{"id":2196,"date":"2014-07-31T08:35:29","date_gmt":"2014-07-31T08:35:29","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=2196"},"modified":"2018-05-16T18:58:03","modified_gmt":"2018-05-16T18:58:03","slug":"78-antwort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=2196&lang=de","title":{"rendered":"78 Warum M\u00e4nner z\u00e4rtlicher sein sollten als Frauen (Antwort)"},"content":{"rendered":"<h3>Antwort<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weil ich den soldatischen Mann ablehne. Er hat sich kulturhistorisch \u00fcberlebt. Wenn wir das Morden und Schlachten durch \u00a0Krieg ausrotten wollen, dann muss\u00a0der soldatische Mann umerzogen, konditioniert, neu erfunden und \u00a0Waffenproduktion wie Waffenverkauf eingestellt werden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat die Natur den Mann mit Muskelmasse, K\u00f6rperbau, Adrenalin-und Testosteronspiegel so gewollt. Er war der Besch\u00fctzer der Herde (Entschuldigung). Aber wir leben mittlerweile im dritten Jahrtausend! (im dritten?) Weltkultur, Weltsprache, ja sogar Weltstaat ganz im Sinne Hegels stehen \u00a0bevor, allen Globalisierungskritikern zum Trotz. Wir k\u00f6nnen Maschinen als die neuen Sklaven, als die neuen Lebensgef\u00e4hrten bauen, Menschen z\u00fcchten, neue Arten klonen, fremde Planeten besuchen und vielleicht sogar besiedeln. Entweder dies alles oder nichts, der kollektive Selbstmord der Gattung.<\/p>\n<p>Was tun jedoch gegen die allgegenw\u00e4rtige Bedrohung? Autobomben platzen fast schon um die Ecke, randalierende Milizen sind unterwegs und bek\u00e4mpfen sich wie wilde Tiere, das Gewaltmonopol des Staates, unabdingbare Voraussetzung eines jeglichen dauerhaften Friedens, liegt vielerorts am Boden.<\/p>\n<p>Auch die Aggressions- und Friedensforschung scheint so vergeblich, so schwach \u00a0trotz all dieser guten Vorschl\u00e4ge und Modelle der Kommunikations-Theorie und Tiefenpsychologie.<\/p>\n<p>Was also tun?<br \/>\nIch wiederhole mich: Waffenproduktion, Waffenverkauf \u00e4chten wie bereits andere Verhaltensweisen des Menschen, den Mann <u>umkonditionieren<\/u> mit allen Tricks des Bio- oder Socialengeneering. Auch die Lustorientierung steigern. Sie verhindert Aggression. Deshalb der Friedenswahlspruch der Hippies: <i>Make love, not war<\/i>. Liebe gleich welcher Art, mit und ohne Maschinen, allein, zu zweit, zu dritt, selbst der aggressiven oder erniedrigenden Spielart, alles ist ok. (Hallo DH!)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum sind Frauen anders, d\u00fcrfen sie vielerorts anders sein? Weil sie der Erde n\u00e4her sind, diese besser kennen, denke ich. Sie geb\u00e4ren Kinder, sind konstitutionell st\u00e4rker an&#8217;s Gef\u00fchlsleben gebunden (Menstruation). Sie rationalisieren nicht so leicht, achten \u00a0auf die Gef\u00fchle selbst untereinander; sie sind also mehr Natur. Und die Natur will leben, will lieben! Das sagt sogar Gott.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gewiss \u00a0haben die Frauen \u00a0mit Schwangerschaft und Geburt eine arg schwere und doch auch s\u00fc\u00dfe Last zu tragen (die Natur hilft ihnen dabei). W\u00e4hrend wir M\u00e4nner mit unseren wenigen Sekunden der Anstrengung geradezu l\u00e4cherlich unbedarft dabei erscheinen. Wer denkt an die Nachhaltigkeit, an die Verantwortlichkeit beim Geschlechtsakt? Noch nicht einmal daran denken wir; wir denken \u00a0nur an das Eine.\u00a0Und bringt das uns weiter? Nicht sehr. Wir kreisen um uns selbst, auf zum neuen steilen O.\u00a0M\u00e4nner m\u00f6gen das Fliegen wie der Adler, gewiss : \u00a0gro\u00df, stark und schnell, stark und schnell, stark und schnell; ihr bemerkt wieder meine phallokratische Schreibweise.<\/p>\n<p>Ist dann nicht das invertierte Spiel mit der Lust sinnvoller, wo keine Folgen, keine \u00a0Kollateralsch\u00e4den zu bef\u00fcrchten sind? Ist Narzissmus nicht eine gute \u00dcbung und Vorstufe dazu? Warum besch\u00e4ftigen \u00a0wir M\u00e4nner uns nicht auch gef\u00fchlsintensiver mit unseresgleichen? Homosexualit\u00e4t als nat\u00fcrliche Geburtenkontrolle? &#8211;\u00a0 Ich habe das Thema bereits an anderer Stelle diskutiert.<\/p>\n<p>Die \u00dcberschrift zu diesem Text war nat\u00fcrlich \u00fcbertrieben formuliert und nur provokativ gemeint. M\u00e4nner sollen keine Frauen werden und umgekehrt. Die Differenz soll bestehen bleiben, bitte! Ich wiederhole mich. Den Grad von Z\u00e4rtlichkeit mag jeder und jede selbst bestimmen. Manchmal mehr, manchmal weniger.<\/p>\n<p>Was ich oben an die Wand gemalt habe, dieses Schreckgespenst der Vernichtung der Gattung, auch dass Familien zerfallen, Nachwuchs nicht mehr gew\u00fcnscht wird, die Lust eher nur auf invertiertem Weg zum Ziel kommen soll (wenn die Lust der Frau im K\u00f6rper tats\u00e4chlich so anders ist, ich wei\u00df es wirklich nicht *)\u00a0&#8211; dies alles war auch nur eine Idee, eine Fantasie, die vielleicht nichts mit der Wirklichkeit gemein haben wird.<\/p>\n<p>Hoffentlich. Wir alle \u00a0werden so oder so nicht mehr zu\u00a0 diesen neuen Gesellschaftsformen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Doch wer wei\u00df, alles geht mittlerweile so rasend schnell.<\/p>\n<hr \/>\n<p>* Ich kenne die Lust der Frau, habe sie oft und immer wieder studieren, erforschen k\u00f6nnen (lustvoll). Aber nur von Au\u00dfen. Was ist echt? &#8211; Ich m\u00fcsste in den K\u00f6rper der Frau gelangen, in ihre Seele, um zu f\u00fchlen, ob das Lustempfinden von Mann und Frau tats\u00e4chlich so gleich ist. Eher nein. \u00a0Auch beim Essen, Trinken, bei Freude und Gl\u00fcck. Eigentlich bei jeder sinnlichen und geistigen T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=78%20Warum%20M%C3%A4nner%20z%C3%A4rtlicher%20sein%20sollten%20als%20Frauen%20%28Antwort%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antwort &nbsp; Weil ich den soldatischen Mann ablehne. 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