{"id":257,"date":"2014-02-24T19:56:07","date_gmt":"2014-02-24T19:56:07","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=257"},"modified":"2018-12-25T10:04:52","modified_gmt":"2018-12-25T10:04:52","slug":"ueber-schoenheit-und-genuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=257&lang=de","title":{"rendered":"11 \u00dcber Sch\u00f6nheit und Genuss"},"content":{"rendered":"<h2>\u00dcber Sch\u00f6nheit und Genuss<\/h2>\n<p>Ich bin bei meiner <strong>Gellius<\/strong>-Lekt\u00fcre der &#8220;<em>Attischen N\u00e4chte<\/em>&#8220;(ca.150 n.Chr.) auf einen Buchtitel des griechischen Meisterdenkers <strong>Chrysipp<\/strong> gesto\u00dfen (er war einer der Begr\u00fcnder der stoischen Schule) mit dem Titel &#8220;<em>\u00dcber Sch\u00f6nheit und Genuss<\/em>&#8220;.\u00a0Sch\u00f6nheit und Genuss waren zwei \u00a0wesentliche Werte in der Antike und sie sind es heute ebenso wieder (geworden).\u00a0Denn spielen nicht Sch\u00f6nheit und Genuss eine wesentliche Rolle auch in unserem Alltag, selbst wenn wir es gar nicht bemerken?<br \/>\nSteht nicht Genuss in Form von Konsum und Konsumieren an erster Stelle in der Rangordnung unserer Werte? Und wie steht es mit dem Konsumieren des menschlichen K\u00f6rpers?(das musste jetzt ja wohl kommen!) Konsum zum Genie\u00dfen von Sch\u00f6nheit? Gar nicht fragen will ich nach der Sch\u00f6nheit der K\u00f6rper oder Gegenst\u00e4nde, der Kleider und Artikel, die ihr begehrt, nach euren Muskeln (Entschuldigung), Haarfrisuren, Sprache, auch eurem Geist&#8230; Aber ihr seid ja gerade dabei, auch dieser Art von mentalem <span style=\"text-decoration: underline;\">Bodybuilding<\/span> zu fr\u00f6nen, damit die allgemeine Verk\u00fcmmerung des Geistes nicht \u00dcberhand nimmt (Entschuldigung) und uns allen zusetzt. Jetzt reicht&#8217;s aber, h\u00f6re ich euch durchaus verstimmt einwenden. Stimmt, es ist genug. Wechseln wir die Tonart!<\/p>\n<p>Was ist Genuss anderes als Konsum? In Latein bedeutet &#8220;<em>sumere&#8221;<\/em> so viel wie &#8220;<em>verbrauchen<\/em>&#8220;, <em>&#8220;verzehren&#8221;, &#8220;<\/em><em style=\"font-size: 14px; line-height: 21px;\">an sich nehmen<\/em>&#8220;, und &#8220;<em>con<\/em>&#8220;bedeutet &#8220;<em>zusammen, mit jemandem<\/em>&#8220;. Also mit jemandem zusammen etwas &#8220;an sich nehmen, verbrauchen, verzehren&#8221;. Konsum befriedigt also vornehmlich sinnliche Bed\u00fcrfnisse, im Idealfall auch nicht alleine. Doch was wird beim Sex verzehrt und verbraucht? Bis schlie\u00dflich nichts mehr da ist? Was ist nicht mehr da? Wom\u00f6glich unsere Lust-und Genuss-Organe, um nicht &#8211; wie bei den Handwerkern &#8211; von Werkzeugen zu sprechen?<\/p>\n<p>Wohl gibt es jedoch auch geistigen Genuss, der vielleicht unersch\u00f6pflich ist und sich nicht so schnell verbraucht. Gute Kunst beweist sich immer dadurch, dass sie nicht oder nur wenig altert. Immer wieder l\u00e4sst sich Neues finden, entdecken, entschl\u00fcsseln.<br \/>\nZum Beispiel jetzt auch, wenn ihr diese Zeilen lest nicht nur um Begriffe zum Begreifen von Welt und Wirklichkeit zu finden, sondern um euch auch an stilistischen Feinheiten der Sprache oder an verstecktem Humor zu erfreuen. Und Freude ist doch eine Funktion von Genuss, oder?<br \/>\nKann man auch das Leid genie\u00dfen, die Schwermut, Regen und Sturm, k\u00f6rperlichen Schmerz und Leidenschaft? \u00a0&#8211; Das wohl auch.\u00a0Also schlie\u00dft das Genie\u00dfen k\u00f6rperliche wie geistige T\u00e4tigkeiten mit ein. Und es sucht nicht ausschlie\u00dflich nur die Freude.<\/p>\n<p>Doch ob man einen Text mit sprachlichen Dissonanzen, mit Widerhaken, Stolper-Fallen und Stil- Verf\u00fchrungen auch einfach nur konsumieren kann, wage ich zu bezweifeln.<br \/>\nBei Konsum wird meist das Attribut &#8220;schnell&#8221; mit angeh\u00e4ngt oder mit gedacht. \u00a0Konsum geht schnell. Doch das Denken, das stockende Denken, Durchdenken, Gr\u00fcbeln, Wieder-und Nachdenken geht langsam.<br \/>\nW\u00e4re also das Denken die Antithese zum Konsum? &#8211; Kaum. Denn beides geht. Es gibt lustvolles Denken und lustlosen Konsum. Es gibt lustloses Denken und lustvollen Konsum. Also gehen Lust und Geist, Denken und Konsum und Genuss zusammen. Alles geht!<\/p>\n<p><strong>Michel Foucault<\/strong>, ein wichtiger Vordenker der franz\u00f6sischen Philosophie, ein Mann des Geistes und des K\u00f6rpers hatte bei seinen Vortragsreisen durch die weite Welt auch seine Folter-und Fesselwerkzeuge mit dabei, um nach dem anstrengenden Denken und Reden sich mit seinesgleichen vergn\u00fcgen zu k\u00f6nnen wie auch immer. Die Angelegenheit ist bei Zollkontrollen in Japan publik gemacht geworden. Einer seiner J\u00fcnger hat dem Meister in Paris schlie\u00dflich kurz vor ( beider) Tod das Buch gewidmet: &#8220;Der Mann, der mir nicht das Leben gerettet hat&#8221;(wohl weil er ohne Schutz Geschlechtsverkehr hatte). Und <strong>Kant<\/strong>, der gro\u00dfe Meisterdenker von Aufkl\u00e4rung, Geist und Vernunft, soll t\u00e4glich masturbiert haben. Wenn man es glauben kann.<\/p>\n<p>Doch wie finde ich jetzt vom Masturbieren, einer reichlich unappetitlichen Angelegenheit, wie ich denke ( oder auch nicht) \u00a0den \u00dcbergang zur\u00fcck zur Sch\u00f6nheit?\u00a0Ganz leicht! &#8211; Auch Sch\u00f6nheit h\u00e4ngt mit Lust, und Lust mit Genuss zusammen. Nach <strong>Platon<\/strong> (&#8220;<em>Phaidros<\/em>&#8220;, ich werde immer wieder auf dieses Buch zu sprechen kommen) will das <span style=\"text-decoration: underline;\">Sch\u00f6ne im Sch\u00f6nen zeugen.<\/span> Ich muss euch also entt\u00e4uschen. Ich werde nicht konkret von sch\u00f6nen Frauen und \u00a0m\u00e4nnlicher Verfallenheit dann und wann berichten, sondern mich in den weiten Gefilden der antiken Abstraktion aufhalten. Bei der Idee des Sch\u00f6nen zum Beispiel, bei Sch\u00f6nheit als geistiger Abstraktion.<\/p>\n<p>Zum Zeugen, auch kreativ werden, brauchen wir das Sch\u00f6ne, welches wir begehren. Und begehren kann sowohl geistig als auch k\u00f6rperlich sein. Doch der antike Gott des Zeugens, <strong>Eros<\/strong>, war urspr\u00fcnglich kein Gott des Geistes, schon gar nicht der Vernunft. Eher einer des K\u00f6rpers. Denn seine Mutter war die Liebesg\u00f6ttin Aphrodite, sein Vater war der Kriegsgott Mars &#8211; Liebe und Zeugen, auch das kreative Erfinden h\u00e4ngen also sowohl mit Z\u00e4rtlichkeit und Sch\u00f6nheit als auch mit Macht, Gewalt und Begehren zusammen. Und \u00a0in der Umgebung des Liebesgottes waren so zwielichtige Gestalten wie <strong>Pan, Nymphen und Satyrn<\/strong>. Der gro\u00dfe Meister <strong>Dionysos<\/strong> hatte sie alle im Griff, um zu seinen Mysterien und Ekstasen der Lust zu gelangen.<\/p>\n<p>Nun h\u00e4ngt Zeugen im Allgemeinen immer mit Lust zusammen, selbst beim kreativen Akt. Und wenn man verliebt ist, egal ob in T\u00f6ne, Worte oder Menschen, liebt man das Sch\u00f6ne. Selbst wenn das Sch\u00f6ne in den Augen anderer das H\u00e4ssliche sein kann. \u00dcber die verwirrende <span style=\"text-decoration: underline;\">Isosthenie<\/span> der Allgemeinbegriffe, insbesondere der Ideen, habe ich bereits gesprochen.<\/p>\n<p>Doch welche Funktion hat das Begehren in der Dichotomie von Sch\u00f6nheit und Genuss? Ist geistiges Begehren die Neugierde, der Drang nach Wissen, nach Wahrheit, Erkenntnis, mithin die Sehnsucht nach den Ideen, die uns als Menschen vom Gott Eros ebenso eingepflanzt, mitgegeben worden ist?<\/p>\n<p>Das k\u00f6rperliche Begehren richtet sich nach der Art-und Selbsterhaltung, wobei erstere nach Meinung mancher Anthropologen im Vordergrund steht, selbst ohne dass wir es wissen.\u00a0Nun ist aber die Arterhaltung nicht mehr notwendig an die Lust gekoppelt, im Gegenteil. Die Lust hat sich aus dem System der Arterhaltung sp\u00e4testens seit Erfindung der Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung \u00a0ausdifferenziert und sie f\u00fchrt ein gl\u00fccklich selbst bestimmtes Leben, nicht wahr, braucht keine R\u00fccksicht mehr zu nehmen auf Schwangerschaft oder auch nur Geschlecht.<\/p>\n<p>Doch warum gibt es Sch\u00f6nheit? Nur der Arterhaltung wegen? Ein sch\u00f6ner Mensch ist nur deswegen sch\u00f6n, weil er sich im Sch\u00f6nen fortpflanzen will, fortpflanzen \u00a0muss zur Arterhaltung? Gut, die vielen h\u00fcbschen jungen Leute in der Bl\u00fcte ihrer Jugend, wenn man sie so ansieht&#8230;Sie scheinen nur das Eine im Sinn zu haben, Spa\u00df und Vergn\u00fcgen und Lust&#8230;Will diese Sch\u00f6nheit immer &#8220;genossen&#8221; werden? Das hei\u00dft, muss sie immer mit den Sinnen aufgenommen werden?<\/p>\n<p>Gibt es auch eine geistige, das hei\u00dft auch unsinnliche Sch\u00f6nheit? &#8211; \u00a0Nach Platon schon. Selbst die Liebe zu einem sch\u00f6nen Menschen soll zur rein geistigen Liebe der Sch\u00f6nheit als Idee, also als etwas G\u00f6ttlich-Unk\u00f6rperliches, und nicht zum K\u00f6rper f\u00fchren. Liebe zum K\u00f6rper ist primitiv, den Tieren gem\u00e4\u00df. Wie \u00fcberhaupt jede Art von Gef\u00fchlshaftigkeit \u00a0zwar menschlich, aber nicht immer zutr\u00e4glich ist. Diese Idee ist vom Christentum \u00a0aufgegriffen worden und es hat der allgemeinen Aggressivit\u00e4t des Menschen im Besonderen den Kampf angesagt. In Platons Staatsmodell gab es eine kleine Nische mit ausgew\u00e4hlten Menschen, die nur f\u00fcr die Arterhaltung zust\u00e4ndig waren. Hitler hat bekanntlich dieses Modell mit seinen Z\u00fcchtungs-und <span style=\"text-decoration: underline;\">Lebensborn<\/span>-Experimenten nachzuahmen versucht.<\/p>\n<p>Die \u00a0Ideen von Wahrheit, Sch\u00f6nheit und Gerechtigkeit sind f\u00fcr Platon <span style=\"text-decoration: underline;\">Attribute Gottes<\/span>, der die Idee des Guten repr\u00e4sentiert, und sie bleiben somit \u00fcberzeitlich g\u00fcltig und best\u00e4ndig. Was aber, wenn die Sprache stirbt, die Gedanken Platons und vieler seiner Nachfolger nicht mehr gelesen, nicht mehr verstanden werden k\u00f6nnen? Sind wir nicht bereits soweit?<\/p>\n<p>In der Wissenschaftstheorie spricht man von einer gelungenen (&#8220;sch\u00f6nen?&#8221;) &#8220;Theorie-Architektur&#8221;, in der Mathematik von vollkommenen Zahlen und sch\u00f6nen Strukturen samt deren Visualisierungen. Also existiert zumindest in diesem Bereich der Naturwissenschaft die Idee des Sch\u00f6nen weiterhin.<br \/>\nDoch mit diesem Sch\u00f6nen geht immer das k\u00f6rperliche Gef\u00fchl der Freude einher, und Freude ist nun einmal ein sinnliches Empfinden, ein Gef\u00fchl. Und Gef\u00fchle sind Ableitungen von Genuss, und geistige Gef\u00fchle kann es doch wohl nicht geben &#8211; sie w\u00e4ren ein Widerspruch in sich.<\/p>\n<p>Die \u00a0soziale Funktion von Wahrheit und Gerechtigkeit ist einsichtig. Nur die Sch\u00f6nheit, wenn sie zur Arterhaltung nicht mehr gebraucht wird, wozu ist sie gut? &#8211; Platon w\u00fcrde antworten: um uns zur h\u00f6chsten Idee, der Idee des Guten, hinzuf\u00fchren. Im Sch\u00f6nen begegnen wir dem G\u00f6ttlichen rein geistig. Dieses G\u00f6ttliche einfach nur genie\u00dfen zu wollen, das w\u00e4re ein Frevel. (Auch die sexuelle Begegnung nur f\u00fcr eine Nacht ist deshalb manchen Zeitgenossen immer noch ein Frevel.)<br \/>\nDie Materialisten und Marxisten werden sagen: Sch\u00f6nheit ist gut, um die Kassen klinge(l)n zu lassen und um \u00a0Zw\u00e4ngen freiwillig zu folgen, die von den Geld-M\u00e4chten dieser Welt uns auferlegt worden sind. Am besten ohne dass wir es bemerken w\u00fcrden. Alles soll wie selbstverst\u00e4ndlich sein. Von unbekannten M\u00e4chten \u00a0beherrscht werden, die \u00fcber Sinn und Zweck von Sch\u00f6nheit zu philosophieren nicht bereit sind, weil sie diese Sprache gar nicht mehr verstehen oder verstehen wollen.Seufz.<\/p>\n<p>Der t\u00e4gliche Lippenstift, die Nass-Rasur, \u00a0Haar-Gel, L\u00f6cher in den Punk-Hosen,Muskeltraining oder ONS lassen uns einem Zwang folgen und gehorchen, der von Au\u00dfen gesteuert ist und uns gl\u00fccklich macht, weil Genuss im Spiel ist, k\u00f6rperlicher Genuss.<br \/>\nWir stehen vor den Spiegeln unserer Allmacht und Omnipotenz, die uns eingeredet wird, und versuchen \u00a0uns heraus zu putzen, wie es nur geht. Wof\u00fcr und f\u00fcr wen? &#8211; Doch nur f\u00fcr uns. Denn <strong>Narziss<\/strong>\u00a0k\u00fcsst und liebt nur sich selbst. Da es nicht mehr um Partnerfindung oder Arterhaltung geht (dar\u00fcber sp\u00e4ter mehr), sondern nur noch um das Geliebt-, Bewundert-, Begehrt-Werden, unterwerfen wir uns jedwedem Zwang, sofern er auch noch \u00f6ffentlich und publik wird und gefilmt werden kann. Denn dies definiert unser neues Ideal von Sch\u00f6nheit: ein auf den Bildschirmen unserer Massenmedien Wieder-erkannt-Werden, das Abgelichtetsein und Gepostetwerden wer wei\u00df wohin und wer wei\u00df von wem und womit und wozu.<\/p>\n<p>So wie jetzt auch. Hinausgesendet werden meine Gedanken wer wei\u00df zu wem und \u00a0wohin. Ihr kennt mich nicht und ich kenne auch euch nicht. (Seufz) Auch ich bewege mich also in einem Zirkel, den ich sogar noch selbst gew\u00e4hlt habe. Ich geh\u00f6re weiterhin zu dem Kreis, den ich infrage stellen will. Also befinden wir uns in einem Labyrinth, wo noch nicht einmal der Minotaurus, den es zu bek\u00e4mpfen gilt, sichtbar wird. Er h\u00e4lt sich geschickt versteckt. Auch der Ariadnefaden, der uns Wege nach Au\u00dfen und in die Freiheit zeigen sollte, ist verloren gegangen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Doch genug f\u00fcr heute und danke wieder f\u00fcr&#8217;s Mitlesen und Mitdenken!<\/p>\n<p>P. S. Ich h\u00e4nge das Literaturverzeichnis von Chrysipp an \u00a0(282-209 v.Chr.), damit ihr einen Einblick habt, womit man sich fr\u00fcher geistig besch\u00e4ftigt hat und wo wir heute stehen. Noch nicht einmal manche Fragestellungen sind uns in diesem Verzeichnis verst\u00e4ndlich, geschweige denn die Antworten. Die B\u00fccher dieses griechischen Philosophen sind alle verschollen.<br \/>\nNur das Verzeichnis ist enthalten in <strong>Diogenes Laertius<\/strong>, &#8220;<em>Leben und Meinungen ber\u00fchmter Philosophen&#8221;,<\/em> geschrieben im 3.Jahrhundert nach Chr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=11%20%C3%9Cber%20Sch%C3%B6nheit%20und%20Genuss&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Sch\u00f6nheit und Genuss Ich bin bei meiner Gellius-Lekt\u00fcre der &#8220;Attischen N\u00e4chte&#8220;(ca.150 n.Chr.) auf einen Buchtitel des griechischen Meisterdenkers Chrysipp gesto\u00dfen (er war einer der Begr\u00fcnder der stoischen Schule) mit dem Titel &#8220;\u00dcber Sch\u00f6nheit und Genuss&#8220;.\u00a0Sch\u00f6nheit und Genuss waren zwei \u00a0wesentliche Werte in der Antike und sie sind es heute ebenso wieder (geworden).\u00a0Denn spielen nicht Sch\u00f6nheit und Genuss eine wesentliche&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[466],"tags":[1264,1248,1266,534,1268,1270,1272,1274,1276,522],"class_list":["post-257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein-de","tag-chrysipp-de","tag-diogenes-laertius-de","tag-dionysos-de","tag-eros-de","tag-foucault-de","tag-gellius-de","tag-kant-de","tag-lebensborn-de","tag-narziss-de","tag-platon-de"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4WFkG-49","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/257"}],"collection":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=257"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8643,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions\/8643"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}