{"id":6157,"date":"2016-06-16T07:36:42","date_gmt":"2016-06-16T07:36:42","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6157"},"modified":"2016-07-19T06:36:48","modified_gmt":"2016-07-19T06:36:48","slug":"224-ueber-horaz-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6157&lang=de","title":{"rendered":"224 \u00dcber Horaz (1)"},"content":{"rendered":"<p>Horaz, eigentlich Quintus Horatius Flaccus, war der Goethe des r\u00f6mischen Altertums. Er war klassisch im doppelten Sinn des Wortes: Einmal als ein Meister der Sprach-Kunst seiner Gegenwart, welche die Zeiten \u00fcberdauern konnte. Zum andern in seiner Innovationskraft bei der R\u00fcckbesinnung auf historische Vorbilder, die nicht zuletzt bis ins alte Griechenland zur\u00fcck reichten. Horaz verkehrte in den h\u00f6chsten Kreisen am Kaiserhof, obwohl er doch als junger Mann im B\u00fcrgerkrieg gegen den 21j\u00e4hrigen <strong>Oktavian<\/strong> auf der Seite des Caesarm\u00f6rders <strong>Brutus<\/strong> noch dessen erbitterter Gegner gewesen war. Octavian pers\u00f6nlich buhlte sp\u00e4ter heftig um seine Freundschaft. Als Kaiser <strong>Augustus<\/strong> wollte er ihn nach der Begnadigung sogar zu seinem Privatsekret\u00e4r machen &#8211; vergeblich. Pers\u00f6nliche Freiheit ging Horaz \u00fcber alles.<\/p>\n<p>Finanziell hatte er ab seinem 40.Lebensjahr dank der Bewunderung von <strong>Maecenas<\/strong>, einem reichen G\u00f6nner und F\u00fcrst etruskischer Herkunft, der sich ebenfalls der Freundschaft und Protektion von Augustus erfreuen konnte, ausgesorgt. Maecenas hatte ihm ein Landgut in den Sabiner Bergen geschenkt, das aus f\u00fcnf G\u00fctern, das hei\u00dft unterschiedlichen H\u00e4usern samt jeweils Verwalter mit Familien und Sklaven bestand. Dieses befreiende Leben auf dem Land in Abgrenzung zur hektischen und unruhigen Gro\u00dfstadt war dann auch eines der Leitmotive des Schriftstellers, welche die Weltliteratur, etwa mit dem <em>locus amoenus<\/em>-Motiv, beeinflussten.<\/p>\n<p>Horaz war schon zu seiner Zeit klassisch auch im engeren Sinn des Wortes: Er hatte die griechischen Formen und Metren in der zeitgen\u00f6ssischen r\u00f6mischen Literatur und Dichtkunst reaktiviert &#8211; die griechische Vergangenheit, wie Tradition \u00fcberhaupt, war immer noch hoch angesehen in der Welthauptstadt. Griechische Philosophie, Kunst und Kultur bestimmten den Alltag. Der gebildete R\u00f6mer musste zweisprachig, belesen und philosophisch gebildet, das hei\u00dft auch Anh\u00e4nger einer der f\u00fchrenden weltanschaulichen Schulen sein.<\/p>\n<p>Horaz war ein Aufsteiger. Als Sohn eines Freigelassenen war er von der Welt der Sklaven nicht weit entfernt, wohingegen Adel und Oberschicht ihm lange Zeit verschlossen blieben. Als Soldat in hoher Funktion, obwohl er nach eigenen Angaben ungeeignet dazu war, wurde er nach der Niederlage im B\u00fcrgerkrieg mit dem Entzug aller seiner geerbten G\u00fcter bestraft &#8211; er stand also erst einmal mittellos vor dem Nichts. W\u00e4hrend der Adoptivsohn Caesars und Sieger <strong>Oktavian<\/strong> die neu gewonnenen G\u00fcter an die Kriegsveteranen als Lohn und Beute wie \u00fcblich verteilte.<\/p>\n<p>Horaz besch\u00e4ftigte sich nicht nur mit Mythologie und Geschichte in seiner Kunst, sondern auch mit Politik und dem t\u00e4glichen Alltagsleben. Seine Kritik daran blieb aber dezent und zur\u00fcckhaltend. Seine Sprache war immer der Kunst, der Dichtkunst verpflichtet &#8211; selbst alle seine Satiren sind in griechischen Metren, zuweilen in Dialogform, die literarischen Briefe sogar in Hexametern geschrieben. Themen waren neben dem Alltagsleben und griechischer Mythologie ebenso auch Philosophie und Staatskunst; insbesondere das Wirken des allm\u00e4chtigen und gefeierten <span style=\"text-decoration: underline;\">Kaisers Augustus<\/span> stand im Mittelpunkt. Aber auch der Todesgedanke, die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens, wie sie sp\u00e4ter von <strong>Seneca<\/strong> im Zeitalter Neros ausf\u00fchrlich thematisiert worden ist, klingt an: <em>Carpe diem<\/em> &#8211; N\u00fctze den Tag, das augenblickliche Wohlleben und deine Gesundheit! &#8211; Es kann schnell anders sein.<\/p>\n<p>Weniger besch\u00e4ftigte ihn die Dekadenz, wie sie nur wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter <span style=\"text-decoration: underline;\">Martial<\/span> oder <span style=\"text-decoration: underline;\">Juvenal<\/span>, insbesondere auch die beiden Historiker <span style=\"text-decoration: underline;\">Tacitus<\/span> und <span style=\"text-decoration: underline;\">Sueton<\/span>\u00a0anprangerten (vgl. im Blog die Beitr\u00e4ge \u00fcber Tacitus und Sueton). Horaz schildert auch keine menschlichen Leidenschaften oder Exaltationen. Seine Kunst war ebenso wie die des f\u00fcnf Jahre \u00e4lteren befreundeten Dichterf\u00fcrsten <strong>Vergil<\/strong> eben Ausdruck einer langj\u00e4hrigen und gefeierten inneren Friedenszeit in Rom, der <strong>Pax Augusta<\/strong>. Selbst Attentats-Vorbereitungen konnte Augustus in seiner Allmacht gro\u00dfm\u00fctig \u00fcbersehen und verzeihen.<\/p>\n<p>Die Werke von Horaz sind alle \u00fcberliefert, sogar wie er es wollte &#8220;aus letzter Hand\u201c. Sie haben als Schullekt\u00fcre bis weit \u00fcber die Renaissance hinaus das Leben und die Moral vieler junger Menschen bestimmt, da sie gut mit der christlichen Moral zusammen gingen. \u00dcbersetzungen der lateinischen oder auch griechischen Literatur sind erst in den beiden letzten Jahrhunderten notwendig geworden. Noch bis ins fr\u00fche 19.Jahrhundert hinein war das Lesen der Lekt\u00fcre im Original eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.<br \/>\nDie \u00dcbersetzung der vorliegenden <span style=\"text-decoration: underline;\">Artemis-Ausgabe<\/span>\u00a0aus dem Jahre 1985 von Hans F\u00e4rber ist sehr frei gehalten und auch besser lesbar. Bei den Satiren wird auf das Metrum nicht mehr geachtet \u00e4hnlich wie bei den meisten Juvenal-\u00dcbersetzungen, w\u00e4hrend die starre DDR-Ausgabe fast schon unlesbar ist.<\/p>\n<p>An Horaz ist ebenso wie auch an seinem Freund und Zeitgenossen <strong>Vergil<\/strong> tats\u00e4chlich nichts auszusetzen. Er ist vern\u00fcnftig und weise; im Alter besonnen und nachsichtig. Sein jugendliches Aufbegehren bleibt immer gem\u00e4\u00dfigt und anders als das des nur eine Generation \u00e4lteren leidenschaftlichen <strong>Catull<\/strong>. Heftige Ausbr\u00fcche oder Obsz\u00f6nit\u00e4ten fehlen ganz. Er war unverheiratet und vergn\u00fcgte sich der Zeit entsprechend mit M\u00e4nnern wie Frauen, mit Knaben und M\u00e4dchen. Kaiser Augustus nannte dieses ehrenwerte Mitglied seines Freundeskreises \u00a0befremdlich genug mit Kosenamen, in der Biografie Suetons nachzulesen, seinen &#8220;saubersten Penis\u201c (purissimum penem) oder auch &#8220;freundlichstes Menschlein\u201c(1).<\/p>\n<p>Horaz pl\u00e4diert f\u00fcr einen vern\u00fcnftigen und ma\u00dfvollen Lebensgenuss, er ist ein Mittler zwischen Eros und Bacchus. Er schreibt \u00fcber gelungene Mahlzeiten und mehr noch vom Bechern in geselliger Runde. Mit \u201ehoch gesch\u00fcrzten&#8221; Bediensteten m\u00e4nnlichen Geschlechts (\u201eMundschenk\u201c), Fl\u00f6ten-Musikantinnen und T\u00e4nzerinnen, die bei einer <span style=\"text-decoration: underline;\">Cena<\/span>, einem \u00fcppigen Gastmahl, f\u00fcr die erotische Stimulation und sexuellen Reize schon seit alters her zust\u00e4ndig waren. Immer wieder \u00e4u\u00dfert er sich positiv \u00fcber sein Leben auf dem Lande und auf seinem geliebten Landgut, das ihm als Flucht- und Ruhepunkt dient.<\/p>\n<p>Sein Lebenswandel und die naturgem\u00e4\u00dfe Lebensf\u00fchrung waren, zumindest in der Form, wie sie \u00fcberliefert ist, vorbildlich. F\u00fcr r\u00f6mische und auch unsere gegenw\u00e4rtigen Verh\u00e4ltnisse war es eine gelungene Mischung aus Lebensgenuss, Mu\u00dfe und Verzicht, staatsb\u00fcrgerlicher Verantwortung und bis hin zu einer ruhigen Abgekl\u00e4rtheit im Alter, die gleichwohl auf gesellige Runden und Trinkgelage nicht verzichten wollte.<br \/>\nDer Poet verbindet in seiner moralischen Integrit\u00e4t also Elemente der zeitgen\u00f6ssischen philosophischen Schulen \u00a0<strong>Epikurs<\/strong> (R\u00fcckzug in die private Geborgenheit) mit denen der <strong>Stoa<\/strong> (Freiheit von Leidenschaft und Verwirrung, Pflicht und Verantwortung Familie und Staat gegen\u00fcber) so \u00fcberzeugend, dass sie auch heute noch f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Menschheit, kann man wohl sagen, immer noch praktizierbar und akzeptabel sein k\u00f6nnen. Eben die Mitte zu finden ganz im Sinne von Aristoteles.<br \/>\nDennoch kommt er mir gerade in dieser seiner historisch richtig oder falsch \u00fcbermittelten Vern\u00fcnftigkeit manchmal eher einseitig, oft auch langweilig vor. Seine Texte, selbst die noch am lesenswertesten Briefe, sind mir in vieler Hinsicht &#8211; wie auch bei dem Zeitgenossen <strong>Ovid<\/strong> &#8211; zu sehr gef\u00fcllt mit Wissen und K\u00f6nnen. Infolge ihrer kunstvollen Struktur und griechischen Metrik, die auch f\u00fcr die R\u00f6mer neu und ungewohnt war, sind sie oft schwierig zu verstehen.\u00a0Nur selten gibt es emotionale Ausbr\u00fcche, die den Leser mitrei\u00dfen k\u00f6nnten. Stattdessen immer zustimmendes Nicken \u00fcber soviel Lebensweisheit und bewunderndes Staunen \u00fcber so viel Kompetenz.<br \/>\nDas Werk dr\u00fcckt tats\u00e4chlich Ruhe und Sicherheit eines ruhigen und sicheren Zeitalters aus, das gleichwohl nur etwa vierzig Jahre w\u00e4hrte.<\/p>\n<p>Horaz starb nur wenige Monate nach dem Tod seines G\u00f6nners Maecenas, wie er es sich gew\u00fcnscht hatte. Augustus \u00fcberlebte diesen seinen illustren Freundeskreis, zu dem noch etliche weitere ber\u00fchmte Schriftsteller, etwa der Dramendichter <strong>Tibull,\u00a0<\/strong>geh\u00f6rten, um noch fast 20 Jahre.<br \/>\nDann begann die Zeit der Terror-Kaiser, und es ging wieder wie gewohnt drunter und dr\u00fcber im r\u00f6mischen Reich und Milit\u00e4rstaat.<\/p>\n<hr \/>\n<p>1 Augustus war als J\u00fcngling in Kriegszeiten sehr erfolgreich und im Alter von 16-18 Jahren der st\u00e4ndige Begleiter und Geliebte des fast vierzig Jahre \u00e4lteren Caesar. Er wurde sp\u00e4ter dessen Adoptivsohn, r\u00e4chte in einem heftigen B\u00fcrgerkrieg seinen Vater, nahm dabei Ciceros Ermordung in Kauf \u00a0und begr\u00fcndete nach Caesars Tod das monarchistische Staatssystem, welches die r\u00f6mische Republik abl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Mit 22 war er bereits der m\u00e4chtigste Feldherr der Welt, lie\u00df Caesars siebzehnj\u00e4hrigen Kleopatra-Sohn Caesarion, seinen direkten Thron-Konkurrenten, \u00a0skrupellos hinrichten und war mit 32 Jahren unangefochten Alleinherrscher bis zu seinem Lebensende mit 77 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Teil 2: Textbeispiele aus den Oden, Satiren und Briefen von Horaz<\/strong><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=224%20%C3%9Cber%20Horaz%20%281%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horaz, eigentlich Quintus Horatius Flaccus, war der Goethe des r\u00f6mischen Altertums. 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