{"id":6197,"date":"2016-06-25T06:14:50","date_gmt":"2016-06-25T06:14:50","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6197"},"modified":"2016-09-11T08:10:57","modified_gmt":"2016-09-11T08:10:57","slug":"226-horaz-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6197&lang=de","title":{"rendered":"226 Horaz (3)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Verliebt<\/h3>\n<p>Auch oder gerade der Friedensstaat von Augustus hatte bev\u00f6lkerungspolitisch mit erheblichen Nachwuchsproblemen zu k\u00e4mpfen. Kinder wollten einfach nicht mehr geboren werden! Dar\u00fcber gibt es in der Geschichtswissenschaft eine intensive Diskussion. Man vergleiche Sparta: Dieser Staat war im dritten Jahrhundert v.Chr., an seinem Ende, auf nur noch ein Drittel seiner Bev\u00f6lkerung geschrumpft (1). Man verbindet dieses Ph\u00e4nomen nicht nur mit verlorenen Schlachten, die immer einen hohen Blutzoll gefordert haben, sondern auch mit der staatlich gef\u00f6rderten Homosexualit\u00e4t. Alle wehrf\u00e4higen und wehrpflichtigen M\u00e4nner waren in Lagern kaserniert. \u201eDie ganze Stadt wirkt wie ein riesiges Internierungslager\u201c, so \u00e4u\u00dferte sich relativ befremdet \u00a0ein zeitgen\u00f6ssischer \u00a0Beobachter aus Athen. Zu ihren Frauen durften die Soldaten nur dann und wann; diese mussten allein und zusammen mit Sklaven au\u00dferhalb der Stadtmauern Haus und Hof h\u00fcten.<\/p>\n<p>Auch in Rom war Homosexualit\u00e4t ein weithin akzeptiertes Thema, das man aber nur unterschwellig, vielleicht sogar weil selbstverst\u00e4ndlich, behandelte. Augustus pers\u00f6nlich setzte mit einer neuen Gesetzgebung, die fast schon die Verpflichtung aller B\u00fcrger und Freigelassenen zur Ehe einschloss, ein Zeichen, um Nachkommenschaft per Gesetz zu erzwingen (er selbst konnte nur mit Adoption seine Genealogie festigen). Vergeblich. Das sexuelle Bed\u00fcrfnis der M\u00e4nner konnte \u00a0jederzeit und ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme mit Sklaven beiderlei Geschlechts befriedigt werden. Uneheliche Kinder wurden dann einfach ausgesetzt (wof\u00fcr es sogar einen Markt gab).<\/p>\n<p>Horaz liebte M\u00e4nner wie Frauen gleichzeitig; auch die geregelte Prostitution fand seine Zustimmung, die er immer noch besser fand als den Ehebruch. In der zeitgen\u00f6ssischen Literatur standen nicht Mord und Totschlag, Diebstahl und k\u00f6rperliche Auseinandersetzung im Zentrum, sondern haupts\u00e4chlich der Ehebruch. Das war ein Kapitalverbrechen, das bei Frauen streng und bei M\u00e4nnern weniger streng bestraft wurde.<br \/>\nDoch selbst Caesar war zu seiner Zeit ein passionierter Ehebrecher: Es scheint zum guten Ton als Mann geh\u00f6rt zu haben, gegen dieses Gesetz zu versto\u00dfen, sich aber dabei nur nicht ertappen zu lassen.<\/p>\n<p>Horaz hat nicht viele reine Liebesgedichte geschrieben. Ganz im Gegensatz etwa zu <strong>Catull<\/strong> oder den Zeitgenossen <strong>Ovid<\/strong> und <strong>Tibull<\/strong>, die gar nicht davon ablassen konnten. Aber auch ihn hat die ungl\u00fcckliche Verliebung dann und wann gepackt. Man sieht auch bei ihm, wie selbstverst\u00e4ndlich Frau oder Mann gleichzeitig geliebt werden konnten in dieser kriegerisch-phallokratischen M\u00e4nnerwelt, die sogar den Penis als einen Gott mit Standbild (Priapus) anbetete und in der es eher \u00a0nur Sex und nicht Liebe im christlichen Agape-Sinne gab.<\/p>\n<p><strong>Lyciscus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Nicht mehr wie fr\u00fcher ist mir jetzt, mein Pettius,<\/em><br \/>\n<em>Verse zu machen Genuss: zu schwer traf mich der Liebe Pfeil von Amor,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>der vor allen anderen mich bef\u00e4llt, <\/em><br \/>\n<em>bald f\u00fcr ein M\u00e4dchen und bald f\u00fcr zarte Knaben zu ergl\u00fchn.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Seit f\u00fcr Inachia ich zu schw\u00e4rmen aufgeh\u00f6rt, <\/em><br \/>\n<em>streift der Dezember vom Wald zum dritten Mal <\/em><br \/>\n<em>der Bl\u00e4tter Schmuck. <\/em><br \/>\n<em>Zum Stadtgespr\u00e4ch \u2013 ich sch\u00e4me dieser Schande mich \u2013 <\/em><br \/>\n<em>ward ich im Munde des Volks. Fluch jenen FestGelagen, <\/em><br \/>\n<em>wo mein Schmachten und mein Schweigen, jeder Seufzer, ach, \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>tief aus der innersten Brust, mein liebeskrankes Herz verriet!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Jetzt h\u00e4lt Lyciscus, dessen Reiz \u2013 er r\u00fchmt sich keck \u2013 <\/em><br \/>\n<em>jegliches M\u00e4dchen besiegt, mit Liebesbanden mich umstrickt, \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>aus denen nicht der Freunde <\/em><br \/>\n<em>offenherziger Rat mich zu erl\u00f6sen vermag, <\/em><br \/>\n<em>nicht bittere Kr\u00e4nkung, nein, nur eins, nur neue Liebe, <\/em><br \/>\n<em>sei&#8217;s ein M\u00e4dchen blendend wei\u00df oder ein <\/em><br \/>\n<em>schneidiger Knabe umwallt von langer Locken <\/em><br \/>\n<em>Schmuck.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Epoden II S.239<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ehebruch war das Hauptvergehen in der Literatur der damaligen Zeit. Aber gerade das Verbotene scheint besonders anziehend gewesen zu sein. An anderer Stelle pl\u00e4diert Horaz sogar f\u00fcr den geregelten Bordellbesuch, statt in die Falle des Ehebruchs zu geraten.<br \/>\nIm \u00dcbrigen muss man sich die Lebensform und Mode der Zeit eher wie im heutigen Arabien vorstellen mit lang wallenden wei\u00dfen Gew\u00e4ndern und Ehefrauen in den Hinterzimmern des h\u00e4uslichen Palastes, w\u00e4hrend einzig nur die M\u00e4nner (und hier auch nur die wenigen mit B\u00fcrgerrecht!) Kultur, Politik, &#8220;Demokratie&#8221;, Volksversammlung, Senat, Gericht und Macht repr\u00e4sentierten und meist auch nur unter sich blieben &#8211; in jeder Hinsicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Reizt dich Verbotenes? Macht gerade das dich toll, <\/em><br \/>\n<em>was des Gesetzes Wall besch\u00fctzt? <\/em><br \/>\n<em>Wie viele Hindernisse stehen dir da im Weg: <\/em><br \/>\n<em>die S\u00e4nfte und ihre Begleiter, daheim die Sklavin zum Frisieren \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>und die Frauen, die Gesellschaft leisten; <\/em><br \/>\n<em>das lange Kleid, das bis auf die Kn\u00f6chel reicht, <\/em><br \/>\n<em>der Mantel dr\u00fcber und so vieles, <\/em><br \/>\n<em>was dir den unverh\u00fcllten Anblick ihrer Reize neidisch verwehrt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u2026..<\/em><\/p>\n<p><em>Ist so deine Liebe? Was dir bequem zur Hand liegt, <\/em><br \/>\n<em>das verschm\u00e4hst du, was dich flieht, begehrst du hei\u00df? <\/em><br \/>\n<em>Meinst du mit solchen Spr\u00fcchen das Herz von Liebespein, <\/em><br \/>\n<em>von hei\u00dfer Leidenschaft und qu\u00e4lenden Sorgen zu entlasten? <\/em><br \/>\n<em>Ist es nicht n\u00fctzlicher zu fragen, welches Ma\u00df Natur <\/em><br \/>\n<em>der Sinnenlust gesetzt hat, worauf sie ohne Not, <\/em><br \/>\n<em>worauf sie nur mit Schmerz verzichtet, \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>um so den leeren Wahn vom wahren Kern zu scheiden?<\/em><\/p>\n<p><em>Rufst du nach goldenem Pokale, wenn dir der Durst <\/em><br \/>\n<em>die Kehle brennt?<\/em><br \/>\n<em>Verschm\u00e4hst du, wenn dich hungert, alles au\u00dfer <\/em><br \/>\n<em>Steinbutt und Pfauenbraten? <\/em><br \/>\n<em>Alle deine Sinne sind in Aufruhr und ein Dirnchen, <\/em><br \/>\n<em>ein junger Sklave ist zur Hand, die dir sogleich <\/em><br \/>\n<em>zu Willen sind &#8211; magst du denn lieber bersten <\/em><br \/>\n<em>vor ungestillter Geilheit?<\/em><\/p>\n<p><em>Das ist nicht mein Geschmack. <\/em><br \/>\n<em>Mir liegt die Liebe mehr, die rasch bereit <\/em><br \/>\n<em>und leicht sich gibt.<\/em><br \/>\n\u2026..<\/p>\n<p><em>Wenn ich nun zu ihrer Rechten liege <\/em><br \/>\n<em>und sie sich von der anderen Seite \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>z\u00e4rtlich an mich schmiegt, dann ist sie meine Ilia, \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>meine Egeria; die sch\u00f6nsten Namen geb&#8217; ich ihr und <\/em><br \/>\n<em>brauche nicht zu sorgen, dass mitten in der Sch\u00e4ferstunde <\/em><br \/>\n<em>der Mann vom Lande heimkehrt, die T\u00fcr aufgebrochen wird, <\/em><br \/>\n<em>die Hunde bellen, dass das ganze Haus ringsum \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>von L\u00e4rm erschallt, die Frau leichenblass vom Lager aufspringt (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser Text aus den <span style=\"text-decoration: underline;\">Satiren I, Nr.2<\/span> endet wieder wie h\u00e4ufig in dieser Zeit mit der direkten Ansprache eines (fiktiven) Zeitgenossen:<br \/>\n<em>Ertappt zu werden ist ein rechtes Pech. Selbst Fabius wird mir das nicht bestreiten.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch auch noch mit f\u00fcnfzig Jahren hat es Horaz noch einmal erwischt.<\/p>\n<p><strong>Ligorinus<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Rufst du, Venus, nach langer Rast <\/em><br \/>\n<em>mich aufs Neue zum Kampf? <\/em><br \/>\n<em>Schone, o schone mein!<\/em><br \/>\n<em>Bin nicht mehr, was ich unter der guten <\/em><br \/>\n<em>Ciara war: Lass es doch, du des wohligen Amor<\/em><\/p>\n<p><em>grausame Mutter, mich zu beugen, <\/em><br \/>\n<em>zu hart bin ich f\u00fcr weichen Zwang, <\/em><br \/>\n<em>f\u00fcnfzig Lenze schon qu\u00e4lst du mich; <\/em><br \/>\n<em>geh und folge dem Flehen<\/em><br \/>\n<em>schmeichelnder J\u00fcnglinge!<\/em><\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p><em>Doch o weh, Ligurin, was ist es,<\/em><br \/>\n<em> dass die Tr\u00e4ne sich mir \u00fcber die Wange stiehlt?<\/em><br \/>\n<em> Dass die Zunge, beredt voreinst,<\/em><br \/>\n<em> jetzt inmitten des Worts<\/em><br \/>\n<em> feige mir stille steht?<\/em><\/p>\n<p><em>Ach, im Traum der Nacht umschlingt jetzt <\/em><br \/>\n<em>mein Arm dich und ich folge dir, wenn du fliehst, <\/em><br \/>\n<em>durch das gr\u00fcnende Marsfeld hin, <\/em><br \/>\n<em>durch das brausende Wasser, <\/em><br \/>\n<em>grausamer Knabe du (2)<\/em><\/p>\n<p>Oden IV, Nr.1<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1 Alexander Rubel, Die Griechen 2012<br \/>\n2 \u00dbber Knabenliebe vgl.meine Ausf\u00fchrungen schon<br \/>\nim Blog Nr.21.<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=226%20Horaz%20%283%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verliebt Auch oder gerade der Friedensstaat von Augustus hatte bev\u00f6lkerungspolitisch mit erheblichen Nachwuchsproblemen zu k\u00e4mpfen. 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