{"id":466,"date":"2014-03-15T09:53:01","date_gmt":"2014-03-15T09:53:01","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=466"},"modified":"2019-04-08T11:34:10","modified_gmt":"2019-04-08T11:34:10","slug":"von-wahrheit-und-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=466&lang=de","title":{"rendered":"20 Von Wahrheit und Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Von Wahrheit und Wissenschaft<\/h3>\n<h3><\/h3>\n<p>Wahrheit ist eine Idee, die selbst in der gr\u00f6\u00dften Unwahrheit immer noch durchschimmert. Das hei\u00dft, \u00a0sie ist nach Platon etwas \u00dcberzeitlich-G\u00f6ttliches, ein Attribut Gottes. Ohne Wahrheit keine L\u00fcge, keine Wahrscheinlichkeit. Und dennoch zerf\u00e4llt auch das Abbild der Wahrheit, also der Begriff, den wir von ihr besitzen und f\u00fcr sie einsetzen, um uns dar\u00fcber zu verst\u00e4ndigen, immer wieder in seine <strong>Isosthenie<\/strong>.<\/p>\n<p>Am Beispiel von Wahrheit kann man zeigen, dass die Ursache einer Isosthenie immer im <em>erkennenden Subjekt<\/em> zu finden ist und ganz auch im Sinne Kants, dass wir mit jeweils anderen Brillen die Welt betrachten, in den Begriff bringen und beherrschen wollen.<\/p>\n<p>Das Problem des Sprechen-K\u00f6nnens und Sprechen-Wollens habe ich schon angesprochen. Nach <strong>Wittgenstein<\/strong>\u00a0und seiner Schule (&#8220;<em>Philosophische Untersuchungen<\/em>&#8220;) bewegt sich jeder Mensch in seiner eigenen Welt mit eigener Sprache, Verhaltensweisen, Interessen etc. Wittgenstein nennt dies das <strong>Sprachspiel<\/strong>, die Franzosen sagen <strong>Diskurs<\/strong> dazu. Etwas erweitert nennt es der Wiener Philosoph <strong>Lebensform<\/strong>.<br \/>\nWer mich jetzt liest, versucht demnach mein &#8220;Sprachspiel&#8221; , das manchmal recht schwer zu verstehen oder sogar \u00a0unverst\u00e4ndlich sein mag, mit zu spielen. Wenn man mich hingegen versteht, sogar leicht versteht, \u00a0teilt man auch ein wenig meine Lebensform. Zumindest \u00a0muss man einen Computer besitzen und vielleicht sogar eine Schw\u00e4che f\u00fcr die neue Blog-Kommunikationsform \u00a0besitzen.<br \/>\nIch sage aber nur &#8220;ein wenig&#8221;, denn dieses Blog-Schreiben macht nur einen Teil meiner Lebensform aus. Als Mensch neben dir und dir bin ich ganz gewiss wieder ein Anderer, vielleicht sogar ein ganz Anderer. Man ist immer mehr als man ist, mehr als man scheint. Alles ist von diesem metaphysischen &#8220;Mehr&#8221; umgeben, das es immer wieder neu zu entdecken, zu entwickeln, zu entschl\u00fcsseln, zu finden oder zu erfinden gilt. Von Nicht-Wissen und Geheimnis sind wir also permanent umgeben &#8211; unser Nicht-Wissen bleibt immer um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer als unser Wissen. Und alles ist \u00a0spannend und geheimnisvoll &#8211; das Ich und das Andere, das es zu entdecken gilt. Wo, was, wer ist dieses Andere, das mich so geheimnisvoll-verf\u00fchrerisch in seiner Gewalt hat? &#8211; Jab\u00e8s schreibt, <em>die Totalit\u00e4t stellt die Fragen, doch \u00a0jedes Mal kann nur das Fragment antworten.<\/em><\/p>\n<p>Wenn jeder immer wieder ein Anderer ist, also auch eine andere Sprache spricht, dann m\u00fcssen wir viele Fremdsprachen im Laufe unseres Lebens lernen. Was f\u00fcr eine Aufgabe kommt auf uns zu! &#8211;\u00a0<em>Sprich fremde Sprachen im eigenen Land<\/em>. Das war ein provozierender Slogan der deutschen Pop-Gruppe\u00a0<strong>DAF<\/strong>, die paradoxerweise die Fremdheit unter uns und untereinander wohl noch verst\u00e4rken wollte. Warum nicht &#8211; paradoxe Intervention ist sogar manchmal in der P\u00e4dagogik n\u00fctzlich. Ich sage &#8220;<em>n\u00fctzlich<\/em>&#8220;, ein kleines &#8220;n\u00fctzliches&#8221; W\u00f6rtchen, um dem Geheimnis von Wahrheit als Idee vielleicht doch n\u00e4her kommen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Denn in den USA hat sich um 1900 der sogenannte \u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">pragmatische Wahrheitsbegriff<\/span>\u00a0gebildet &#8211; wahr ist das, was n\u00fctzt, was einer Sache dienlich ist. Mittlerweile und im Jahr 2014 muss man wohl einschr\u00e4nken: wahr ist das, was der Wirtschaft und nicht mehr der Moral n\u00fctzlich ist (um 1900 waren die Amerikaner noch starke Moralisten). Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe, Sch\u00f6nheit &#8211; alles ist k\u00e4uflich auf dem neuen Sklavenmarkt. Habt ihr euch auch schon euren neuen Liebhaber mit seiner Gold-Kreditkarte geangelt? &#8211; Entschuldigung, das war wohl wieder zu viel, auch wenn es mehrdeutig formuliert scheint.<\/p>\n<p>Ich habe eine Zeit lang geglaubt, dass die k\u00f6rperliche Begegnung mit einem liebenden Menschen dieses metaphysische &#8220;Mehr&#8221;, welches erst Fremdheit ausmacht, \u00fcberwinden k\u00f6nnte, dass auf diese Art N\u00e4he erzeugt werden und Wahrhaftigkeit aufgebaut werden k\u00f6nne. Aber das Gegenteil ist der Fall. Im sinnlichen Rausch der Sexualit\u00e4t, auch der Z\u00e4rtlichkeit und Leidenschaft vergisst man alles, kommt sich gerade nicht n\u00e4her, sondern bleibt nur dem selbstgewissen Ich, der Spur des Egoismus, der Lust, der k\u00f6rperlichen Befriedigung verbunden, zumindest als Mann.<\/p>\n<p>Eine gleich gro\u00dfe Schnittmenge im Bereich unserer Kommunikation und Interaktion zu finden, das d\u00fcrfte schwierig sein. Also begegnen wir uns immer wieder nur als Fremde, selbst wenn wir die gleiche Sprache sprechen und uns zu verstehen scheinen, uns verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen.\u00a0Doch wie weit sind wir voneinander entfernt!? &#8211; Ich kann mit Empathie, Sensibilit\u00e4t, Lerneifer \u00a0fremde Sprachen zu sprechen versuchen, sie lernen. Aber die Schnittmenge mit meinem Gegen\u00fcber bleibt immer noch gering. Ich kann das Gegen\u00fcber sp\u00fcren, f\u00fchlen &#8211; vielleicht w\u00e4re das eine tragf\u00e4hige Basis, \u00e4hnlich gehen wohl auch die Tiere vor, wenn sie sich kennen lernen wollen (zur Begattung). Aber was ist, wenn man nicht f\u00fchlen kann wie viele &#8211; Entschuldigung ich \u00fcbertreibe &#8211; \u00a0M\u00e4nner, die ein Problem mit ihrem Emotionshaushalt haben oder auch nicht?<\/p>\n<p>Besonders problematisch scheint mir das Verstehen der geschriebenen Sprache zu sein, die immer wieder interpretiert werden muss. Die Dekonstruktivisten legen die Wahrheit einer Aussage ganz nur in die Hand der Interpreten und ihres &#8220;Blicks&#8221;.\u00a0Sie\u00a0bek\u00e4mpfen die Ansicht, dass ein Autor bestimme, was seine Worte bedeuten. Vielmehr zeige der verborgene Sinn eines dekonstruierten Textes, dass der oberfl\u00e4chliche Sinn nicht der eigentliche sei. Wahrheit ist nur, was der Interpret da hinein verlegt, seine Sicht der Dinge, und jede beliebige Interpretation scheint so gut wie jede andere zu sein. Im Interpretieren enth\u00fcllt der Interpret auch manchmal mehr von sich selbst als von dem zu Interpretierenden.<\/p>\n<p><strong>Lyotard<\/strong> findet gerade deshalb moderne Kunst gut, vor allem, wenn sie fordernd oder gar unverst\u00e4ndlich ist. Was ist mit dir, fragt diese Kunst uns n\u00e4mlich, dass du mich nicht verstehst, vielleicht sogar nicht verstehen willst? &#8211; Du sollst keine Auskunft \u00fcber mich erwarten, sondern nur <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00fcber \u00a0dich<\/span> wirst du eine Antwort erhalten. \u00a0Moderne Kunst wirft uns also immer wieder auf uns selbst und die <em>Selbstreflexion<\/em> zur\u00fcck. Im Paris von 1985 hat Lyotard, dieser \u00a0Vordenker und Namensgeber der Postmoderne, eine gro\u00dfe Ausstellung kuratiert mit dem Titel &#8220;Die Immaterialien&#8221;, die genau diesen Effekt hatte &#8211; R\u00e4tsel, Ratlosigkeit und Geheimnis, \u00fcberbordend und \u00fcberall.<\/p>\n<p>Und was ist mit den vielen <span style=\"text-decoration: underline;\">Fakes<\/span>, die uns mittlerweile \u00fcberschwemmen? Woher wisst ihr, dass ich jetzt die Wahrheit sage oder schreibe? Im naturwissenschaftlichen Denken gibt es immerhin den Beweis durch das Experiment, \u00fcberzeugend nachzulesen in <strong>Karl Poppers<\/strong> Theorien \u00fcber\u00a0Verifikation und Falsifikation.\u00a0Doch wie ist es in den Geisteswissenschaften? Dort \u00a0st\u00fctzt man sich manchmal auf Belege und Zitate von &#8220;Autorit\u00e4ten&#8221; oder streitet \u00fcber starke und schwache Argumente und versucht eine naturwissenschaftliche Kommunikationstheorie geisteswissenschaftlich zu begr\u00fcnden, als wenn es <strong>Hans-Georg Gadamer<\/strong> nie gegeben h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>Derrida<\/strong> beruft sich selten auf andere Autoren, seine Texte sind nicht \u00fcberf\u00fcllt mit Anmerkungen, Verweisen und &#8220;Bezugsquellen&#8221;, die mir sehr oft \u00a0fast schon l\u00e4cherlich vorkommen. Vielleicht vertraut er der Plausibilit\u00e4t seiner Vorgehensweise. Ich spreche schon gar nicht mehr von Argumentation, weil dieses Wort von den Sprachpuristen, auch der einschl\u00e4gig vorgebildeten Sprach-Polizei Anglo-s\u00e4chsischer Art sehr eingeschr\u00e4nkt, eingeengt, ja sogar kastriert worden ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lyotard ist alles, was die Wissenschaften gleich welcher Art geistig (nicht technisch) produzieren, nur noch <span style=\"text-decoration: underline;\">Erz\u00e4hlung<\/span>, Geschichte (M\u00e4rchen nennt er es gleichwohl nicht) &#8211; bessere Begriffe fallen mir in der deutschen \u00dcbersetzung auch nicht ein. Alles ist von Fall zu Fall \u00a0gleich gut wie schlecht, manchmal zutreffend, n\u00fctzlich, manchmal \u00fcberfl\u00fcssig. Selbst die argumentative Sprache kann nicht in jedem Fall angewendet werden (siehe mein Gespr\u00e4ch mit ihm im \u00a0Blog vom 13. M\u00e4rz).\u00a0Denn alles geht, alles ist Interpretation und Streit um die richtige Auslegung selbst einer mathematischen Formel. Dies mag f\u00fcr Mathematiker nun wieder sehr unkorrekt von mir gesagt worden sein, aber ihr versteht vielleicht, was ich damit meine.<\/p>\n<p>Wir sind n\u00e4mlich wieder in der Antike, dieses Mal \u00a0bei den <em>Sophisten<\/em>, die Lyotard sehr gesch\u00e4tzt hat. Auch f\u00fcr <strong>Protagoras<\/strong> geht alles nur vom Menschen und seiner Sichtweise aus, alles bleibt gleicherma\u00dfen subjektiv auf den Einzelnen bezogen, sein Wissen, seine Interessen, seine Ziele. Eine f\u00fcr alle g\u00fcltige, also verallgemeinerbare Wahrheit gibt es seiner Meinung nach nicht.<\/p>\n<p>Und gerade diese seine Haltung hat <strong>Platon<\/strong> auf die B\u00fchne gerufen. Er behauptet genau das Gegenteil: Es g\u00e4be \u00fcberzeitliche Werte und Wahrheiten, aber sie sind nur den denkenden Menschen zug\u00e4nglich, den Philosophen und anderen Wahr-Sagern. W\u00e4hrend die gemeine Masse dumpf in ihrer H\u00f6hle schmachtet mit kleinem Gl\u00fcck und verk\u00fcmmerten Gehirnen oder Verstandeskr\u00e4ften und dem t\u00e4glichen &#8230; (selber einsetzen, ihr wisst was ich meine).<\/p>\n<p>Eben haben wir den <span style=\"text-decoration: underline;\">anarchistischen Wahrheitsbegriff<\/span> kennengelernt &#8211; Wahrheit gibt es nur von Fall zu Fall -, denn Paul Feyerabend, auf den er zur\u00fcck geht, war ein anarchistischer Wissenschaftstheoretiker. Aus den USA stammt der pragmatische Wahrheitsbegriff, der gegenw\u00e4rtig wohl am meisten akzeptiert wird. Es gibt auch noch den <span style=\"text-decoration: underline;\">dogmatischen Wahrheitsbegriff<\/span>, den zum Beispiel die kommunistische Partei lange Jahre zu ihrem Gunsten propagiert, ich sage besser indoktriniert hat. Es gibt auch noch die <span style=\"text-decoration: underline;\">logische<\/span>, die <span style=\"text-decoration: underline;\">theologische<\/span>, sogar die streng mathematisierte\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">formallogische Wahrheit<\/span> und so fort. Es gibt auch mittlerweile L\u00fcgendetektoren und dergleichen, die das Wahrheitsproblem auf eine ganz neue und technische Art zu l\u00f6sen versuchen &#8211; immer noch vergeblich, wie ich meine.<\/p>\n<p>F\u00fcr die K\u00fcnstler richtet sich die Wahrheit wohl nach Stimmigkeit, Sch\u00f6nheit und Zukunftsf\u00e4higkeit eines Kunstwerks, die Moralisten sehen den Zusammenhalt der menschlichen Gesellschaft in Frieden und Freiheit im Vordergrund und die Dadaisten verstehen unter Wahrheit nur ein Wort mit sieben Buchstaben (Achtung Falle!). Und so fort.<\/p>\n<p>Und was ist, wenn wir die Wahrheit endlich haben, besitzen, beweisen k\u00f6nnen, und niemand k\u00fcmmert sich darum? Wenn gut und \u00fcberzeugend informationstheoretisch bewiesen worden ist, dieses Kunstwerk lohnt nicht den Kaufpreis und dennoch wird es massenhaft gekauft? Wir stimmen doch zu, dass \u00fcberkomplexe Musik gro\u00dfe Kunst ist, aber niemand will sie h\u00f6ren? Die Friedensforschung beweist sehr \u00fcberzeugend, dass Kriege Atavismen, R\u00fcckf\u00e4lle in vorgeschichtliche, also auch tierische Zust\u00e4nde sind und dennoch startet fast tagt\u00e4glich wieder eine neue blutige Auseinandersetzung?<\/p>\n<p>Wahrheit gibt es also immer nur <strong>von Fall zu Fall<\/strong>, manchmal mehr, manchmal weniger. Nur eine Wahrheit ist jedoch absolut gewiss: der Tod. Und dieser Tod sollte verhindert werden, wie ich schon geschrieben habe. Wir sind also wieder bei den Existenzialisten. \u00dcber den Tod l\u00e4sst sich nicht streiten. Und n\u00fctzlich ist es auch, dann und wann dem Tod oder seinen Vorboten ins Auge zu schauen. Ich habe nur einmal in meinem Leben eine heftige Schl\u00e4gerei mit ansehen m\u00fcssen. Seitdem sind alle theatralischen Schl\u00e4gereien im Film f\u00fcr mich unglaubw\u00fcrdige Fakes, auf die ich gerne verzichten kann.<\/p>\n<p>Die <em>Idee der Wahrheit<\/em>\u00a0h\u00e4lt sich jedoch trotz allem hinter \u00a0ihren schwachen oder verlogenen Abbildern in dieser Welt und in unseren Hirnzellen weiterhin versteckt. Auch jetzt l\u00e4chelt sie uns vielleicht wieder an in diesem unserem Ameisenhaufen. Wie klein, wie erb\u00e4rmlich wir doch sind angesichts des Alls und seiner Unendlichkeit, wie Pascal sagt, das keine Wahrheiten und Berechnungen von Fall zu Fall braucht und unendlich (unendlich?) weiter selbstbez\u00fcglich um sich kreist wie eine riesige irrationale und niemals ganz erkennbare Tautologie.<\/p>\n<p>Selbst wenn wir etliche Tausende von \u00a0Kilometern bereits in diese fremde Welten vorgedrungen sind. Auch mit Hilfe einer Wahrheit, die <em>E = m \u00b7\u00a0c\u00b2<\/em> \u00a0lautet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 300px;\">\u00a0<em>f\u00fcr Albrecht Fendrich<\/em><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=20%20Von%20Wahrheit%20und%20Wissenschaft&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Wahrheit und Wissenschaft Wahrheit ist eine Idee, die selbst in der gr\u00f6\u00dften Unwahrheit immer noch durchschimmert. 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