{"id":1647,"date":"2014-06-05T08:42:03","date_gmt":"2014-06-05T08:42:03","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=1647"},"modified":"2019-10-28T11:52:52","modified_gmt":"2019-10-28T11:52:52","slug":"56-paul-virilio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=1647&lang=de","title":{"rendered":"56 Paul Virilio"},"content":{"rendered":"<p>Paul Virilio<\/p>\n<p>Jetzt habt ihr einen ganzen Tag lang \u00a0jeweils Zeit gehabt, im Blog \u00fcber jedes meiner acht Gedichte nachzudenken, ob es leicht oder schwer, sinnvoll oder sinnlos war, welche Botschaft sich darin versteckt h\u00e4lt von wem und an wen auch immer (der biografische Zugang! st\u00f6hn), formal\u00e4sthetisch gelungen\/misslungen, mutig\/frei, langweilig, h\u00e4sslich und dgl.mehr. Genug Fragen also f\u00fcr alle \u00a0Interpreten und Hermeneuten dieser Welt.<\/p>\n<p>Wechseln wir das Thema. Kommen wir wieder zur\u00fcck zu den ernsteren Dingen, zum Thema Stress zum Beispiel. Stress h\u00e4ngt doch mit Tempo, Geschwindigkeit zusammen oder nicht? Zumindest manchmal, wenn ihr &#8230; &#8230;&#8230;. ( die L\u00fccke zum Selber- Ausf\u00fcllen).<br \/>\nHier steht also\u00a0<strong>Paul Virilio<\/strong> bereit, ein weiterer franz\u00f6sischer Schriftsteller, \u00a0der wie kein anderer das Thema <strong>Zeit<\/strong>\u00a0ins Zentrum seines Denkens gestellt hat.<\/p>\n<p>Von allen franz\u00f6sischen Autoren hat er wohl die gr\u00f6\u00dfte Breitenwirkung in der Bev\u00f6lkerung der westlichen Welt, auch wenn ihn niemand kennt, \u00a0geschweige denn gelesen hat. Er ist immerhin Vater und Erzeuger der Idee der <strong>Be-<\/strong> und\u00a0<strong>Entschleunigung.<\/strong><br \/>\nWie kein Philosoph jemals vor ihm hat er sich zu diesem Thema ge\u00e4u\u00dfert, genauer zum Thema <span style=\"text-decoration: underline;\">Geschwindigkeit.<\/span> Ja er hat sogar einen eigenen Wissenschaftszweig gegr\u00fcndet, die <strong>Dromologie,<\/strong> Geschwindigkeitskunde. Sich selbst bezeichnet er als <strong>Dromologen<\/strong>, Geschwindigkeitskundler. Zu viel Geschwindigkeit f\u00fchrt zum Verh\u00e4ngnis, zum Verschwinden ganzer Kulturen und V\u00f6lker, so seine Haupt-Botschaft.<\/p>\n<p>Wie Baudrillard verwendet er eine neue Sprache, die einem vielleicht noch abstruser und befremdlicher vorkommt. Er antwortet zum Beispiel in seinem Buch &#8220;Der reine Krieg\u00b9&#8221; auf die seltsam gestellte Frage von Sylv\u00e8re Lotringer &#8220;Der falsche Tag der Geschwindigkeit&#8221; sei \u00a0&#8220;ein Tag, der unaufh\u00f6rlich anbricht&#8221; mit:<\/p>\n<p><em>&#8220;Fr\u00fcher musste man abreisen, um anzukommen. Jetzt kommen die Dinge auf einen zu, ohne dass man abreist. Worauf werden wir noch warten, wenn wir nicht mehr darauf warten m\u00fcssen anzukommen?<\/em><br \/>\n<em> Antwort: wir werden darauf warten, dass etwas kommt, was bleibt. Das Abreisen ist zu Ende, man kommt nur noch an&#8230;das klingt paradox, ist es aber nicht. Genau das machen bereits unsere Passagiere, wenn sie als Gesch\u00e4ftsleute zweimal am Tag mit der Concorde von Paris nach New York fliegen und zur\u00fcck. Sie k\u00f6nnen gar nicht schnell genug nirgendwo hinkommen. Im Moment reisen sie nat\u00fcrlich noch ab und kehren zur\u00fcck, aber eigentlich warten sie darauf, anzukommen ohne abzureisen.<\/em><br \/>\n<em> Geschwindigkeit bedeutet nicht Fortschreiten oder Fortschritt, sondern Schrumpfung der Reise.&#8221;(S.70)<\/em><\/p>\n<p>Dies ist eine neue Art von paradoxer Sesshaftigkeit, auch Erstarrung vor den Bildschirmen unserer Computer oder Fernseher, welcher Virilio das neue &#8220;Nomadentum&#8221; gegen\u00fcberstellt. Daraus wird sp\u00e4ter positiv dann auch im \u00fcbertragenen Sinn bei anderen Philosophen das &#8220;<em>nomadisierend<\/em>e&#8221;, wenn nicht sogar im Sinne Derridas das &#8220;<em>delirierende Denken&#8221;<\/em>.\u00a0Ich spreche gern vom\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Kreuz-und-Quer-Denken,<\/span>\u00a0auch vom Kreuz-und-Quer-<em>Leben\u00a0<\/em>sogar.<\/p>\n<p>Wie Baudrillard mischt auch diese Sprache metaphorische Begriffe mit Alltags- und Pseudo-Wissenschaftssprache, ist also eine literarische Fiktion, die interpretiert, \u00fcbersetzt, verst\u00e4ndlich gemacht werden muss.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine solche Sprache gibt es kein W\u00f6rterbuch, keine Wissenschaftlichkeits-<wbr \/>Standards, keine Gruppe von Eingeweihten und Hohen Priestern. Man muss immer wieder m\u00fchsam genug einen Zugang f\u00fcr sich selber suchen im Denken, Phantasieren, Gr\u00fcbeln, Forschen und Diskutieren.<br \/>\nVirilio, eigentlich ein Architekt und Landschaftsgestalter, sah sich deshalb ebenso wie Baudrillard und andere in der <span style=\"text-decoration: underline;\">Sokal-Affaire<\/span> heftiger Kritik ausgesetzt.<\/p>\n<p>Auch die <strong>Technokratie<\/strong> ist sein Forschungsbereich. Technik bezogen jedoch eher einseitig auf den &#8220;milit\u00e4risch-industriellen Bereich&#8221;, durch welchen die Milit\u00e4rausgaben sich verselbst\u00e4ndigen bis hin zu neuen Kriegen bei gleichzeitiger Verelendung der Zivilbev\u00f6lkerung wie in Osteuropa vor 1989 oder gegenw\u00e4rtig in vielen Entwicklungsl\u00e4ndern zu beobachten. Aber auch Technik selbst wird kritisch hinterfragt:<\/p>\n<p><em>&#8220;Wissenschaft und Technik sind entstanden, weil der Mensch sich Fragen \u00fcber die Natur stellte. Ausgehend von jenem Wissen, das man dem R\u00e4tsel der Natur entrissen hatte, produzierte man dann Technologien. Nunmehr &#8211; seit etwa einem Jahrhundert &#8211; tendieren Wissenschaft und Technik mit ihrer Entwicklung dahin, die Stelle des R\u00e4tsels der Natur einzunehmen&#8221;.<\/em><\/p>\n<p><em>Das hei\u00dft die Technik wird zu einem neuen R\u00e4tsel, das sich zu verselbst\u00e4ndigen<\/em> droht und eine \u00fcberm\u00e4chtige Gefahr f\u00fcr die Menschheit werden kann. Ich erspare mir an dieser Stelle die Aufz\u00e4hlung allseits bekannter Beispiele. Doch<\/p>\n<p>&#8220;<em>f\u00fcr dieses R\u00e4tsel gibt es keine Wissenschaftler und erst recht keine Techniker. Besser ausgedr\u00fcckt, es gibt keine, weil man nichts davon wissen will, weil Wissenschaftler und Gelehrte angeblich die Natur der Technik kennen und ein Fragen danach nicht zulassen. Das R\u00e4tsel der Technik erweckt mehr oder zumindest genau so viel Furcht wie das R\u00e4tsel der Natur&#8221;<\/em>(S.26)<\/p>\n<p>Warum will man nichts von den Gefahren der Technik wissen? &#8211; Weil \u00a0Technik und Naturwissenschaft unter dem Deckmantel der &#8220;Wertfreiheit&#8221; so mit dem Wirtschaftssystem und Geldverdienen \u00a0verbunden sind, dass eine Trennung nicht mehr m\u00f6glich scheint. Dies ist zumindest die Theorie von <strong>J\u00fcrgen Habermas<\/strong> und seine Technokratie-Vision.<\/p>\n<p>Paradoxerweise empfiehlt Virilio sogar ein <span style=\"text-decoration: underline;\">Museum der Technikfolgen,<\/span> in welchem &#8220;<i>der gestalterischen Dimension des Unfalls der geb\u00fchrende Platz einger\u00e4umt wird. Es m\u00fcssten darin Zugentgleisungen, Luftverschmutzung, der Einsturz von Geb\u00e4uden etc. gezeigt werden&#8221;<\/i> (S.37). Explodierende Kernkraftwerke und elektronische \u00dcberwachungssysteme ganzer Staaten wohl ebenso.<\/p>\n<p>Wir sind au\u00dferdem nicht mehr die Herren der Technik, sondern \u00e4hnlich wie Baudrillard sagt, die Technik beherrscht uns:<\/p>\n<p><em>Das Problem besteht nicht darin, die Technik zu nutzen oder anzuwenden, sondern sich dar\u00fcber klar zu werden, dass man von ihr benutzt wird. (<\/em>S.80)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">*<\/h3>\n<p>Neben den \u00dcberlegungen zu Geschwindigkeit und Technik ist Virilios zweites gro\u00dfes Forschungsgebiet der <strong>Krieg,<\/strong> und in diesem Bereich sind manche seiner Voraussagen und Analysen aus den 80er Jahren mittlerweile noch realer als die Realit\u00e4t geworden, das hei\u00dft sie weisen in ihrer Richtigkeit weiterhin und noch bedrohlicher in die Zukunft.<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte von uns deutschen Nachkriegsgenerationen je geglaubt, dass konventionelle Kriege mit Panzer, Maschinengewehren und sogar Schwertern (Kn\u00fcppeln, Schlagst\u00f6cken) noch einmal m\u00f6glich sein werden? Dass \u00a0neue \u00a0alte Arten von Krieg wieder kommen werden, dergestalt, dass der \u00a0eine Gotteskrieger dem anderen Gotteskrieger den Kopf abschlagen wird im Namen des einzig wahren Gottes?<\/p>\n<p>Dass \u00fcberall und fast sogar schon in den glitzernden St\u00e4dten des Abendlandes die <span style=\"text-decoration: underline;\">Assassinen<\/span> der mittelalterlichen Kreuzz\u00fcge wieder auferstehen werden, diesmal sich gleich um die Ecke versteckt halten mit ihren selbst gebastelten Autobomben, um direkt in das Himmelreich zu kommen?<\/p>\n<p>Dies alles h\u00e4ngt, so Virilio, mitunter \u00a0mit den milit\u00e4risch-industriellen Konzernen zusammen, die \u00fcberm\u00e4chtig und unmerklich auch im Westen immer wieder und immer mehr zur Alleinherrschaft dr\u00e4ngen, der Bev\u00f6lkerung ein demokratisches Feigenbl\u00e4ttlein von Mitbestimmung und Transparenz zugestehen, in Wirklichkeit aber die ganze Welt mit \u00a0Feuer und Gewalt, neuartigen Bomben, Gewehren und Handgranaten \u00fcberziehen.<\/p>\n<p>Virilio schreibt:<\/p>\n<p><em>&#8220;Lateinamerika und in gewissem Ma\u00dfe auch Afrika sind \u00a0Laboratorien der k\u00fcnftigen Gesellschaft, einer Gesellschaft, die kontrolliert und kolonialisiert wird von den Ordnungskr\u00e4ften des eigenen Landes, oft mit Unterst\u00fctzung fremder Truppen.<\/em><br \/>\n<em> Das ist nicht mehr eine Kolonialisation nach Au\u00dfen ( das Zeitalter der extensiven Eroberung der Welt), sondern eine Binnen-Kolonisation. Kolonisiert wird nur noch die eigene Bev\u00f6lkerung. Und die zivile \u00d6konomie \u00a0wird dabei unterentwickelt.&#8221;(<\/em>S.97)<br \/>\n<em>&#8220;In diesen Systemen dominiert nicht mehr eine Ideologie, sondern die milit\u00e4rische Ordnung.\u00a0Ordnung ist die einzige Ideologie. Ganz egal, ob diese Ordnung sozialistisch, kapitalistisch oder sonstwie ist. Hauptsache, sie ist nicht politisch, also<\/em> <em>demokratisch, sondern milit\u00e4risch.<\/em>&#8221; (S.98)<\/p>\n<p>So l\u00e4sst sich das Ende des Politischen auch definieren. Wahlen sind dann nur noch ein Als-Ob.<\/p>\n<p>Aus dem Wohlfahrtsstaat wird dergestalt der <span style=\"text-decoration: underline;\">Verh\u00e4ngnisstaat,<\/span> der \u00a0seine ganzen Kr\u00e4fte in die Entwicklung neuer und noch &#8220;besserer&#8221; Waffen und \u00dcberwachungstechniken steckt. Die Kriegsproduktion (auch im Sinne der Abschreckung) wird zur allgemeinen \u00d6konomie eines Staates, die wissenschaftlich-milit\u00e4rischen Bereiche f\u00fchren zu einer <strong>Stratokratie,<\/strong> einer <span style=\"text-decoration: underline;\">Herrschaft der Milit\u00e4rs.<\/span><\/p>\n<p>Die Entwicklung der Kriegs\u00f6konomie \u00a0endet letztlich \u00a0im Verschwinden ganzer Gesellschaften: Nicht nur durch den Tod mittels Bomben, Krieg und B\u00fcrgerkrieg, sondern auch schon durch die massenhafte Flucht der Menschen, die weite Teile einer Landschaft aussterben l\u00e4sst &#8211; \u00a0gegenw\u00e4rtig (2) gut zu beobachten \u00a0im \u00a0Krieg des Staates Syrien gegen die eigene Bev\u00f6lkerung. Und die zahllosen Kriege in Afrika? Wer hat die Waffen daf\u00fcr gebaut, welcher Wissenschaftler und Ingenieur sie entwickelt, welcher Konzern profitiert davon?<\/p>\n<p>Setzen wir f\u00fcr den Begriff \u00a0des Politischen den Begriff Soziokybernetik, f\u00fcr Ordnung Geheimdienste \u00a0und f\u00fcr Macht Technokratie ein, dann sind wir gar nicht mehr so weit entfernt von einer Diktatur der technisch-wissenschaftlichen &#8220;Elite&#8221;, die genau wei\u00df, was \u00a0Untertanen gl\u00fccklich machen wird oder auch nicht.<\/p>\n<p>_____________________________________<\/p>\n<p>\u00b9 Paul Virilio\/Sylv\u00e8re Lotringer &#8220;Der reine Krieg&#8221; (Merve-Verlag Berlin 1985)<\/p>\n<p>2 2014<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=56%20Paul%20Virilio&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Virilio Jetzt habt ihr einen ganzen Tag lang \u00a0jeweils Zeit gehabt, im Blog \u00fcber jedes meiner acht Gedichte nachzudenken, ob es leicht oder schwer, sinnvoll oder sinnlos war, welche Botschaft sich darin versteckt h\u00e4lt von wem und an wen auch immer (der biografische Zugang! st\u00f6hn), formal\u00e4sthetisch gelungen\/misslungen, mutig\/frei, langweilig, h\u00e4sslich und dgl.mehr. 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