{"id":2828,"date":"2014-09-21T07:36:55","date_gmt":"2014-09-21T07:36:55","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=2828"},"modified":"2021-08-11T06:17:54","modified_gmt":"2021-08-11T06:17:54","slug":"93-wittgenstein-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=2828&lang=de","title":{"rendered":"93 Wittgenstein I"},"content":{"rendered":"<h3>\u00dcber Fremdheit<\/h3>\n<p>Wagen wir uns in das n\u00e4chste Herz der Finsternis hinein, diesmal in die Begegnungsformen (Interaktionen) des menschlichen Ich und seiner Gesellschaft. Dass Begegnungen oft scheitern, zu keinem guten Ende f\u00fchren, ja schlie\u00dflich abgebrochen werden m\u00fcssen, \u00a0das kennen wir aus unserer Alltagswirklichkeit. Unser Ich ist von einer gro\u00dfen, ja \u00fcbergro\u00dfen, manchmal auch bedr\u00fcckenden \u00a0Fremdheit, das ist auch Andersartigkeit, Neuheit \u00a0umgeben. Ich habe diese meine These \u00a0schon \u00f6fter angedeutet und auch in einer Publikation etwas weiter ausgef\u00fchrt<sup>*<\/sup>. Jetzt an dieser Stelle will ich sie noch einmal kurz erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Ich rede nicht von Fremden, von fremden Menschen oder von der Fremde in dem Sinne, dass wir uns in der exotischen Fremde befinden w\u00fcrden, was ja auch immer wieder vor kommt und sehr bereichernd sein kann.\u00a0 Sondern ich spreche von \u00a0 F r e m d h e i t \u00a0 fast schon als einer metaphysischen Abstraktion, die den Menschen, sofern er noch <em>selbstreflexiv denken<\/em> will, auf seinen Entwicklungsstufen in die Zukunft begleiten wird. Es\u00a0 ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass auch die F\u00e4higkeit zur Selbstreflexion einmal zu Ende geht, sp\u00e4testens dann, wenn der Mensch sich seinen Maschinen ganz unterworfen haben wird.<\/p>\n<p>Unter Fremdheit verstehe ich ein \u201e<em>Mehr<\/em>\u201c im Sinne von Mehr-Sein, Mehr-Bedeuten, Mehr-K\u00f6nnen, -Wissen-, -Wahrnehmen als unser gegenw\u00e4rtiger Ist-Zustand darstellt, der den Menschen umgibt. Dieses \u201eMehr\u201c wird im Laufe der Zeit immer wieder weiter entdeckt, \u201centh\u00fcllt\u201c sagt Cusanus, erforscht, entzaubert im positiven wie negativen Sinn, und trotzdem bleibt es \u00fcberm\u00e4chtig gro\u00df wie ein Absolutes.<\/p>\n<p>Dieses Mehr mag die Unendlichkeit von All und Leben einschlie\u00dfen, auch die Totalit\u00e4t des menschlichen Seins im Makrokosmos, seines inneren Universums im Mikrokosmos als Tier, als Mensch. Es h\u00e4lt \u00dcberraschungen bereit, Kr\u00e4fte, Potential, Neuentdeckungen, \u201eFortschritte\u201c, auch Zusammenbr\u00fcche und Katastrophen. Vielleicht kann tats\u00e4chlich einmal das Altern aufgehalten, das technische Entstehen von Nachkommenschaft und die Z\u00fcchtung erfolgreich eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Aber dennoch wird vor allem in der pers\u00f6nlichen Begegnung unter Menschen weiterhin die <em>Einsamkeit<\/em> dominieren trotz N\u00e4he und Vertrautheit, die dieses Mehr, welches in jedem Menschen ebenso vorhanden ist, immer wieder mit verursacht. Denn jeder Mensch ist mehr als wir von ihm glauben, glauben wollen, mehr als wir von ihm zu wissen vermeinen. Es schlie\u00dft nicht zuletzt auch das Sterben und Verschwinden-M\u00fcssen jedes einzelnen von uns ein. Mehr als Lebendigsein ist der Tod. Viel mehr &#8211; eine ganze Unendlichkeit wartet auf uns und steht bereit.<\/p>\n<p>Fremdheit und Einsamkeit sind Begriffe, die der <strong>Existenzialismus<\/strong> in die Waagschale des Denkens geworden hat. Albert Camus Hauptfigur \u00a0in der ber\u00fchmten Erz\u00e4hlung \u201e<em>Der Fremde<\/em>\u201c verh\u00e4lt sich &#8220;fremd&#8221;, seltsam eigenartig. Auch sein weiteres Leben wird fremd und seltsam bleiben\u00a0 \u2013 sein sinnlos animalisches Dahinvegetieren, gleichsam ununterbrochen <em>alive and dead<\/em>, die unf\u00e4hige und vergebliche Suche nach N\u00e4he oder Liebe, ein grundloser spontan ausgef\u00fchrter Tod am Strand von Algier in der Hitze des Tages.<\/p>\n<p>Camus Protagonist lebt ein maschinengem\u00e4\u00dfes Leben, fremd gesteuert, was er noch nicht einmal wei\u00df und dessen er sich auch nie bewusst werden wird. Einziger Ausbruch sind der scheinbar unmotivierte Todesschuss und die Hinrichtung. Sie scheinen weniger in das Konzept der Fremdsteuerung zu passen, sondern sie entsprechen mehr dem existenzialistischen Ideal der Freiheit, einer Freiheit auch zum Nichts. Nach Sartres fr\u00fcher Position sind wir &#8220;verurteilt&#8221; zu dieser Freiheit und mit dem grundlegenden Gef\u00fchl von Verlassenheit, Angst und Unaufrichtigkeit allein gelassen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Philosoph des letzten Jahrhunderts, Wegbereiter des logischen Positivismus \u00a0und Gr\u00fcndungsvater der <span style=\"text-decoration: underline;\">Philosophy of Science<\/span> bis auf den heutigen Tag, ist <strong>Ludwig Wittgenstein<\/strong>. Er ist an diesem metaphysischen Mehr und seiner Fremdheit gescheitert dergestalt, dass er es zu Beginn seiner Forschungen in eine korrekte und wahre Sprache hat fassen wollen, welche diese Grenze und Begrenzung zumindest wissenschaftlich, das hei\u00dft mittels Sprachanalyse, definiert, erforscht und trotz allem auch zu erweitern gesucht hat.<\/p>\n<p>Gegen Ende seines Lebens hat er dieses metaphysische, man kann auch sagen transzendentale Mehrsein, das sich \u00fcber Leben, Welt und Wirklichkeit ausbreitet, \u00a0nur noch resignierend aufzul\u00f6sen versucht in die Vielfalt von Meinungen (wie in den 80erJahren Lyotard), in die Relativit\u00e4t unserer Erkenntnis und Erkenntnisweisen, in das unaussch\u00f6pfbare\u00a0 und unbeherrschbare \u00a0Chaos auch der menschlichen Existenz und des menschlichen Lebens. Er spricht von manchmal ganz isolierten und solipsistisch existierenden \u201e<strong>Sprachspielen<\/strong>\u201c, die jeweils mit ihren \u201e<strong>Lebensformen<\/strong>\u201c verkn\u00fcpft sind, dort ihre \u201eWurzeln\u201c haben und von dort ihren Sinn, ja ihre Existenzberechtigung erst erhalten. Und vielfach unverst\u00e4ndlich &#8220;fremd&#8221; bleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das, was den Amazonas-Indianern wichtig ist, wor\u00fcber sie sich verst\u00e4ndigen, sprechen, das kann einem deutschen Musiker oder Mathematiker vollkommen gleichg\u00fcltig sein, ja er mag sogar daf\u00fcr kein Verst\u00e4ndnis, auch gar kein Verstehen-Wollen besitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0*<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind also wieder bei einem meiner Lieblingsthemen, dem Verstehen, der Verst\u00e4ndigung. Dass die Schnittmenge des Verstehens manchmal gro\u00df, manchmal klein, manchmal Null sein kann, das d\u00fcrfte eine Alltagsweisheit sein. Dass man dazu komplizierte Denkschritte in der Sprachphilosophie hat unternehmen m\u00fcssen, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, das mag paradox erscheinen.<\/p>\n<p>Man kann es, wenn man so will und diese Methodologie akzeptiert, aus der Biographie Wittgensteins erkl\u00e4ren. Wer sich in M\u00e4nnertoiletten mit Strichjungen abgibt,\u00a0 lebt und f\u00fchlt\u00a0 eine ganz andere Welt als wenige Stunden oder Tage sp\u00e4ter dann der gleiche Mensch als \u00a0Hochschulprofessor, der die \u00dcbereinstimmung von Sprachstrukturen mit der Wirklichkeit untersucht und schlie\u00dflich lapidar feststellen muss: <em>\u00dcber das, wor\u00fcber nicht geredet werden kann, muss man schweigen. <\/em><\/p>\n<p>Dieser Satz ist sehr ber\u00fchmt geworden. Ber\u00fchmt wegen seiner Mehrdeutigkeit: Wor\u00fcber darf oder kann nicht geredet werden; wer muss m\u00fcssen; was hei\u00dft \u201eschweigen\u201c \u2013 verbergen, vergessen, nicht reden k\u00f6nnen, wollen, verdr\u00e4ngen?<\/p>\n<p>Unsere Lebensform pr\u00e4gt unsere Sprache, auch wenn wir z.B.alle die gleiche Sprache sprechen und vorschnell glauben, uns verstehen zu k\u00f6nnen zumindest auf einer oberfl\u00e4chlichen Ebene. Selbst in diesem Fall mag die Verst\u00e4ndigung schwer fallen, misslingen. Es gibt eine <span style=\"text-decoration: underline;\">Tiefenstruktur der Sprache<\/span>, die aus unserer Lebenswelt, Lebensgeschichte stammt und bis in unser Unterbewusstsein, selbst in das Unterbewusstsein einer Kultur reichen mag (die &#8220;Archetypen&#8221; C.G.Jungs). Sie steuert unseren Blick auf die Welt und dr\u00fcckt sich\u00a0ebenso in weiteren Zeichen wie Gestik oder Handlungen aus . Das Gelingen von Kommunikation im Sinne einer Begegnungsf\u00e4higkeit mit der Welt und den Menschen, im Sinne von Verstehen und Verst\u00e4ndigung h\u00e4ngt also wesentlich damit zusammen.<\/p>\n<p>Deshalb gilt der Satz: <em>Deine Sprache ist deine Welt, deine Welt ist deine Sprache<\/em>. Und wer w\u00fcrde nicht zustimmen, dass es auch fremde, \u00e4u\u00dferst befremdliche Lebensformen um uns herum gibt mit seltsamen Sprachen und Verhaltensweisen, zu denen wir keinen Zugang finden. Diese kommen \u00a0uns dann verschlossen, abwegig, verworren, manchmal sogar verr\u00fcckt vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Was sind Menschen gleich welcher Art, wenn man ihnen leibhaftig begegnet, sie anblickt, mit ihnen spricht? \u2013 Es sind Masken. \u2013 Was steht hinter der Maske dieser scheinbar doch emotional gesunden und authentischen Menschen? \u2013 Die n\u00e4chste Maske und so fort.<\/p>\n<p>Weit entfernt sind wir immer noch nicht von dieser existenzialistischen Denkweise oder Erkenntnis. Sprache, Menschenrechte, Gleichheit vor dem Gesetz scheinen uns heute zu verbinden. Doch zentraler und wichtiger bleibt meines Erachtens die <span style=\"text-decoration: underline;\">Fremdheit im Anderen<\/span>, also auch seine <span style=\"text-decoration: underline;\">Andersartigkeit<\/span> zu sehen und anzuerkennen trotz aller N\u00e4he, \u00dcbereinstimmung und Gleichartigkeit. Eine Tatsache, die wegen dem permanenten Aufruf zu Solidarit\u00e4t und Hilfe meist ganz vergessen und unterschlagen wird.<\/p>\n<p>Aus Selbsterhaltungsgr\u00fcnden suchen wir das Verbindende und Gemeinsame in unseren Mitmenschen. Selbst die N\u00e4chstenliebe ist in diesem Sinne ein auch f\u00fcr das Gesamte und die Gesellschaft n\u00fctzlicher Egoismus. Doch was steht jenseits der Maske von Liebe, N\u00e4he und sozialer Verantwortung? &#8211; Immer wieder Fremdes, Unbekanntes, Neuartiges, manchmal auch Erschreckendes.<\/p>\n<p>Wir leben in unseren enge Grenzen bildenden und begrenzten Lebensformen mit eigener Sprache, unterschiedlichen Werten und Zielen und schaffen selten einen Ausbruch aus diesem Ghetto-K\u00e4fig, geschweige denn den Versuch einer Antithese. \u00a0Angst h\u00e4lt uns zur\u00fcck, Angst vor dem Fremden, Anderen, Unbekannten und Antithetischen.<br \/>\nIm den fremden Menschen von Camus, auch in seinem Theaterst\u00fcck &#8220;Das Missverst\u00e4ndnis&#8221;, habe ich das Fremde als metaphysische Grundbestimmung unserer Gattung gefunden, und das Fremde als Fremdheit, dies meine Behauptung, umgibt uns immer und \u00fcberall. Es ist ein wesentliches Strukturmerkmal des Universums und der Zuk\u00fcnftigkeit. Es ist das Unverst\u00e4ndliche, Seltsame, das, was nicht in unser Selbstbild, Fremdbild, in unser Vorstellungsverm\u00f6gen oder Weltbild passt, das uns befremdet, \u00e4ngstigt, auch in die Verwirrung treibt.<\/p>\n<p>In dieser Art Fremde zu leben bedeutet <span style=\"text-decoration: underline;\">Einsamkeit<\/span>: Nicht-N\u00e4he, Nicht-Liebe, Nicht -Geborgenheit, und dieses dreimalige &#8220;<em>Nicht<\/em>&#8221; ist im Sinne der antiken Stoiker zu ertragen und auszuhalten. Es bedeutet, ich wiederhole mich, hinter der Maske des Bekannten und Gewohnten nur wieder die n\u00e4chste Maske zu finden und so fort, selbst wenn wir diesem Gegen\u00fcber die Hand reichen, l\u00e4cheln, verliebt sind und einen warmen K\u00f6rper sp\u00fcren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Selbst tagt\u00e4gliche N\u00e4he ist immer noch Fremdheit genug. Man gehe nur einmal als unpolitischer Mensch in eine Parteiversammlung gleich welcher Art, verirre sich als Freund der klassischen Musik in ein Hard-Rock Konzert. Oder man findet sich pl\u00f6tzlich im Facharztzimmer eines Spezialisten wieder \u2013 wie neu, wie fremd und unheimlich ist einem pl\u00f6tzlich diese Welt, wenn zum Beispiel eine Operation bevorsteht.<\/p>\n<p>Ich habe eine gewisse Zeit lang geglaubt, Nacktheit und k\u00f6rperliche Begegnung w\u00e4ren der beste Garant daf\u00fcr, diese Fremdheit auch im Sinne von <span style=\"text-decoration: underline;\">Entfremdung<\/span> zu \u00fcberwinden. Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. In der geschlechtlichen Vereinigung werden wir dergestalt von Sinnen und Gef\u00fchlen beherrscht und get\u00e4uscht, dass wir uns noch auswegloser in der weiten Spur des Fremden verirren m\u00fcssen.<br \/>\nNur in einem einzigen Augenblick fallen alle Schranken, Begrenzungen und\u00a0 Unabw\u00e4gbarkeiten der Fremdheit in sich zusammen: In der direkten Begegnung mit dem Tod \u2013 dem eigenen oder dem Tod eines anderen. Bei Bestattungen findet eine eigent\u00fcmlich grenz\u00fcberschreitende, ja fast schon metaphysische Begegnung und auch Verst\u00e4ndigung der Trauernden statt.<\/p>\n<p>Im Tod begegnen wir wieder dem Fremden, diesmal in seiner ganzen Totalit\u00e4t und Bedr\u00e4ngnis. Der Tod eliminiert alle Differenzen, Unterschiede, Fremdheiten. Nur bei dieser Erfahrung erkennen wir, dass wir alle gleich sind zumindest in unserer Endlichkeit, dass uns das gleiche Schicksal bevorsteht. Deshalb sind f\u00fcr mich Tod \u2013 und in \u00e4hnlichem Ma\u00dfe auch eine mit erlebte Geburt \u2013 tats\u00e4chliche und immer wirkende Gottheiten, jetzt einmal metaphorisch gesprochen, deren Bereich <span style=\"text-decoration: underline;\">heilig<\/span>, unerkennbar und undurchdringbar ist. Diesen Bereich zu betreten verlangt deshalb Ehrfurcht und auch Demut.<\/p>\n<p>Das Fremde im Sinne von Fremdheit ist ein wichtiger Kosmos um uns herum, um unsere N\u00e4he, um unsere Ferne; um unser Denken und unsere Gef\u00fchle, mit und ohne Kommunikationsm\u00f6glichkeiten, mit und ohne Einflussnahme. Es ist Mikrokosmos und Makrokosmos gleicherma\u00dfen, das Pluriversum. \u00dcberall gibt es Unverst\u00e4ndlichkeit und Geheimnis. Selbst in den Wissenschaften, selbst im religi\u00f6sen Glauben, in der Vernunft, im K\u00f6rper und in der Liebe.<br \/>\nBeachten wir deshalb nicht nur die N\u00e4he, sondern auch die Ferne, nicht nur das Verst\u00e4ndliche, sondern auch das Unverst\u00e4ndliche, Fremde, Geheimnisvolle.<\/p>\n<p>___________________________________________<\/p>\n<p>*Reinhold Urmetzer, &#8220;<em>\u00dcber die Sinnfrage<\/em>&#8221; (2011), auch als E-Book.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Teil II<\/span>: Kommentierte Ausz\u00fcge aus Wittgensteins &#8220;<em>Tractatus<\/em>&#8220;<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=93%20Wittgenstein%20I&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Fremdheit Wagen wir uns in das n\u00e4chste Herz der Finsternis hinein, diesmal in die Begegnungsformen (Interaktionen) des menschlichen Ich und seiner Gesellschaft. 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