{"id":331,"date":"2014-10-06T07:28:27","date_gmt":"2014-10-06T07:28:27","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=331"},"modified":"2022-09-03T17:02:11","modified_gmt":"2022-09-03T17:02:11","slug":"96-vom-akademischen-manierismus-in-der-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=331&lang=de","title":{"rendered":"96 Vom akademischen Manierismus in der Musik"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\">\u00dcberkomplexe Musik (I)<\/h3>\n<p>Ich habe vom \u00fcberkomplexen Denken gesprochen, von komplexen Gedanken, die in sich eine Dichte und Vielschichtigkeit, manchmal auch Mehrdeutigkeit enthalten, die in einem komplizierten und nicht zuletzt das Denken auch \u00fcbenden (\u00fcberfordernden?)Vorgang entschl\u00fcsselt, eingeordnet, richtig zugeordnet, d.h. <span style=\"text-decoration: underline;\">verstanden<\/span> werden wollen. Dieses Denken setzt Wissen, Fantasie und Sensibilit\u00e4t gleicherma\u00dfen voraus. Es will gar nicht eindeutig sein wie etwa die Mathematik, im Gegenteil.\u00a0Wenn dann auch noch \u00e4sthetische Faktoren mitspielen, also Ideen des Sch\u00f6nen, der Form, Struktur und Gestaltung hinzu kommen, dann ist die &#8220;Komplikation&#8221;, wie man bei dem kunstvollen Inneren etwa einer Automatik-Uhr sagt, (ich bin ein gro\u00dfer Fan davon!) gro\u00df. Und damit auch der Weg frei f\u00fcr eine mehr oder weniger gelungene und zum Ziel f\u00fchrende Interpretation.<\/p>\n<p>In der klassischen Musik der Moderne, nennen wir sie einmal so statt dem veralteten &#8220;Neue Musik&#8221;-Terminus, gibt es etwa seit 1945 die sogenannte &#8220;<strong>Serielle Musik<\/strong>&#8220;, auch <span style=\"text-decoration: underline;\">Musikmathematik<\/span> genannt. In \u00a0Zusammenhang mit der Ideologie des &#8220;bewussten H\u00f6rens&#8221;, die insbesondere von den Anh\u00e4ngern Adornos gepflegt wird (wir sind an einer ganz anderen Stelle bereits ihm begegnet), hat sich in der Musikkomposition ein Denken entwickelt, welches der <em>Struktur-Komplexit\u00e4t<\/em>\u00a0und dem Neuen allgemein h\u00f6chste Aufmerksamkeit widmete.<\/p>\n<p>In der Kunst, auch im Denken steht Komplexit\u00e4t sehr oft an h\u00f6chster Stelle. Auch die Musikkomposition zeigt in Wellen der Musikhistorie eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Komplexit\u00e4t in der Struktur. H\u00f6chste und fast nie wieder erreichte Komplexit\u00e4t in der Chormusik der Renaissance (Isorhythmische Motette) wechselt ab mit Einfachheit etwa beim Wechsel zum Fr\u00fchbarock Monteverdis. Dies schlie\u00dft meist auch einen erh\u00f6hten Schwierigkeitsgrad \u00a0bei der Interpretation ein mit all seinen Folgen, vielleicht auch Kollateralsch\u00e4den.<\/p>\n<p>Wenn man sp\u00e4tromantische Partituren etwa von Reger oder Mahler betrachtet, wundert einen der Sprung <strong>Arnold \u00a0Sch\u00f6nbergs<\/strong> zur rein mathematischen Komposition mit zw\u00f6lf aufeinander bezogenen T\u00f6nen nicht mehr. Sch\u00f6nberg hat jedoch als Ausdrucks-Komponist der expressionistischen Kunststr\u00f6mung und Welteinstellung \u00a0nie die kunstvolle Struktur, sondern immer auch das zu Erklingende im Auge behalten.\u00a0Im Gegensatz vielleicht zu seinem Sch\u00fcler <strong>Anton Webern<\/strong>, bei dem die Pausen, also Stille und Nicht-Musik, immer wichtiger wurden.<\/p>\n<p>Die seriellen Komponisten nach 1945, insbesondere <strong>Karlheinz Stockhausen<\/strong> und <strong>Karel Goeyvaerts<\/strong> &#8211; auch<strong>\u00a0Olivier Messiaen <\/strong>und<strong> Pierre Boulez<\/strong> geh\u00f6rten eine Zeit lang dazu &#8211; haben die mathematische Komplexit\u00e4t und kunstvolle Konstruiertheit der Struktur noch mehr in den Vordergrund ger\u00fcckt. Die Musik wurde aufgespalten in vier \u201eParameter&#8221;: Tonh\u00f6he, Rhythmik, Spielweise und Klangfarbe, die jeweils mit mathematischen Strukturen gekoppelt und in die Musikschrift \u00fcbertragen worden sind.<\/p>\n<p>Alle diese vier Parameter sind im Laufe der letzten Jahrzehnte und bis in die Gegenwart hinein mit sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit &#8220;ausdifferenziert&#8221; worden. Das bedeutet, dass sich vier Kompositionsrichtungen mittlerweile gebildet haben, die sich auf jeweils einen der Parameter spezialisieren bzw. diese etwa im Werk <strong>Karlheinz Stockhausens<\/strong> zu einer erstaunlichen \u00dcberkomplexit\u00e4t mischen.<\/p>\n<p>Die Tonh\u00f6henforschung etwa hat Viertel-und Achtelt\u00f6ne entdeckt und nebenbei dann auch noch au\u00dfereurop\u00e4ische Tonarten sch\u00e4tzen gelernt, etwa aus Indien oder Arabien. Neuartige rhythmische &#8220;Patterns&#8221; haben sich in der MinimalMusic entwickelt, Klangfarben und spieltechnische Experimente sind gegenw\u00e4rtig tonangebend in Konzerten mit neuer Musik.<\/p>\n<p>Die forcierte Entdeckung und Bevorzugung des &#8220;Neuen&#8221; auch in der Kunst allgemein hat sich dar\u00fcber hinaus zu einem eigenst\u00e4ndigen f\u00fcnften Parameter entwickeln k\u00f6nnen: Nur das Neue ist gegenw\u00e4rtig und ganz anders als in der Antike oder im Mittelalter das Gute, Faszinierende, historisch Wertvolle. Was aus dem Diktat dieses Parameters in der Kunst allgemein geworden ist, eine meist alles andere ausschlie\u00dfende Dogmatik, das ist all \u00fcberall zu beobachten. Selbst im Alltagsleben hat sich im Gefolge eines alles beherrschenden \u00d6konomismus ein \u201eNeuerungs-Fetischismus\u201c entwickelt.<\/p>\n<p>Auch wenn mittlerweile die Avantgarde zur \u201eArri\u00e8regarde\u201c geworden ist und bereits von einem \u00a0\u201ePost-Avantgardismus\u201c gesprochen werden kann. \u00c4hnlich dem \u201epost-amerikanischen Zeitalter\u201c, das immer wieder ausgerufen wird &#8211; vergeblich. Feste Strukturen lassen sich wie beispielsweise Institutionen oder B\u00fcrokratien auch in der \u00c4sthetik \u00a0nicht so schnell \u00e4ndern. Erfreulicherweise, muss man trotz allem wohl sagen.<\/p>\n<p>Am Ende der Entwicklung zu einem musikalischen Konstruktivismus, der alsbald in den 60er\/70er Jahren eine Antithese hat entstehen lassen in Form von semi-dadaistischem <em>Musiktheater(Kagel)<\/em>, improvisatorischer\u00a0<em>Musikgrafik \u00a0(Bussotti, Haubenstock-Ramati, Karkoschka)<\/em> und auch <em>Klangfarben<span style=\"text-decoration: underline;\">&#8211;<\/span><\/em>Experimenten (Ligeti), die weiterhin bis in die Gegenwart wirken, steht das Werk von <strong>Brian Ferneyhough<\/strong>. Dieser K\u00fcnstler &#8211; er lehrt immer noch in Freiburg an der Musikhochschule &#8211; begn\u00fcgt sich in seinen teilweise <span style=\"text-decoration: underline;\">unspielbaren Werken<\/span> damit, dass gelegentlich nur 50% seiner Partituren realisiert, das hei\u00dft \u00a0zum Klingen gebracht werden kann.<br \/>\nDie oben abgedruckte Seite gibt die Takte 57-59 der &#8220;<em>Carceri d&#8217;Inventione&#8221;<\/em> f\u00fcr Kammerorchester wieder. Da die zu erklingende Musik im H\u00f6reindruck infolge ihrer Komplexit\u00e4t austauschbar ist (nur darauf konditionierte Fach-Spezialisten werden H\u00f6r-Unterschiede oder gar Fehler im Spielen einer solchen Partitur bemerken), entscheidet \u00fcber die G\u00fcte eines solchen Kunstwerks allein nur die <span style=\"text-decoration: underline;\">Strukturanalyse<\/span>.<\/p>\n<p>Ich selbst habe mich als Interpret immer geweigert, eine solche Musik einzustudieren. Allein schon den ersten Takt im oben abgedruckten Beispiel mit einem der angegebenen Holzblasinstrumente spielen zu k\u00f6nnen, erfordert ein ewiges Lernen und \u00dcben und Studieren, welches meiner Meinung nach die Sache nicht wert war. Zumal sich auch das Publikum immer mehr von einer solchen Musik abgewendet hat und desinteressiert \u00a0zeigte. Das beweisen Eintrittspreise und Besucherzahlen solcher Konzerte bis in die Gegenwart hinein.<br \/>\nStattdessen habe ich dann musikgrafische Partituren einstudiert, auch selber erfunden (Beispiele sind im Handel und in der <strong>edition<\/strong> <strong>weissenburg<\/strong> zu finden), bei denen das improvisatorische Element dem Interpreten Freiheit l\u00e4sst. Dem H\u00f6rer f\u00e4llt es dann leichter, den emotionalen Ausdrucksgehalt der Musik als gestalterisches Element eines Menschen, des Interpreten n\u00e4mlich, nachzuvollziehen.<\/p>\n<p>Anders als im \u00fcberkomplexen Denken (damit meine ich nicht komplexe und meist auch neu entwickelte Fachsprachen der universit\u00e4ren Disziplinen) ersch\u00f6pft sich eine derart artifiziell konstruierte Musik in einem <strong>Manierismus<\/strong>, der mittlerweile zahlreiche Nachahmer hervorgerufen hat, welche die Kompositionlehre an den Musikhochschulen in einem reinen und uneffektiven <strong>Akademismus<\/strong> haben erstarren lassen mit all den Konsequenzen, wie sie mittlerweile diskutiert werden. Dass Berufsaussichten (als moderner Komponist) in Frage gestellt werden, die weltweite \u00a0Konkurrenz beklagt, ganze Fach-Abteilungen an den Musikhochschulen geschlossen werden sollen &#8211; dies alles zeigt nur wieder die Krise, in welcher sich die Kompositionslehre zeitgen\u00f6ssischer Musik und die moderne Klassik allgemein befinden.<\/p>\n<p><u>Zusatz 5.Juli 2020<\/u>.- Ganz zu schweigen von der international immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Ablehnung des Publikums, welches diese Art von Musik als ein Zeichen und Ausdruck von Leben, wie es ist, war oder sein k\u00f6nnte, mittlerweile ganz ablehnt. Denn nur das will Kunst: ein Leben zeigen, wie es ist, war oder sein k\u00f6nnte, sein sollte.<br \/>\nEin Liebesbekenntnis etwa, atonal und musikmathematisch vertont, klingt einfach k\u00fcnstlich und unglaubw\u00fcrdig. Und man frage bitte nicht nach, was Liebe in der Musik zu suchen habe. Sehr viel sogar.<\/p>\n<p>Zusammen mit einer rigiden und fast schon leninistisch ausgerichteten Adorno-Dogmatik in den Ausbildungsst\u00e4tten unserer Hochschulen (Entschuldigung) fristet diese Musiksprache, die sich dem Sprechen fast ganz entzogen hat und permanent Dolmetscher braucht, ein k\u00fcmmerliches Dasein in einer angestaubt und weit abgelegenen Ecke. Es ist tats\u00e4chlich ein Jammer. Eine so altehrw\u00fcrdige Kunst wie die Musik-und Kompositionslehre wird in einer vollkommen \u00a0monetarisierten Gegenwart billigen Effekten, modernen Computer-Apparaturen und einer Massen-Manipulation \u00fcberlassen (Pop-Kultur), die nicht menschenw\u00fcrdig ist.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"><b>Vgl. Nr.99 \u201eEinfach in die Zukunft\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=96%20Vom%20akademischen%20Manierismus%20in%20der%20Musik&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberkomplexe Musik (I) Ich habe vom \u00fcberkomplexen Denken gesprochen, von komplexen Gedanken, die in sich eine Dichte und Vielschichtigkeit, manchmal auch Mehrdeutigkeit enthalten, die in einem komplizierten und nicht zuletzt das Denken auch \u00fcbenden (\u00fcberfordernden?)Vorgang entschl\u00fcsselt, eingeordnet, richtig zugeordnet, d.h. verstanden werden wollen. 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