{"id":4451,"date":"2015-08-15T08:11:00","date_gmt":"2015-08-15T08:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=4451"},"modified":"2018-03-13T18:46:57","modified_gmt":"2018-03-13T18:46:57","slug":"166-von-wahrheit-und-wissenschaft-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=4451&lang=de","title":{"rendered":"166 Von Wahrheit und Wissenschaft (2)"},"content":{"rendered":"<h3>Was ist Wahrheit?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt mehrere M\u00f6glichkeiten, diesen Begriff zu definieren.<\/p>\n<p>Der Laie unterscheidet \u00fcblicherweise zwei Wahrheiten: Die rationale Wahrheit, das, was man f\u00fcr sein Handeln als richtig und gut empfindet, also die n\u00fctzliche, also die <strong>pragmatische<\/strong> Wahrheit. Genauso wichtig scheint ihm jedoch auch die gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Wahrheit zu sein: Wahr ist f\u00fcr mich das, was ich f\u00fchle &#8211; die Angst, die LIebe, Gl\u00fcck, Verzweiflung, Freude. Diese Art von Wahrheit scheint unserem Leben viel n\u00e4her, richtungsweisender und handlungsanleitender zu sein als jede andere Vorstellung von Wahrheit. Zumal der Leitspruch unserer Zeit nicht mehr lautet: Ich bin, weil ich denke, ich bin, weil ich arbeite. Heute hat sich seit der Entwicklung der vielen Psychoschulen im letzten Jahrhundert das &#8220;Ich bin, weil ich f\u00fchle&#8221; durchgesetzt. Damit sind auch dem Genie\u00dfen, der Lust, letztlich auch dem Konsumismus T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>SG definiert Wahrheit in einem Beitrag f\u00fcr diese Blogseite als &#8220;das, was sich bew\u00e4hrt&#8221; habe. Er stellt sich damit in die Richtung des christlichen Existenz-Philosophen Karl Jaspers. Beide meinen jedoch nichts anderes, als was Platon meinte: Wahr ist das, was gut ist.<\/p>\n<p>SG: <em>&#8216;Wahrheit und Bew\u00e4hrung&#8217; ist ein Buch von Karl Jaspers, das ich vor 30 Jahren gelesen habe. Pragmatisch gesehen ist Bew\u00e4hrung meist ein guter Ma\u00dfstab. Aber nat\u00fcrlich ist es nicht ganz so einfach: Es gibt auch Klassen von Aussagen, f\u00fcr die Bew\u00e4hrung kein ausreichendes oder auch nur geeignetes Kriterium ist.<\/em><br \/>\nAls (Gegen-)Beispiel nennt er wieder die Mathematik:<br \/>\n&#8220;<em>Es gibt Aussagen in der Zahlentheorie, die erweisen sich, wenn man sie ausprobiert, als richtig, bew\u00e4hren sich also. Erst nach zig Millionen Bew\u00e4hrungen, also Zahlen von 1 bis &#8230;, f\u00fcr die sie stimmen, kommt ein Gegenbeispiel. Die Aussage ist also mathematisch falsch, obwohl sie sich fast immer bew\u00e4hrt&#8221;.<\/em><\/p>\n<p>Bleiben wir jedoch im Bereich des Sozialen. Bew\u00e4hrt wof\u00fcr, gut wozu? Bew\u00e4hrung h\u00e4ngt m.E. mit einer Aufgabe, einem zu erreichenden Ziel zusammen. Das Gute, das Bew\u00e4hrte mag f\u00fcr den Mafioso etwas ganz anderes darstellen als f\u00fcr den Normalsterblichen. Oder stimmt vielleicht doch die These von Sokrates, dass das Wissen um das Gute eine Sache von Bildung, Lernen und Erfahrung sei? Dass das gute, auch das gerechte Leben lehr-und lernbar sei? Es braucht jedoch Wissen, auch Anstrengung, um aus unserer H\u00f6hle der geistigen Dunkelheit und Verwirrung ans Licht der platonischen Idee des Guten zu gelangen, die, nebenbei bemerkt, nur von Philosophen erkannt werden kann.<\/p>\n<p>Nach Lyotard braucht es jedoch auch den Streit, die Auseinandersetzung und das Sprechen. Auch das Anzweifeln-D\u00fcrfen von Wahrheiten, die uns Gurus wie Sokrates oder Platon einimpfen wollen. Lyotard und die meisten franz\u00f6sischen Philosophen dieser Schulrichtung waren undogmatisch. Das hei\u00dft sie waren Skeptiker und letztlich auch Anh\u00e4nger der Sophisten. Sie sind Wahrheits-Sucher, aber nicht Wahrheits-Prediger. Und Wahrheit gibt es bei Ihnen &#8211; ebenso wie im Pluriversum &#8211; nur in der Mehrzahl. Das schlie\u00dft nicht aus, dass das Denken immer schon so sehr sich um Wahrheit in der Einzahl bem\u00fcht, um das Eine, das Ganze, Umfassende. Dass eine \u00a0gro\u00dfe Sehnsucht in unserem Geist danach vorhanden ist und vorhanden bleiben wird. Meist ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Sextus Empirismus, ein Hauptvertreter der sp\u00e4ten Akademie, also der skeptischen Schule 600 Jahre nach Platon, schreibt \u00a0\u00fcber Wahrheit schon im alten Rom um 190 nach Chr.:<\/p>\n<p>&#8220;<em>Bei den stoischen Dogmatikern herrscht Widerstreit \u00fcber das Wahre, da einige sagen, es gebe etwas Wahres, andere, es gebe nichts Wahres, und dieser Widerstreit l\u00e4sst sich nicht entscheiden.<\/em><br \/>\n<em> Denn dem, der behauptet, es gebe etwas Wahres, wird wegen des Widerstreits nicht geglaubt, wenn er es ohne Beweis behauptet, und auch, wenn er einen Beweis beibringen will, ist er unglaubw\u00fcrdig, falls er eingesteht, dass der Beweis falsch ist.<\/em><br \/>\n<em> Nennt er den Beweis aber wahr, so ger\u00e4t er in die Diallele, und au\u00dferdem wird man daf\u00fcr, dass er wahr ist, einen Beweis von ihm fordern und f\u00fcr diesen wieder einen Beweis und bis ins Unendliche.\u00a0<\/em><em>Es ist jedoch unm\u00f6glich, Unendliches zu beweisen. Also ist es auch unm\u00f6glich zu erkennen, dass es etwas Wahres gibt.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Als eine weitere Steigerung zeigt Sextus im Folgenden, das es weder Wahres (als Einzelnes) noch Wahrheit (als Allgemeinbegriff) geben kann:<\/p>\n<p>&#8220;<em>Ich zeige, dass weder die Wahrheit noch das Wahre im Sinne der Stoiker existieren.<\/em><br \/>\n<em> Ich zeige es so: Das Wahre soll sich von der Wahrheit in dreifacher Hinsicht unterscheiden: a) in der Substanz, b) in der Zusammensetzung und c) im Umfang.<\/em><br \/>\n<em> Und zwar a) in der Substanz, weil das Wahre unk\u00f6rperlich ist, denn es ist ein Urteil und ein Lekton, die Wahrheit dagegen ist ein K\u00f6rper, denn sie ist ein alle wahren Dinge aussagendes Wissen, und das Wissen ist ein Zustand des Zentralorgans, wie auch die Faust ein Zustand der Hand ist; das Zentralorgan aber ist ein K\u00f6rper; denn es ist nach Meinung der Stoiker ein geistiger Hauch;<\/em><br \/>\n<em> c) in der Zusammensetzung, weil das Wahre etwas Einfaches ist, wie &#8220;Ich unterhalte mich&#8221;, die Wahrheit dagegen sich aus der Kenntnis vieler wahrer Dinge zusammensetzt.<\/em><br \/>\n<em> d) Im Umfang schlie\u00dflich, weil die Wahrheit an das Wissen gebunden ist, das Wahre dagegen nicht unbedingt. Daher soll die Wahrheit sich nur in einem guten Menschen finden, das Wahre auch in einem schlechten. Denn es ist m\u00f6glich, dass der Schlechte etwas Wahres sagt. Soweit die stoischen Dogmatiker.<\/em><br \/>\n<em> Ich werde im Folgenden deshalb nur gegen das Wahre reden, da mit diesem auch die Wahrheit ausgeschaltet wird, die ja ein System der Kenntnis der wahren Dinge sein soll&#8221;*.<\/em><\/p>\n<p>In meinem Denken gibt es viele Wahrheiten, die miteinander kompatibel sein m\u00fcssen. D.h.: so kompatibel, dass ein System reibungslos funktionieren kann. Welches System meine ich damit? Es gibt unz\u00e4hlige. Genannt seien nur als einfache Beispiele der K\u00f6rper des Menschen, die Gesellschaft, die Weltgemeinschaft, das All. Aber auch die verdoppelte und vernetzte Welt der digitalen Steuerung und Manipulation, der \u00d6konomismus, die Religionen, die Wissenschaft. Der Ameisenhaufen ist ein gut funktionierendes System und das Rechtswesen, Liebe und Lust funktionieren als System, das beobachtbar, steuerbar und analysierbar scheint. Selbst diese meine Sprache und dieses mein Denken bilden ein System, das analysier-und steuerbar sein mag.<\/p>\n<p>Oder auch (als ein noch viel spannenderes System) das <span style=\"text-decoration: underline;\">ganz Andere<\/span>, welches noch nicht beschreib-, berechnen- und erkennbar ist. Denn dieses System des Nicht-oder Noch-Nicht-Erkennbaren umgibt uns ebenso wie das System des Erkennbaren, des Wissens, auch des falschen Wissens und der falschen Wahrheit. Und es ist um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer, m\u00e4chtiger als unser Denken \u00fcber diese unsere kleine Welt, die von jedem Blickwinkel aus wieder anders klein und beschr\u00e4nkt und unerkennbar aussehen mag.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft reibungslos? Reibungslos bedeutet: ohne Sch\u00e4den, ohne Schmerz, Zusammenbruch, Leid. Das bedeutet auch und immer wieder, das Sterben zu verhindern, Untergang und Tod. Wenn ein Wahrheitsbegriff das Sterben f\u00f6rdert, dann lehne ich ihn ab. Doch die Wahrheiten sind dauernd im Umbruch. Wenn es die eindeutige Wahrheit g\u00e4be, br\u00e4uchte man nicht so viele Worte dar\u00fcber zu finden, zu erfinden. Es br\u00e4uchte \u00a0auch nicht so viele Wissenschaften zu geben.<br \/>\nSterben und Tod sind gleichwohl die einzigen unver\u00e4nderlich absoluten Fixpunkte im System Leben. Selbst die Wahrheitsbegriffe unterliegen dem Sterben: Sie sind relativ auf Zeit und Ort.<\/p>\n<p>Alles will leben. Und das Leben will leben! Es will lieben, d.h. bleiben, d.h. sich fortpflanzen. Es will sch\u00f6n sein, Freude machen, Spa\u00df, Lust und Gl\u00fcck genie\u00dfen, wie es Aristoteles vielleicht richtig definiert hat. Leben will sein ureigenstes Grundbed\u00fcrfnis befriedigen: Sich selbst zu erhalten. Dazu bedarf es Nahrung, Fortpflanzung, es bedarf emotionaler Faktoren wie Freude, Wohlleben und Lust.<br \/>\nNoch einmal: das Leben will leben. Und alles, was dieser Maxime zuwider l\u00e4uft: Tod, Zerst\u00f6rung, Gesetzlosigkeit, ist schlecht. Gesetze sind die Scharniere in unserem sozialen System, die das Ganze zusammen halten und dass es auch reibungslos funktioniert.<\/p>\n<p>Und der Geist, das Denken? Wozu ist das Denken gut? Es ist gut, um die Wahrheit dieses Lebens und seiner Energie, Kraft, auch Freude zu erkennen und danach zu handeln. Es ist gut, das Ganze zu \u00fcberblicken und sich darin einzurichten: Dass jedes Leben ein Leben zum Sterben hin ist. Oder wie Seneca sagt: Jeder gelebte Tag ist auch ein gestorbener Tag.<\/p>\n<p>F\u00fcr die antike Kultur bezeichnend ist dabei die Tatsache (man glaubte ab einem gewissen Zeitpunkt an keine G\u00f6tter mehr, selbst wenn man die Rituale der G\u00f6tter-Verehrung akzeptierte), dass bei den Triumph-Umz\u00fcgen der siegreichen Feldherren in Rom immer ein Sklave mit auf dem Triumph-Wagen stand, dem Kriegs-Helden mit einem Lorbeerkranz Luft zu wedelte und gleichwohl immer wieder einfl\u00fcstern musste: &#8220;Denke daran, dass du auch nur ein Mensch und sterblich bist&#8221;: Respice post te, hominem te esse memento (\u201eSieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist\u201c).<\/p>\n<p>Die Popmusik hat diesen ber\u00fchmten Satz Senecas von der Verg\u00e4nglichkeit des Lebens trivialisiert unter&#8217;s Volk gebracht: &#8220;Tanze heute so, als wenn es deine letzte Disco-Nacht w\u00e4re &#8211; Dance dance dance like it&#8217;s the last last night of your life&#8221; (Usher, &#8220;DJ got us falling in love&#8221;).<\/p>\n<hr \/>\n<p>*Sextus Empiricus, &#8220;Grundriss der pyrrhonischen Skepsis&#8221; (S.173ff stw 499)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=166%20Von%20Wahrheit%20und%20Wissenschaft%20%282%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist Wahrheit? &nbsp; Es gibt mehrere M\u00f6glichkeiten, diesen Begriff zu definieren. Der Laie unterscheidet \u00fcblicherweise zwei Wahrheiten: Die rationale Wahrheit, das, was man f\u00fcr sein Handeln als richtig und gut empfindet, also die n\u00fctzliche, also die pragmatische Wahrheit. Genauso wichtig scheint ihm jedoch auch die gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Wahrheit zu sein: Wahr ist f\u00fcr mich das, was ich f\u00fchle &#8211; die&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[468,474,470,486],"tags":[500,648,650],"class_list":["post-4451","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-de","category-literatur-de","category-philosophie-de","category-politik-de","tag-lyotard-de","tag-pragmatik-de","tag-sextus-empiricus-de"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4WFkG-19N","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4451"}],"collection":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4451"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4451\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4482,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4451\/revisions\/4482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}