{"id":6325,"date":"2016-08-11T08:13:58","date_gmt":"2016-08-11T08:13:58","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6325"},"modified":"2022-02-13T19:33:53","modified_gmt":"2022-02-13T19:33:53","slug":"232-ueber-isosthenien-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6325&lang=de","title":{"rendered":"232 \u00dcber Isosthenien (3)"},"content":{"rendered":"<p>Mit Logik, Mathematik und anderen rationalen Erkenntnismethoden wird man dem Ph\u00e4nomen der <strong>Isosthenie<\/strong>, der <span style=\"text-decoration: underline\">Gleichwertigkeit<\/span> eine Sache, einer Wahrheit, einer Entscheidung nicht beikommen k\u00f6nnen. D.h.: In einem solchen Fall werden diese &#8220;St\u00f6rfaktoren einer rationalen Argumentation&#8221; meist aus dem Diskurs ausgeklammert, als zerst\u00f6rerisch, sinn- und nutzlos verfemt, verboten. Wenn man auch nur einigerma\u00dfen vern\u00fcnftig argumentieren und zu nachvollziehbaren Handlungsanweisungen kommen will, hei\u00dft es bei den Sprach-Puristen, m\u00fcsse das so geschehen.<\/p>\n<p>Die Kunst schafft es gleichwohl, solche Outsider und Underdogs unserer Kommunikation als sinnvoll zu pr\u00e4sentieren, sie uns verst\u00e4ndlich zu machen, uns damit auch emotional zu packen. Denn nur so, emotional, wird etwas gelernt und einsichtig gemacht. Nur so funktioniert Kommunikation: Indem die Emotionen offensichtlich und nachvollziehbar gemacht werden. Das bedeutet Authentizit\u00e4t, authentisch sein im Gespr\u00e4ch.<br \/>\nIn der Schriftsprache geschieht jedoch &#8211; meist jenseits von Gestik und Emotion &#8211; etwas vollkommen anderes und macht die Sache deshalb auch ungemein komplizierter.<\/p>\n<p>Bestes Beispiel f\u00fcr die sinnvolle Verwendung von Isosthenien war die Definition und Akzeptanz des <strong>Tragischen<\/strong>, wie es bereits in der griechischen Antike und bis in die Gegenwart hinein akzeptiert wird, wirksam bleiben kann. Ein tragischer Charakter steht immer im Zwiespalt eines heftigen Gegensatzes: Er muss etwas tun und darf es gleichzeitig doch nicht. Er ist zerrissen zwischen gleichwertig-antithetischen Gegens\u00e4tzen, Aufgaben, Verpflichtungen und Geboten, die ihn in seiner Entscheidungsf\u00e4higkeit hemmen, ihn passiv und dem Schicksal ausgeliefert, ihm ergeben werden lassen. Wahre Tragik des Menschen ist also eine vom Schicksal auferlegte L\u00e4hmung der Handlungsf\u00e4higkeit, sprich Sackgasse, sprich Ausweglosigkeit.<\/p>\n<p>Warum? &#8211; Warum haben schon die fr\u00fchen griechischen Trag\u00f6dienschreiber eine solch grausame existenzielle Botschaft dem Menschen vermitteln, ihm auf dem Lebensweg mit geben wollen?<br \/>\nDie Botschaft lautet: Sei nicht so \u00fcberheblich, mach dich nicht zu einem Gott, \u00fcbersch\u00e4tze dich nicht, bedenke das Ende und deine Unvollkommenheit trotz all deiner Heldentaten im Guten wie im Schlechten. Die Devise lautet: Sich einf\u00fcgen in den Lauf des Schicksals, es geduldig und gleichm\u00fctig ertragen lernen (die <span style=\"text-decoration: underline\">Ataraxie<\/span>). Die G\u00f6tter achten und ehren.<br \/>\nMehr bleibt dir, Mensch, in deiner kurzen Zeitspanne gar nicht \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es Momente des zweifellosen Gl\u00fccks, Momente von Einheit und Identit\u00e4t, von \u00dcbereinstimmung und \u00dcberzeugung, dass nur diese eine Seite Recht haben kann, sich durchsetzen wird. Aber immer wieder entwickelt sich auch im Laufe der Zeit (<em>sub specie aeternitatis<\/em>) die andere Seite im Leben: Zum Gl\u00fcck das Ungl\u00fcck, zum Leid die Freude, zur Sch\u00f6nheit das H\u00e4ssliche und so fort. &#8211; Dass man auch im H\u00e4sslichen das Sch\u00f6ne, im Ungl\u00fcck das Gl\u00fcck, im Leid die Freude finden kann, das macht schlie\u00dflich die Kompliziertheit und auch Komplexit\u00e4t unseres t\u00e4glichen Lebens mit seiner Widerspr\u00fcchlichkeit aus.<br \/>\nDoch f\u00fcr wen gelten diese Gesetze \u00fcberhaupt? Wen betreffen sie, wen gehen sie etwas an? &#8211;<\/p>\n<p><strong>Sextus Empirikus<\/strong>, der f\u00fchrende Denker und Kompilator der antiken skeptischen Schulen, er hat quasi eine <em>Summa<\/em> des skeptischen Wissens in seinen B\u00fcchern zusammen getragen, antwortet folgenderma\u00dfen: Es gibt das <span style=\"text-decoration: underline\">philosophische Leben<\/span> und Denken, also die Theorie, und es gibt das <span style=\"text-decoration: underline\">praktische Leben<\/span>. Zwischen beiden Lebensformen hat er streng unterschieden. Im praktischen Leben ist die Farbe Rot rot und Wahrheit wahr. Bei der Entscheidung f\u00fcr eine Familiengr\u00fcndung kann man sich nicht von skeptischen Isosthenien leiten lassen. Sonst w\u00fcrde es uns allen wie <span style=\"text-decoration: underline\">Buridans Esel<\/span> ergehen. Und umgekehrt will gerade nicht jeder ein dem philosophischen Denken gewidmetes Leben f\u00fchren, sich am philosophischen Gespr\u00e4ch beteiligen, auch wenn man es als n\u00fctzlich und wichtig einzusch\u00e4tzen bereit ist.<br \/>\nDas praktische Leben mit seinen Schwierigkeiten, was die Selbsterhaltung, die Arterhaltung und die Lebenstechnik betrifft, hat andere Priorit\u00e4ten und andere Gesetze.<\/p>\n<p>Sextus hat damit im rational-logischen Diskurs auf die <span style=\"text-decoration: underline\">Aporie<\/span>, dass man auch der Skepsis gegen\u00fcber skeptisch bleiben soll und diese quasi damit aufhebt, eine gute Gegenargumentation gefunden. Das praktische Leben leben, es meistern zu k\u00f6nnen, dazu ist das philosophische Denken nicht unbedingt notwendig. Es reicht, sich anzupassen an die Gesetze, die Traditionen, die Lebensformen, in denen man sich bewegt. Genau diese Worte verwendet Sextus.<\/p>\n<p>Umgekehrt ist das philosophische Denken nur notwendig und geeignet f\u00fcr entsprechende Menschen, die dieser Lebensform angeh\u00f6ren (wollen). Im antiken Fall des 2.Jahrhunderts n.Chr. war es die heftige Auseinandersetzung in der \u00d6ffentlichkeit mit den stoischen Dogmatikern, die sich als <em>Opinion Leaders<\/em> und f\u00fchrende Meinungsmacher in der antiken Welt immer mehr durchsetzen konnten. In einer Alles-geht-Welt scheint Dogmatismus immer wieder sehr gefragt zu sein bis auf den heutigen Tag als Strohhalm im schwankenden Boot. Sexus hat auch die Mathematiker zu den Dogmatikern gez\u00e4hlt: &#8220;Contra mathematicos\u201c ist ein vor wenigen Jahren erst \u00fcbersetztes weiteres Buch aus seinem&nbsp;antiken Codex.<\/p>\n<p>Um wieder zur\u00fcck zur Kunst zu kommen: Die Kunst vermag das philosophische mit dem praktischen Leben zu vereinen, zu verbinden. Sie bildet, illustriert quasi philosophische Gedanken zu einem Leben, wie es sein k\u00f6nnte, sein sollte mit der Praxis: wie es ist, wenn man ein Leben so oder so lebt. Mit welchen Konsequenzen, mit welchem Ziel und Ende. Was nebenbei auch noch zu beweisen war: Dass die Kunst genau zwischen dem geistes- und dem handlungs- wie auch naturwissenschaftlichen Denken steht. Wenn <strong>Antigone<\/strong> ihren Bruder <strong>Polyneikes<\/strong> einerseits <span style=\"text-decoration: underline\">nicht<\/span> begraben <span style=\"text-decoration: underline\">darf<\/span>, andererseits aber doch begraben <span style=\"text-decoration: underline\">muss<\/span>, dann steht sie genau in einer isosthenischen Spannung, in welcher philosophisches, soziologisches und auch sogar naturwissenschaftliches Denken vom Zuschauer gefordert wird.<\/p>\n<p>Dass das Denken selbst nur ein Diskurs, eine Lebensform ist, die nicht jedermann teilen muss, zeigt die t\u00e4gliche Praxis. Ich denke oft: im Gegenteil. \u00dcber das Denken m\u00f6gen sich die Denker auseinandersetzen. \u00dcber das praktische Leben m\u00f6gen die &#8220;Normalsterblichen&#8221; sich austauschen. \u00dcber ein gutes Leben, ein gutes Essen, ein differenziertes Vergn\u00fcgen am Sex braucht man sich keine philosophischen Gedanken zu machen. Man studiere dazu ein Kochbuch oder das indische&nbsp;<em>Kamasutra<\/em>. Wer \u00fcber die Lust nachdenken will, der als abstrakter \u00dcberbegriff \u00fcber solchen praktischen und n\u00fctzlichen Maximen des Lebens steht, ist ein Philosoph. Doch er ist f\u00fcr die eben genannten Aufgaben der Praxis nicht wichtig. Wir brauchen ihn meist nicht.<\/p>\n<p>Und die <span style=\"text-decoration: underline\">Politiker<\/span>? &#8211; Brauchen wir sie und warum?<br \/>\nSie sind m.E. ebenfalls Gestaltungs-K\u00fcnstler, Macher, Entscheider: Sie m\u00fcssen im weiten und chaotischen Reich der Isosthenien Entscheidungen f\u00e4llen, das eine mit dem anderen zu verbinden suchen. Sie bewegen sich also wie die K\u00fcnstler an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie m\u00fcssen dabei manchmal mehr, manchmal weniger kompromissbereit sein und einen Konsens, eine \u00dcbereinstimmung suchen oft auch unter Nicht-Gleichgesinnten. Dazu und mit einem solchen Talent muss man jedoch geboren sein, glaube ich.<\/p>\n<p>Als <span style=\"text-decoration: underline\">Gestalter des Sozialen<\/span> geh\u00f6rt auch die Philosophie zu ihrem Bereich, vor allem das weite Gebiet der <strong>Abstraktion<\/strong>. Es ist, wie ich im Blog Nummer 209 geschrieben habe(&#8220;\u00dcber Abstraktion\u201c), wichtig und n\u00fctzlich zur Steuerung einer Gesellschaft. Das abstrakte Denken definiert allgemeine Ziele, die viele betreffen. Es ist das Gegenteil zum <span style=\"text-decoration: underline\">induktiven Denken,<\/span> das vom einzelnen, dem Individuum ausgeht und seinen Weg zu steuern versucht. Wohingegen das abstrakte Denken die Mehrzahl, die Mehrheit betrifft. Also ist das abstrakte Denken wichtig f\u00fcr die Politiker als Gestalter idealiter von Mehrheits-Entscheidungen.<\/p>\n<p>Ihre gro\u00dfe und verantwortungsvolle Aufgabe besteht gegenw\u00e4rtig darin, auch allgemeine Gesetze f\u00fcr das Zusammenleben in einer k\u00fcnftigen Weltkultur zu entwickeln, aufzustellen, an die man sich zu halten hat und die durchsetzbar sind. Diese Gesetze m\u00fcssen sehr allgemein-abstrakt und dennoch auch genau formuliert sein, damit sie G\u00fcltigkeit und Interpretations-Breite besitzen k\u00f6nnen. Denn nur solche Gesetze, die <span style=\"text-decoration: underline\">interpretabel<\/span> sind, d.h. auch eine gewisse Offenheit mit einschlie\u00dfen, sind <span style=\"text-decoration: underline\">menschlich<\/span>. Das widerspricht zwar dem juristischen Denken von Wahrheit und Recht, das immer pr\u00e4zise und unwiderspr\u00fcchlich zu sein hat. Aber Menschlichkeit und Recht gehen oft ganz andere Wege. Eins plus eins kann drei sein, das Schwarze wei\u00df und das Sch\u00f6ne h\u00e4sslich (ich wiederhole mich).<\/p>\n<p>Isosthenien beweisen meist nur im logischen Bereich des Denkens, dass alles geht. Dass alles auch widerlegt werden kann, sp\u00e4testens \u00fcbermorgen. Nicht jedoch im praktischen Leben. F\u00fcr jeden von uns, f\u00fcr mich und euch alle geht gerade nicht alles. Ein Gl\u00fcck, dass wir so unterschiedlich sind! Wie langweilig w\u00e4re sonst das Leben. Jeder hat seine Werte, seine Ma\u00dfst\u00e4be, seine moralischen Richtlinien. Ich m\u00f6chte mir viele davon, ja die meisten nicht aufzwingen lassen. Aber ich habe gelernt, all dieses Andere im gro\u00dfen <span style=\"text-decoration: underline\">Pluriversum der sozialen Andersartigkeiten<\/span> zu akzeptieren, zu tolerieren und damit umzugehen, damit klar zu&nbsp;kommen. Das mag bis an die Grenze des Ertr\u00e4glichen gehen. Ich denke, es wird auch eine Grenze der Ertr\u00e4glichkeit geben m\u00fcssen f\u00fcr jeden von uns, die nicht \u00fcberschritten werden kann.<\/p>\n<p>Gerade dar\u00fcber aber muss geredet, diskutiert, gestritten und geschrieben werden. Genau das, was ich jetzt tue. Und (fast)ganz ohne 0-1-Programmierung, Mehrheitsbildung oder gesteuerte Massendemonstrationen. &#8211;<\/p>\n<p>Also bin ich f\u00fcr eine kleine <span style=\"text-decoration: underline\">Herrschafts-Elite<\/span>, die alles mit ihrer Geldmacht und ihrem Herrschaftswissen steuern darf bis hin zur allgemeinen Gl\u00fcckseligkeit? &#8211; Ene Elite der Philosophen eben in einem Philosophen-Staat? Aber die werden nichts zu sagen haben, siehe oben. Sie zerstreiten sich immer nur mit ihren Widerspr\u00fcchen und Isosthenien im Wettbewerb \u00fcber die &#8220;Pluralit\u00e4t der Theoriebildung\u201c(\u201eDie offene Gesellschaft und ihre Feinde\u201c), \u00fcber geistige Konstrukte (\u201eKonstruktivismus&#8221;) und neue Strukturen(\u201ePostmodernit\u00e4t&#8221;).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Leben und Lieben doch ganz andere Wege geht, erfreulicherweise auch zu gehen wei\u00df, muss ich sagen. &#8211; Praktisch eben und voll von Kunst und Gef\u00fchl. Leider aber immer auch unter Einschluss von Gewalt, unf\u00e4higen Herrschern, Katastrophen, Irrt\u00fcmern und Ausweglosigkeiten (Seufz).<\/p>\n<hr>\n<p>Es folgen in Nr. 236 und 237 ausgew\u00e4hlte OriginalTexte von Sextus Empiricus in deutscher \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p><strong>Inhalt gesamt Nr.91 <\/strong><br \/>\n<strong>B\u00fccher von Reinhold Urmetzer Nr. 109<\/strong><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=232%20%C3%9Cber%20Isosthenien%20%283%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Logik, Mathematik und anderen rationalen Erkenntnismethoden wird man dem Ph\u00e4nomen der Isosthenie, der Gleichwertigkeit eine Sache, einer Wahrheit, einer Entscheidung nicht beikommen k\u00f6nnen. 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