinen Boden finden. In den Rimbaud-Gedichten spreche ich dreimal davon, dass etwas \u00a0&#8221; ohne Grund&#8221;, also ohne sicheren und festen Boden existiert.\u00a0Die starke \u00c4sthetisierung philosophischer Gedanken erinnert vielleicht auch an Nietzsche. Aber das machen \u00a0andere ebenfalls.\u00a0Sogar <strong>Platon<\/strong> hat literarische Ausfl\u00fcge in die Mythologie unternommen, etwa in seinem &#8220;Staat&#8221;.<br \/>\nVielleicht ist es auch das Paradoxe, das dann und wann auftaucht in meinem Denken und das manche Leser verwirrt oder ratlos werden l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Sie sagen, auch die neueren Gedichte geh\u00f6ren zur Musik von 1980 wie die Musik zu diesen<\/strong> <strong>Gedichten geh\u00f6rt.<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Sie sind aneinander gekoppelt. Der erste Satz der Musik f\u00fcr Geige und Klavier\u00a0\u00a0ist ein Aufbegehren, das Neinsagen-K\u00f6nnen und -Wollen. Der zweite Satz, <em>Adagio<\/em>, fl\u00fcchtet sich in die Poesie, die Vertr\u00e4umtheit, die Abgewendetheit von der Realit\u00e4t, auch wenn dabei nur eine Neon-Romantik heraus kommt. Der dritte Satz <em>Scherzo<\/em> zitiert das Tanzen, auch die falschen Idyllen &#8211; dieser Aspekt kommt in den Gedichten weniger vor. Der 4. Satz ist die Melancholie, die Resignation, das Abschiednehmen von all unseren Tr\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong>Er hei\u00dft \u00a0seltsam genug &#8220;<em>Angebot an den Stra\u00dfenverk\u00e4ufer<\/em>&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Ich wollte jetzt am Ende eine ganz einfache Musik machen, einfach im Sinne von: ohne Dissonanzen, ohne Aufbegehren, Komplexit\u00e4t oder Verschl\u00fcsselung. Jeder soll diese Musik verstehen k\u00f6nnen. Selbst der Mann auf der Stra\u00dfe.\u00a0Auch der Gedichtband endet mit den S\u00e4tzen:<br \/>\n&#8221; <em>Anders denken hei\u00dft anders sein. &#8211;\u00a0Anders sein hei\u00dft: einfach werden, einfach sein<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p>Einfach sein \u00a0mag in unserer Welt der Beschleunigung und Komplexit\u00e4t, das hei\u00dft auch Un\u00fcbersichtlichkeit und Orientierungslosigkeit, zu viel verlangt sein. Aber man soll auch wieder das Neinsagen lernen. Ganz verloren gegangen ist dieses kritische Denken. Als wenn die negative Dialektik sich erledigt h\u00e4tte. Im Gegenteil! Sie wird immer aktueller. Nur noch der verlogene Schein des Positiven umgibt uns, h\u00e4lt vor allem die Jugend im Versprechen von Gl\u00fcck, Geld und Karriere gefangen. Alle diese sch\u00f6nen Masken des Coca-Kolonialismus mit ihren Versprechungen. Nur wenn der Schein ehrlich, human, moralisch und innovativ-spielerisch ist, k\u00f6nnen wir ihn als Antithese zum blo\u00df billigen Dekor akzeptieren. So verstehe ich zumindest \u00a0Schiller im 26.Brief \u00a0seiner \u00c4sthetik.<\/p>\n<p><strong>Und wo stehen Sie heute?<\/strong><\/p>\n<p>Danke der Nachfrage. &#8211; Ich stehe vor Ihnen. Besser gesagt ich sitze hier und versuche Antworten zu finden \u00fcber meine Kunst, wie Musik und Literatur und Philosophie \u00e4hnlich wie in der fr\u00fcheren Welt der Renaissance zusammen gehen k\u00f6nnten. Und dass auch Kunst so viel mehr ist als das, was ich dar\u00fcber gesagt habe, dar\u00fcber schreibe, dar\u00fcber wei\u00df. Dass jeder auch einen eigenen und individuellen Zugang dazu finden muss. Dass man mich auch besser verstehen kann als ich mich selbst.<br \/>\nDie Verbindung der drei oben genannten Ebenen \u00a0von Musik, Literatur und Philosophie ist schon eigenwillig kombiniert, ich gebe es zu, auch hermetisch. Sie mag vielleicht in ihrem Anspruch auch elit\u00e4r sein, denn sie gr\u00fcndet sich auf Bildung und Wissen. Ein Wissen, das nur wenige besitzen werden mit und ohne Smartphones oder Wikipedia.<br \/>\nDiese Art Kunst kann deshalb nur einen kleineren Personenkreis ansprechen, den der Fragenden, Suchenden, Feinsinnigen.<\/p>\n<p><strong>Sie haben die Texte zuerst als H\u00f6rbuch heraus gegeben. Warum?<\/strong><\/p>\n<p>Es hat sich \u00a0zuf\u00e4llig so ergeben. Ich war weit davon entfernt, einen Band mit Lyrik zu ver\u00f6ffentlichen. Obwohl ich in meiner dreib\u00e4ndigen \u00c4sthetik vor einigen Jahren schon einen Gedichtband als Appendix angek\u00fcndigt hatte. Doch dann kam die Musik dazwischen. Nach den sch\u00f6nen und so erfolgreichen &#8220;Maienzeit&#8221;-<strong>Renaissance-Liedern<\/strong> mit Enni Gorbonosova(Gesang) und Alexey Alexeev(Klavier) ergab sich die M\u00f6glichkeit, die Geigenmusik von 1980 im Juli 2014 wieder neu erklingen und aufnehmen zu lassen. Ich vertiefte mich also auch wieder in die Zeiten von fr\u00fcher, in \u00a0K\u00fcnstler, \u00a0Leidenschaften, Liebschaften und Erinnerungen von damals. Ich lernte \u00a0Rap-Songs von <strong>Yolo Rhymes<\/strong> kennen, die mir auf Anhieb gefielen und die ich an meine Texte als kontradiktorische Hintergrundmusik koppeln konnte. Schlie\u00dflich kam auch noch meine Sprache und Stimme dazu, wie ich sie im Rundfunk fr\u00fcher bei Sendungen einsetzen musste fast wie ein Schauspieler &#8211; und schon ist ein ganz neues Projekt fertig, ohne dass ich vor ein paar Wochen schon daran gedacht h\u00e4tte!<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre weiteren Pl\u00e4ne?<\/strong><\/p>\n<p>Zur Zeit arbeite ich immer noch sehr intensiv an meinem Buch &#8220;<strong>\u00dcber Liebe und Lust<\/strong>&#8220;. Die &#8220;Rimbaud-Fragmente&#8221; sind gewisserma\u00dfen schon ein Ableger daraus. Auch das Blog-Schreiben beginnt mir zu gefallen. Es \u00e4hnelt dem Zeitungsschreiben: Man schreibt in die weite Welt hinaus, in eine dunkle unbekannte Nacht. Dann und wann gibt es Reaktionen, Leserbriefe, Feedback. Es gibt sogar schon Abonnenten meines Blogs. Auch sinnvolle Kommentare gibt es bereits.<\/p>\n<p><strong>Wann wird das gedruckte Buch erscheinen?<\/strong><\/p>\n<p>Das\u00a0<strong>&#8220;Liebe und Lust&#8221;<\/strong>-Buch wird noch dauern. Ich war \u00a0wieder in Fatima\/Portugal und bin gut weiter gekommen. Allein zwei Kapitel untersuchen Platons Einstellung dazu und warum er die Lust so abgelehnt hat, w\u00e4hrend Wilhelm Reich ein Allheilmittel darin gesehen hat.\u00a0<em>Make love, not war!<\/em> war bekanntlich eine Devise, die die Hippies in die Welt gesetzt hatten, w\u00e4hrend Reichs Idee der \u00a0Bioenergetik viel sp\u00e4ter erst \u00a0in Mode kam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Alexandre Herrmann<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=63%20Musik%20f%C3%BCr%20Geige%20und%20Klavier%20%2F%20Rimbaud-Fragmente%20%281%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0zur Vorlage an die Presse Gespr\u00e4ch mit Reinhold Urmetzer Warum ver\u00f6ffentlichen Sie jetzt Prosagedichte? Die Besch\u00e4ftigung mit meiner &#8220;Musik f\u00fcr Geige und Klavier&#8221; &#8211; sie wird jetzt im Rahmen eines gr\u00f6\u00dferen Projekts mit dem Titel &#8220;Abfahrende Schiffe&#8221; wieder neu einstudiert und hei\u00dft eigentlich &#8220;Sonate f\u00fcr Geige und Klavier&#8221; aus dem Jahr 1980 &#8211; hat mich wieder in diese Zeit zur\u00fcck&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[468,620,546,486],"tags":[],"class_list":["post-127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-de","category-lyrik-de","category-musik-de","category-politik-de"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4WFkG-23","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127"}],"collection":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127"}],"version-history":[{"count":41,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1819,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127\/revisions\/1819"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}