{"id":383,"date":"2014-03-08T08:39:58","date_gmt":"2014-03-08T08:39:58","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=383"},"modified":"2020-07-17T17:45:41","modified_gmt":"2020-07-17T17:45:41","slug":"ueber-jacques-derrida-und-was-in-trochtelfingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=383&lang=de","title":{"rendered":"17 \u00dcber Jacques Derrida und was in Trochtelfingen \/"},"content":{"rendered":"<h4>\u00dcber Jacques Derrida und was \u00a0in Trochtelfingen \/<\/h4>\n<p>Jacques Derrida lernte ich \u00a0in einem seltsamen Zusammenhang kennen. Als Musik-Kritiker der Stuttgarter Zeitung hatte ich Anfang der 80er Jahre \u00fcber ein mehrt\u00e4giges Open Air Festival auf der Schw\u00e4bischen Alb in der N\u00e4he von T\u00fcbingen \u00a0zu berichten. Es war eine sehr l\u00e4ndliche und fast schon Hippie-nostalgische Atmosph\u00e4re an einem kleinen See, von W\u00e4ldern umgeben, reine Natur. Der Vollmond stand ruhig und gelassen am Himmel und freute sich \u00fcber das bunte Treiben. Er gab mir auch\u00a0das Stichwort f\u00fcr den Titel meiner nachfolgenden Rezension in der Stuttgarter Zeitung.<\/p>\n<p>Ein Zeltdorf war aufgebaut, \u00fcberall St\u00e4nde mit illustrem und neuartigem Essen (die Bio- und \u00d6kobewegung war im Entstehen).\u00a0Wie damals \u00fcblich wurden billige Raubdrucke von B\u00fcchern und Raubpressungen massenhaft angeboten &#8211; es gab wohl keine LP, die man nicht h\u00e4tte kaufen k\u00f6nnen zu deutlich billigerem Preis. Regul\u00e4re LPs kosteten 15-25 \u20ac(umgerechnet), waren also sehr teuer f\u00fcr uns junge Leute.<br \/>\nAn einem dieser St\u00e4nde entdeckte ich auch ein kleines schmales B\u00e4ndchen mit 60 Seiten, das mich sofort faszinierte. Ein philosophischer Text, vollkommen unverst\u00e4ndlich, im \u00a0Schriftbild vielf\u00e4ltig und mit langen Zitaten zerrissen, eine Abhandlung auch, die sich gegen Ende seitenlang \u00a0nur mit einem einzigen Nietzsche-Fragment besch\u00e4ftigte: &#8220;<em>Ich habe meinen Regenschirm vergessen<\/em>&#8220;. Dann und wann blitzten im Text ironische Warnungen auf, dass das Ganze in die N\u00e4he einer Parodie, wohl auch einer Persiflage r\u00fccken \u00a0k\u00f6nnte &#8211; Achtung Spott! war zu vernehmen.<\/p>\n<p>Dort fand ich auch Monster-S\u00e4tze wie<\/p>\n<p>&#8220;<em>Sobald die Frage der Frau die entscheidbare Opposition zwischen dem Wahren und dem Nicht-Wahren in der Schwebe l\u00e4sst, die epochale Herrschaft der Anf\u00fchrungszeichen f\u00fcr alle Begriffe aufrichtet, die zum System dieser philosophischen Entscheidbarkeit geh\u00f6ren, das hermeneutische Vorhaben, das den wahren Sinn des Textes postuliert, f\u00fcr untauglich erkl\u00e4rt, die Lekt\u00fcre vom Horizont des Sinns \u00a0des Seins oder der Wahrheit des Seins befreit, vom Produktionswert des Produkts oder vom Gegenwartswert des Jetzt, entfesselt sich die Frage des Stils als Problem der <\/em>ecriture<em>, die Frage eines spornenden Vorgehens, das st\u00e4rker ist als jeder Gehalt, jede These und jeder Sinn&#8221;(S.35),<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber solch &#8220;unverst\u00e4ndliche&#8221; Formulierungen konnte \u00a0man sich den Kopf zerbrechen. Sie wurden sp\u00e4ter in ihrer Hermetik nur noch vom &#8220;<em>Zur\u00fcckziehen der Vorhaut der Eichel<\/em>&#8221; und dem phallokratischen Sexismus des Mannes, was sein Logozentrismus betrifft, \u00fcbertrumpft.<br \/>\nDas B\u00fcchlein hie\u00df &#8220;<em>Sporen &#8211; die Stile Nietzsches<\/em>&#8221; . Es ging aber haupts\u00e4chlich um die Differenz der Geschlechter, um die Frau, um den Mann &#8211; dass sie anders sind, anders denken, auch anders lieben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Diese Thematik war h\u00f6chst aktuell.<\/p>\n<p>Werden sich die Frauen von den M\u00e4nnern ganz abwenden und einen neuen Amazonenstaat ausrufen? Was geschieht dann mit uns, wir Phallokraten und emotionslosen Logozentriker? Alice (Schwarzer) steht vor der T\u00fcr und droht mit ihrem kynischen Kn\u00fcttel, wenn wir sie noch einmal sexy finden m\u00f6gen, ihre roten Haare, ihr h\u00fcbsches Kleid. An unseresgleichen k\u00f6nnen wir trotz dem wohlmeinenden Zuspruch mancher Frauen immer noch keinen rechten Gefallen finden, nicht wahr. Auch wenn die M\u00e4nnerbewegung illustre Bl\u00fcten trieb und gewiss hilfreiche B\u00fccher mittlerweile erschienen sind \u00fcber Z\u00e4rtlichkeiten unter M\u00e4nnern, erfolgreiche Penetrationstechniken und dgl.mehr.<br \/>\nDas waren die 80er Jahre, und ich als stiller Berichterstatter immer mittendrin. Und so hatte ich Jacques Derrida kennengelernt.<\/p>\n<p>\u00dcber <strong>Claudius Homolka<\/strong>, einen jungen Architekturstudenten, der gerade aus den USA zur\u00fcckgekehrt war und in unserer WG lebte, hatte ich auch die postmoderne Architektur studieren k\u00f6nnen. Ein monumentales neues Geb\u00e4ude vom britischen Stararchitekten \u00a0<strong>James Stirling<\/strong> als Erweiterung der Stuttgarter \u00a0Staatsgalerie gegen\u00fcber der Oper war gerade im Entstehen, und so schloss sich in mir ein \u00a0Kreis, welcher sich <strong>postmodernes Denken<\/strong>, postmoderne Architektur, zeitgen\u00f6ssische Philosophie nannte.<\/p>\n<p>Ich war gefangen in dieser Falle von \u00c4sthetik, Denken, Mode und neuem Aufbruch. Ich kam nicht mehr davon los.<\/p>\n<p>Derrida trieb fortan und h\u00f6chst erfolgreich sein Unwesen in der internationalen Philosophie. Besonders erfolgreich waren er und seine Mitstreiter &#8211; \u00a0um nur <strong>Baudrillard<\/strong>, <strong>Lyotard<\/strong> oder <strong>Virilio<\/strong> noch zu nennen, auf den die heute so aktuellen Be-und Entschleunigungstheorien zur\u00fcck geht- \u00a0in Asien und in den USA. W\u00e4hrend sich in Deutschland alsbald erbitterter Widerstand regte trotz Umarmungsversuchen von <strong>J\u00fcrgen Habermas.<\/strong>\u00a0Die Zustimmung war international jedoch gro\u00df und umfasste viele Bereiche von Kunst, Mode, Literaturwissenschaft und Denken; sogar Juristen zeigten sich infiziert vom Bazillus der <strong>Dekonstruktion<\/strong>.<\/p>\n<p>Selbst <strong>Niklas Luhmann<\/strong> \u00e4u\u00dferte mir gegen\u00fcber in einem Interview Respekt und Anerkennung, auch wenn er den meisten Thesen Derridas nicht zustimmen konnte. So erz\u00e4hlte er von einem Symposium \u00fcber Systemtheorie in den USA &#8220;in einem \u00fcberwiegend feministischen Kreis&#8221;(es gab also sogar schon ein &#8220;feministisches Philosophieren&#8221;), wo Derrida gleich zu Beginn seines Vortrags behauptet hatte, die Bedingung der M\u00f6glichkeit von Systemtheorie sei, <em>dass es gar keine Systemtheorie geben k\u00f6nne (<\/em>Lachen<em>).<\/em><\/p>\n<p>Ich f\u00fcge hier zwei Episoden aus Derridas Wirken an, um seine Vorgehensweise, die sich durchaus nicht in solchen \u00e4sthetischen Performances ersch\u00f6pfte, noch einmal in die Erinnerung zur\u00fcckzurufen.\u00a0Das erste Beispiel entnehme ich meiner &#8220;<u>\u00c4sthetik Band II&#8221; (Kunstbuch<\/u>) S. 20f.\u00a0Ich beziehe mich darin auf einen taz-Bericht von Lutz Engelke im Herbst 1985:<\/p>\n<p><em>Ort der Handlung: Die Cornell University im Staate New York, wo Jacques Derrida neben einer Professur f\u00fcr Philosophiegeschichte in Paris den Titel eines Gastprofessors f\u00fchrt. Ein Vortrag &#8220;\u00dcber die rechte Hand Heideggers&#8221; ist angek\u00fcndigt, ein Bild des deutschen Philosophen und Wortk\u00fcnstlers wird verteilt. Bevor Derrida zu reden beginnt, st\u00fcrmt eine Gruppe wild geschminkter Gestalten in den Saal und skandiert lautstark den Namen Derrida, zusammen mit Paul Feyerabend der neue philosophische Guru, Spurenleser und Chaosdenker unserer Zeit.<\/em><\/p>\n<p><em>Der nun folgende Vortrag hat in seinem sprunghaften Stil und in der assoziativen Manier Methode. Statt sich \u00fcber die rechte Hand Heideggers auszulassen, bringt der Referent eine gedankliche Abschweifung \u00fcber den Begriff &#8220;Das Geschlecht&#8221; bei Fichte und \u00fcber die Schwierigkeiten, die sich bei einer \u00dcbersetzung dieses Terms in andere Sprachen ergeben; das Ganze abwechselnd in deutscher, franz\u00f6sischer und englischer Sprache vorgetragen. Nicht genug damit, es folgt eine Flut von etymologischen Entdeckungsreisen in die Wortgeschichte, von Wort-und Zitatspielen und skurrilen Erkenntnissen wie: \u00fcbersetze man deutsch &#8220;Handwerk&#8221; ins Franz\u00f6sische (metier), so sei die Hand st\u00e4ndig in Gefahr, verloren zu gehen. Und, nach einem \u00fcberraschenden Einschub \u00fcber Fichtes \u00c4sthetik, folgte mit \u00fcberlegenem L\u00e4cheln die Behauptung, das reinste Denken des christlichen Abendlandes sei &#8211; das Schweigen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Das zweite Beispiel ist ein Zeitungsbericht vom 23.5.1992 \u00fcber einen heftigen Streit, der in Gro\u00dfbritannien, dem Mutterland \u00a0der analytischen Philosophie\u00a0und seiner <b>Philosophy of Science<\/b> entbrannt ist anl\u00e4sslich der Verleihung der Ehrendoktor-W\u00fcrde an Jacques \u00a0Derrida:<\/p>\n<p><em>Die umstrittene Verleihung eines Ehrendoktorats an den franz\u00f6sischen Philosophen Jacques Derrida ist dieser Tage durch ein 2:1 Mehrheitsvotum des Lehrk\u00f6rpers der Universit\u00e4t Cambridge entschieden worden. Im Falle des 62j\u00e4hrigen franz\u00f6sischen Philosophen, seit den Pariser Studentenunruhen 1968 Vork\u00e4mpfer des &#8220;Dekonstruktivismus&#8221;, rebellierte jedoch die philosophische Fakult\u00e4t, die, weil sie relativ klein ist, gar nicht konsultiert worden war. \u00dcberdies ist anzunehmen, dass ihre Mitglieder auch die einzigen sind, die Derridas B\u00fccher wirklich gelesen und studiert haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Ihrer Meinung nach ist Derrida ein Scharlatan, dessen wissenschaftliche Methoden die normalen Ma\u00dfst\u00e4be des Beweises und einer nach Vernunftgr\u00fcnden gef\u00fchrten Argumentation zerst\u00f6re. Professor Hugh Mellor nannte Derrida einen Nihilisten, der jeglichen Wahrheitsbegriff in Frage stelle. Derrida zu ehren sei, als ob man einen pyromanischen S\u00fcchtigen zum Chef der Feuerwehr w\u00e4hle (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p><em>Der Derridaismus bek\u00e4mpft die Ansicht, dass ein Autor bestimme, was seine Worte bedeuten. Vielmehr zeige der verborgene Sinn eines dekonstruierten Textes, dass der oberfl\u00e4chliche Sinn nicht der eigentliche sei. Wahrheit sei, was der Kritiker da hinein verlege und jede beliebige Interpretation sei so gut wie jede andere.<\/em><\/p>\n<p><em>Von Seiten der Bef\u00fcrworter wurde betont, dass Derrida seine Gegner gezwungen habe, sich ihrer eigenen Ideen kritischer bewusst zu werden und daher Dank verdiene (&#8230;) Der konservative &#8220;Daily Telegraph&#8221; kommentierte nicht ganz unzutreffend, die Universit\u00e4t Cambridge habe mit ihrem Votum offenbar vor\u00fcbergehend ihren Verstand verloren.<\/em><em>(Roland Hill, StZ 23.5.1992)<\/em><\/p>\n<p>Neben Jacques Derrida sch\u00e4tze ich ebenso sehr, vielleicht sogar noch ein wenig mehr den Schweizer Wissenschaftstheoretiker <strong>Paul Feyerabend<\/strong>, der viele Jahre lang den Lehrstuhl von Herbert Marcuse in Berkeley (California) inne hatte.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=17%20%C3%9Cber%20Jacques%20Derrida%20und%20was%20in%20Trochtelfingen%20%2F&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Jacques Derrida und was \u00a0in Trochtelfingen \/ Jacques Derrida lernte ich \u00a0in einem seltsamen Zusammenhang kennen. 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