{"id":190,"date":"2014-02-13T11:43:15","date_gmt":"2014-02-13T11:43:15","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=190"},"modified":"2022-07-23T16:26:18","modified_gmt":"2022-07-23T16:26:18","slug":"vorhut-vorhaut-vor-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=190&lang=de","title":{"rendered":"9 Vorhut, Vorhaut, Vor-was?"},"content":{"rendered":"<h1><strong>\u00a0Vorhut, Vorhaut, Vor-was?<\/strong><\/h1>\n<p>Das ironische Spiel mit den beiden Worten in meinem \u00a0Blog-Interview Nr.7 hat eine lange Geschichte und geht bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Vorhut (Avantgarde)<\/strong> war ein von den Marxisten und Kommunisten besetzter Begriff. Er bezeichnete den Inbegriff von Fortschritt, Fortschrittlichkeit und sozialem Denken. Da die Arbeiterklasse \u00a0von Meisterdenkern definiert worden war als die Partei des <span style=\"text-decoration: underline;\">Fortschritts<\/span>, der <span style=\"text-decoration: underline;\">Fortschrittlichkeit<\/span>\u00a0etc. (s.o,), war der Begriff automatisch immer gekoppelt an den Begriff &#8220;Arbeiterbewegung&#8221;. Und wer war die Vorhut der Arbeiterbewegung? &#8211; Richtig: die Partei. Besser gesagt die Einheitspartei von Kommunisten, Sozialisten. Zeitweise und vor langer langer Zeit geh\u00f6rten auch noch die Sozialdemokraten dazu. Das ist vorbei, reine Nostalgie, wer anders denkt und plant&#8230;<\/p>\n<p>Doch wer war die Partei des Fortschritts? Bis auf den heutigen Tag ist es eine abgeschottete Clique von M\u00e4chtigen, die sich nach Platon durch K\u00f6nnen, Wissen, Klugheit und Umsicht f\u00fcr das Gemeinwohl auszeichnet. Das hei\u00dft, idealiter sollten sie zu den <em>Besten<\/em> geh\u00f6ren, die uneigenn\u00fctzig einen Staat leiten und lenken k\u00f6nnen.<br \/>\nDoch die Wirklichkeit zeigt immer wieder, dass dem oft so nicht ist. Vor allem wenn sich die Herrschaft verfestigt und institutionalisiert. \u00a0Nach Popper ist immer, wenn man das Paradies mit Gewalt hat errichten wollen, daraus die H\u00f6lle geworden. Im schlimmsten und bis in die unmittelbare Gegenwart hinein reichenden Fall st\u00fctzt sich diese Clique der M\u00e4chtigen &#8220;auf die Macht der Gewehre&#8221;, wie Mao Tse Tung sehr richtig in seiner roten Mao-Bibel aus dem Jahre 1972 dargelegt und damit auch die Guerilla-Taktik des bewaffneten Kampfes begr\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>Die Vorhut des Fortschritts wird allzu leicht also zur Diktatur einer Clique, die sich auf die Macht der Gewehre st\u00fctzt. Dass sich eine solche Herrschaft &#8211; Platon nannte sie Tyrannei &#8211; auch auf die Macht des Geldes st\u00fctzen kann &#8211; Platon spricht dann von Oligarchie &#8211; oder auf den Willen des Volkes (Demokratie), das hat die Weltgeschichte auch immer wieder bewiesen. Bis in die Gegenwart.<\/p>\n<p>Heute ist das W\u00f6rtchen Vorhut ganz ausgestorben. Weiter lebt es jedoch in dem Begriff der <strong>Avantgarde<\/strong>, den die Kunst und manche K\u00fcnstler immer noch f\u00fcr sich beanspruchen. Auch wenn die postmoderne Bewegung die Avantgarde zur \u00a0(franz\u00f6sisch) \u00a0&#8220;<strong>Arri\u00e8regarde<\/strong>&#8221; (Nachhut) degradiert hat. Ganz voran die sogenannte\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Neue Musik<\/span>, deren leninistische Kader eine h\u00f6rphysiologische Untertanen-Umerziehung \u00a0immer noch in den Rundfunkanstalten und Schulen quasi als eine der letzten \u00a0Ideologien durchsetzen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Der Begriff <strong>Vohaut<\/strong> hat sich im Diskurs der franz\u00f6sischen Philosophen aus dem Lexikon der Sexualkunde urpl\u00f6tzlich in die Sprache der Philosophie hinein geschlichen. Jedoch nur zur Auflockerung und ironischen Attacke.<br \/>\nSo spricht <strong>Derrida<\/strong> in einem hochphilosophischen Vortrag \u00fcber die Apokalypse, wir sind in den 80er Jahren!, unsere K\u00f6pfe rauchen schon, nicht wahr, M\u00fcdigkeit stellt sich ein, wozu das Ganze, fragen wir uns nachdr\u00fccklich, alle diese langen S\u00e4tze, fremdsprachigen Zitate &#8211; Derrida zitiert besonders gerne deutsche Philosophen, die wir selbst noch nicht einmal verstehen. Was f\u00fcr ein &#8230;<br \/>\nIn eben diesem Vortrag &#8220;\u00dcber einen neuerdings erhobenen \u00a0apokalyptischen Ton in der Philosophie&#8221; (Passagen 1985) taucht unvermittelt und sehr zur \u00dcberraschung von uns Zuh\u00f6rern oder Lesern die Formulierung auf vom &#8220;<em style=\"font-size: 14px; line-height: 21px;\">Zur\u00fcckziehen <\/em><em>der<\/em> <em>Vorhaut<span style=\"font-size: 14px; line-height: 21px;\">\u00a0der E<\/span>ichel\u00a0<\/em>&#8220;. \u00a0Die &#8220;Entjungferung&#8221; durchbr\u00e4che \u00a0den logozentrischen Diskurs, also das Sprechen des Mannes, das immer nur logisch, das hei\u00dft in Derridas \u00a0Terminologie auch &#8220;phallokratisch&#8221; orientiert und ausgerichtet sei. Oder, wie Jean Pierre Dubost im vorangehenden Interview formuliert hat, &#8220;jedes Loch will gestopft werden&#8221;. Egal welches\u00a0&#8211; der Frage, der Wissenschaft, der Logik, der Sexualit\u00e4t&#8230;<\/p>\n<p>Da sind sie nun, die sexuellen Reizworte, die Derrida \u00a0rhetorisch so geschickt immer wieder in seine Vortr\u00e4ge einzubauen wusste. Solche satirischen Attacken auf unsere Vorstellung von Wissenschaftlichkeit oder auch nur von Logik und Rationalit\u00e4t haben \u00a0ihm einige heftige Feindschaften in der Welt der Wissenschaften eingebracht, vor allem in Gro\u00dfbritannien mit seiner alles beherrschen wollenden diktatorischen\u00a0<strong>Philosophy of Science<\/strong>. Ich sch\u00e4tze Derridas \u00e4sthetische, manchmal sogar dadaistische Provokationen jedoch sehr und mehr als k\u00fcnstlerische Erweiterungen sowie Infragestellungen des zweckrationalen Diskurses, der so oder so nicht an ein \u00a0Ende im Sinne einer undogmatischen Wahrheitsfindung gelangen kann. Es sei denn, man ist mit Technik, Geld oder Macht verbandelt und von diesen M\u00e4chten korrumpiert. Dann f\u00e4llt eine jede Dogmatisierung leicht, oder nicht?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Ich will euch direkt \u00a0ansprechen<\/strong>, ihr neuen und \u00a0jungen Menschen mit klingenden Namen wie Alexandre, Arthur, \u00a0Evgeny, Frank, Alexey, Marie-Ther\u00e8se, Enni, Julia oder Albertina, die ihr \u00a0jetzt dies zu lesen, meine Worte zu verstehen, mich zu interpretieren versucht. Auch wenn ihr doch, wie man sagt, nicht mehr lesen wollt oder k\u00f6nnt, da ihr so hoffnungsvoll oder auch hoffnungslos (?) verkn\u00fcpft seid mit elektronischen Apparaten, zugechattet und \u00fcberinformiert, immer mehr abh\u00e4ngig von euren externen Gehirnh\u00e4lften und dennoch \u00a0gierig nach Leben, Liebe, Kunst und Abenteuer (ich \u00fcbertreibe).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sind nicht Geld, Geldverdienen und Karriere euer neuer Gott, der euch aus der weltanschaulichen Orientierungslosigkeit jederzeit in einen \u00a0Taumel von Freude, Kauf, Rausch und Ablenkung f\u00fchren kann? So oft gelingt es mir nicht mehr, euch zu verstehen, eure Sprache, eure Sehnsucht (&#8220;meine Mission ist&#8221;&#8230;), euer Denken. Und umgekehrt. <strong>\u00a0<\/strong>Alexandre, auch dich verstehe ich nicht mehr und du verstehst mich nicht! Ich habe keine Sprache mehr f\u00fcr dich, es gibt keine Schnittmenge mehr zwischen dir und mir, wir k\u00f6nnen uns nicht mehr verst\u00e4ndigen. Stumm und sprachlos sind wir geworden (Seufz). &#8211; Woran liegt das? &#8211; <em>Mache, dass ich zu dir reden kann,<\/em> hei\u00dft es bei Maurice Blanchot.<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..(Zensur)<\/p>\n<p>Sex und Marxismus (<b>Freudo-Marxismus<\/b>) waren durchaus und lange Zeit ein Thema im intellektuellen Diskurs, welche \u00a0Hand in Hand eintr\u00e4chtig zusammen gingen. Wenn es sich um Befreiung handelte, dann nicht nur vom materiellem Elend in den Fabriken oder Bergarbeiter-Minen, sondern auch von den Fesseln einer verklemmten \u00a0und sogar krank \u00a0(neurotisch) machenden Sexualmoral, so dachte man zumindest in der langj\u00e4hrigen Nachfolge <strong>Freuds<\/strong>.\u00a0Sp\u00e4testens seit dessen Sch\u00fcler <strong>Wilhelm Reich<\/strong> Kriege und Aggression allgemein tiefenpsychologisch als eine Fehlleitung und Verirrung des (m\u00e4nnlichen) Sexualtriebes postuliert hatte.<\/p>\n<p>Auch <strong>Herbert Marcuse<\/strong> baute Ans\u00e4tze dieser Theorie in seine Philosophie zur \u00c4nderung der Gesellschaft ein. Leicht trivialisiert funktionierten \u00a0die <strong>Hippies<\/strong> diese These dann in ein &#8220;<em>make love, \u00a0not war&#8221;<\/em> um und sie lebten auch danach bis in die hintersten Stuben des Hochschwarzwaldes (Ehe auf Probe, Wohngemeinschaften, Sexualit\u00e4t etc). Diese Ans\u00e4tze waren \u00a0immer <span style=\"text-decoration: underline;\">experimentell<\/span>, das hei\u00dft offen auch f\u00fcr eine Ablehnung. Die Diskussion um P\u00e4derastie bedeutete noch lange nicht eine Zustimmung. Aber offen wollte man sein, neugierig, man war bereit, vieles auszuprobieren einschlie\u00dflich LSD etc. Dann erst kam die Entscheidung ja oder nein. Im Falle der P\u00e4derastie war das Urteil ziemlich schnell und eindeutig, insbesondere auf Druck der Frauen (M\u00fctter): nein.<\/p>\n<p>Wir sind also bei den Turbulenzen und \u00dcbertreibungen der <span style=\"text-decoration: underline;\">sexuellen Revolution<\/span> in den\u00a0 60er und 70er Jahren angekommen. Ob die Befreiung des Sex auch eine Befreiung des Menschen einschlie\u00dft und damit auch aggressive Auseinandersetzungen verhindern kann, wage ich zu bezweifeln. Die Befreiung des Sex hat sicher zur Befreiung des Sex, nicht jedoch zur Befreiung des Menschen gef\u00fchrt. Dennoch spricht einiges f\u00fcr die These, dass \u00a0der Mensch dazu neigt , wenn er sein Leben auf \u00a0Lust, Wohlstand, Konsum hin orientiert, dass er diese Lebensform beizubehalten versucht und sie nicht in selbstm\u00f6rderischen Kriegen zu opfern bereit ist.<\/p>\n<p>Nach Freud kann es jedoch keine Herrschaft des Sex, also der Triebe, des Es und in seinem Gefolge des Lustprinzips geben. Das Es muss kanalisiert (sublimiert) werden in Arbeit, Kultur, Liebe, gesellschaftliche T\u00e4tigkeit. Ohne dies w\u00fcrde ein Staat zugrunde gehen.<br \/>\nNur auf Lust kann keine Gesellschaft aufbauen.\u00a0Marcuse widerspricht dieser These angesichts von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritten innerhalb der westlichen Kultur der Zukunft und er propagiert stattdessen eine \u00a0&#8220;Entsublimierung&#8221; der sexuellen Libido &#8211; er war also eher ein Anh\u00e4nger Aristipps als der Stoa.<\/p>\n<p>Die<strong> taz<\/strong> der 80er Jahre war wie die ganze Gesellschaft und Mode der Zeit <span style=\"text-decoration: underline;\">anti-repressiv<\/span>, das hei\u00dft gegen Sublimierung und f\u00fcr die Befreiung der Lust. Wer hatte diesen nackten Mann mit lasziv erigiertem Penis (lasziv?) ganzseitig nur in die taz lanciert? Es wird noch eine Pornographie-Anzeige geben, bef\u00fcrchteten wir alle. Die Feministinnen \u00a0der Frauenseite? Die Homosexuellen-Fraktion? Als Untertitel unter dem \u00a0Photo stand zu lesen: &#8220;<em>Jetzt, wo der Betrachter nackt ist&#8221;.<\/em> Also nicht die Betrachterin, sondern ihr m\u00e4nnliches Gegen\u00fcber ist nackt. &#8211; Jedenfalls war dieses Photo eines der spektakul\u00e4rsten Attacken der taz auf die b\u00fcrgerliche Wohlanst\u00e4ndigkeit in den 80er Jahren.<\/p>\n<p>Insbesondere die amerikanische Emanzipationsbewegung der Homosexuellen hatte auch in Europa Fu\u00df gefasst. Hand in Hand mit einem forcierten Feminismus, dem die &#8220;Schwanzfixiertheit&#8221; des m\u00e4nnlichen Geschlechts \u00a0immer schon ein Dorn im Auge war. Besser sollen die M\u00e4nner ihre Schw\u00e4nze aneinander oder gegeneinander reiben (ich dr\u00fccke mich so despektierlich aus) und untereinander &#8220;jedes Loch stopfen&#8221;, als die <em>Hurerei der Ehe<\/em> \u00a0(Arthur Rimbaud) um Haupt- und Nebenbeziehungen auch noch zu erweitern.<\/p>\n<p>Ich bin jedoch bis heute \u00fcberzeugt, dass der fr\u00fche Feminismus Probleme mit der \u00a0m\u00e4nnlichen Sexualit\u00e4t, dem m\u00e4nnlichen Begehren allgemein hatte. Und umgekehrt. Dass ein Mann Begehren und K\u00f6rperlichkeit der Frau nicht immer richtig einzusch\u00e4tzen wei\u00df. Dass die Natur das Begehren der Frau unterbewusst auf die Fortpflanzung richtet und beim Mann nur auf die Lust, nicht auf die Vaterschaft. Selbst wenn die Fortpflanzung sich aus dem weiten Bereich der Lust auch bei der Frau mittels der Pille hat ausdifferenzieren k\u00f6nnen, bleiben doch gro\u00dfe Teile des weiblichen K\u00f6rpers immer noch strukturell auf das urspr\u00fcngliche Ziel hin festgelegt.<br \/>\nDoch wir sind schon mittendrin in meinem neuen Buchprojekt \u00fcber &#8220;Liebe und Lust&#8221; und bei einer Thematik angelangt, \u00fcber welche ich noch gr\u00fcbeln und forschen muss und bei der ich vielleicht als Mann gar keine Antwort werde geben k\u00f6nnen.\u00a0Die Brille des Mannes ist eine andere als die der Frau, auch wenn wir trotz aller Fremdheit Menschen sind, Menschen werden oder doch auch Menschen bleiben m\u00f6chten.<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=9%20Vorhut%2C%20Vorhaut%2C%20Vor-was%3F&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Vorhut, Vorhaut, Vor-was? 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