{"id":6644,"date":"2016-11-12T10:44:47","date_gmt":"2016-11-12T10:44:47","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6644"},"modified":"2022-02-27T08:12:29","modified_gmt":"2022-02-27T08:12:29","slug":"245-ueber-diktatur-und-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6644&lang=de","title":{"rendered":"245 \u00dcber Diktatur und Internet"},"content":{"rendered":"<p>Mein ganzes Leben lang habe ich immer nur den unblutigen Zusammenbruch von Diktaturen miterleben d\u00fcrfen. Ich denke an Griechenland, Portugal, Spanien, die Sowjetunion, an die DDR. Ich erinnere mich an L\u00e4nder, die es nicht so tierisch ernst nahmen mit der Unterdr\u00fcckung &#8211; etwa Polen, Jugoslawien; allen voran Ungarn, dessem unbezwingbaren Willen auch Ostdeutschland so viel zu verdanken hat. In Ungarn bin ich seit 1975 immer wieder gewesen, w\u00e4hrend ich der DDR und ihren Staatsb\u00fcrgern 1989 zum ersten Mal erst richtig begegnet bin. Trotz und gerade auch wegen meiner h\u00e4ufig negativen Erfahrungen \u00a0bei Besuchen in Berlin, vor allem in Berlin-Ost.<\/p>\n<p>Die politischen &#8220;Befreiungsbewegungen&#8221; der NachkriegsZeit bek\u00e4mpften sowohl die Rechts- wie Links-Diktaturen. Rechts-Diktaturen wie in Spanien, Portugal und Griechenland implodierten ohne gro\u00dfes Aufsehen und Blutvergie\u00dfen, quasi wie ein Naturereignis. So kann es also auch gehen, dachte ich damals, geduldig bleiben, ausharren, warten bis diese Zeit zu Ende ist &#8211; dann kommt die neue Morgenr\u00f6te und ganz ohne Blut.<\/p>\n<p>Skeptisch blieb ich hingegen gegen\u00fcber \u201eBefreiungsbewegungen\u201c, wie sie sich international und mit gro\u00dfer politischer Unterst\u00fctzung etwa durch Maos China oder die UdSSR entwickeln konnten. Kann man sich solche blindw\u00fctig um sich schie\u00dfenden Fantasten und Fanatiker \u00a0als kluge und bedachtsam abw\u00e4gende Staatslenker vorstellen, fragte ich mich? &#8211; Nein. Am allerwenigsten solche, die im Namen einer selbst ernannten &#8220;Avantgarde&#8221; gezielt Menschen &#8220;hinrichteten&#8221;, als ginge es um einen Tyrannen-Mord, der von wem legitimiert war? Nur vom eigenen Denken. Selbst wenn <strong>Jean Paul Sartre<\/strong> in seiner maoistischen Phase Sympathie zeigte f\u00fcr solche Menschen und Endzeit-Fanatiker, die auch\u00a0<b>Dostojewski<\/b>\u00a0bereits in ihrer ganzen Ambivalenz schon so treffend beschrieben hat.<\/p>\n<p>Der Widerstand gegen die Links-Diktaturen im Osten Europas war subtiler. Eine offene Auseinandersetzung im Sinne eines Krieges schloss sich infolge der Angst vor einem totalen atomaren Untergang aus. Also waren es die Mittel der Propaganda, sprich der Verf\u00fchrung durch lockende Werbe- und Filmbotschaften sowie durch Vertrauen bildende Ma\u00dfnahmen &#8211; miteinander sprechen, \u00c4ngste abbauen, \u00dcberzeugungsarbeit leisten.<br \/>\nIn Erinnerung geblieben sind mir vor allem <strong>Willy Brandts<\/strong> Ostpolitik sowie der Einfluss der gr\u00fcnen Abgeordneten <strong>Petra Kelley<\/strong> bei ihren Besuchen in Moskau und mit ihrem direkten Einfluss auf den russischen Pr\u00e4sidenten <strong>Michail Gorbatschow<\/strong>. Beide haben einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Beitrag f\u00fcr den unblutigen und friedlichen Zusammenbruch dieser Diktaturen geleistet.<\/p>\n<p>Die Demokratie wurde in den kreisf\u00f6rmig angelegten antiken StaatsTheorien, etwa von <strong>Platon<\/strong> oder <strong>Aristoteles<\/strong>, immer notwendig von einer <strong>Diktatur<\/strong> abgel\u00f6st. Demokratie bedeutete aber in der Antike nicht Herrschaft des Volkes, geschweige denn eine Mitbestimmung der Frauen und Sklaven, die den Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung ausmachten. Demokratie war die Herrschaft einer kleinen Gruppe von M\u00e4nnern mit B\u00fcrgerrecht. Und das waren wenige. Nur sie waren wahlberechtigt und konnten gew\u00e4hlt werden. W\u00e4hrend vor der Demokratie eine kleine Elite von Aristokraten oder Geldmenschen(Oligarchen) den Staat dominierten und f\u00fchrten, kamen nun die Menschen auch der &#8220;Mittelschicht&#8221; zum Zug und zur Mitbestimmung. Entsprechend gro\u00df war das Parlament, Senat genannt, dem in Rom jeweils zwei Konsuln als Staatslenker vor standen.<\/p>\n<p>Aber auch die demokratische Staatsform f\u00fchrte schlie\u00dflich immer wieder zu Unruhe, Krieg und Gewalt, zu ausufernder Z\u00fcgellosigkeit im Inneren und Chaos. Sie f\u00f6rderte schlie\u00dflich eine Sehnsucht nach \u201egeordneten Verh\u00e4ltnissen\u201c, nach einem starken Mann, und all dies hatte dann die Diktatur wieder zur Folge. Mit dem Endergebnis (nach Aristoteles), dass dieser neue Staatschef sich schlie\u00dflich zu einem Gewaltherrscher, gar einem <span style=\"text-decoration: underline;\">Tyrannen<\/span> radikalisierte. Seine Staatsform \u00fcberdauerte aber ebenso wenig die Zeiten &#8211; er wurde abgel\u00f6st (Tyrannen-Mord) wieder von der Herrschaft der wenigen im Sinne jetzt einer klugen und \u00fcberlegenen \u201eHerrschaft der Besten\u201c(Platon w\u00fcnschte sich sogar einen Philosophen daf\u00fcr), also der <strong>Aristokratie<\/strong>, die immer f\u00fcr Tradition und Konservatismus stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*<\/strong><\/p>\n<p>Doch mittlerweile, was geschieht jetzt bei uns und hierzulande? &#8211; Neue Diktaturen werden scheinbar wieder gebraucht und aufgebaut, als wenn die alten und j\u00fcngsten nicht abschreckendes Beispiel genug gewesen w\u00e4ren mit diesen politischen Potentaten des Unheils.<\/p>\n<p>Im Osten Europas brechen Narben wieder auf. Sozialneid und eine tiefe weltanschauliche Desorientierung machen sich breit, die den unbedingten Willen nach Macht nur noch unterst\u00fctzen. Warum? &#8211; Weil alles nicht schnell genug ging, die versprochene Umwandlung in die bunt schillernde Werbewelt von Kapitalismus und Wohlleben nur mit heftigen KollateralSch\u00e4den und Opfern gelingt.<\/p>\n<p>Der islamistische Kreuzzug, ebenfalls eine indirekte Folge des Zusammenbruchs der \u00f6stlichen Glaubensgemeinschaft und Ideologie, krallt sich an alten Mustern fest, die sich der Globalisierung und allgemeinen Transformation unserer Welt zu widersetzen suchen, gerade auch mit Hilfe des Internets. Digitalisierung, Internet-Populismus und Roboterisierung haben sich gleichwohl \u00a0jeglicher Kontrolle entzogen und f\u00fchren ein Eigenleben jenseits von rationaler Steuerung oder Hinterfragung nach langfristigen Zielen, Sinn und Teilung von Macht.<\/p>\n<p>Auch das alte philosophische Problem von Wahrheit und Wahrheitsfindung (\u201eFaktizit\u00e4t\u201c) stellt sich wieder umso dringlicher: Wie kann die Abl\u00f6sung der Experten (&#8220;Expertogratie&#8221;), des allgemein anerkannten Wissens, des rationalen Diskurses innerhalb einer Kommunikations-Gemeinschaft als Folge der so genannten &#8220;sozialen Medien&#8221; und\u00a0Mitbestimmung aller im Internet abgefedert,\u00a0<u>kompensiert<\/u> werden?<\/p>\n<p>Wie mit den absehbaren Verwerfungen, was das traditionelle Lesen, Schreiben, Verstehen und Zuh\u00f6ren betrifft, umgehen? Wie wird sich Wahrheit zum Beispiel bei der Staatslenkung zuk\u00fcnftig im ungez\u00fcgelten politischen \u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Infotainment<\/span> des Internets durchsetzen k\u00f6nnen? Was ist Meinungsbildung im Pluriversum der unz\u00e4hligen \u201erichtigen Meinungen\u201c im Netz, all dieser vielen like- und share-Kn\u00f6pfe, wenn alles geht und es auch keine Schamgrenze oder Moral mehr gibt?<\/p>\n<p>Wie kann der zuk\u00fcnftig notwendige Zusammenprall von der virtuellen (Spa\u00df-)Welt der Bildschirme mit ihren tausend Wahrheiten &#8211; alles wird &#8220;Show&#8221;, &#8220;Fake&#8221;, sogar die Politik &#8211; und der Realit\u00e4t abgeschw\u00e4cht, abgefedert werden? Welche Kollateralsch\u00e4den sind zu bef\u00fcrchten oder bereits auch politisch schon \u00a0eingetreten? Denn im Bereich der Kultur sind bereits heftige Umbr\u00fcche zu beobachten.<\/p>\n<p>Auch die zahlreichen Gegenbewegungen gegen die Moderne, die Entwicklungen der Aufkl\u00e4rung in Frage stellen und sogar die Menschenrechte als &#8220;<span style=\"text-decoration: underline;\">eurozentrisch<\/span>\u201c zu opfern bereit sind, radikalisieren sich mit ihren selbstm\u00f6rderischen theokratischen Strategien bis hin zur Gedankenlosigkeit in Richtung F\u00fchrer-Diktatur, ja bis zur Besinnungslosigkeit. Gegenstimmen, die notwendig sich in einem solchen schmerzlichen Prozess der Transformation und \u00c4nderung immer entwickeln m\u00fcssen, werden als erste ausgeschaltet, wenn nicht sogar eliminiert (vgl. auch meinen Aufsatz \u00fcber Eurozentrismus im Blog Nr.45).<\/p>\n<p>Der Osten Europas, aber vor allem auch die Islam-Staaten, erinnern sich wieder, bewusst oder eher unbewusst, an Verhaltensmuster aus den Zeiten der Diktatur, wie mit Konflikten und Problemen radikal und brachial umgegangen worden ist und umgegangen werden kann. Die Fl\u00fcchtlingskrise versch\u00e4rft noch die Sehnsucht solcher Menschen nach der verlorenen (seelischen) Heimat, nach St\u00e4rke und Identit\u00e4t im eigenen Land, in Beruf und Familie, im Staat. Unterbewusst bildet sich wieder der Wunsch nach selbstbewusster F\u00fchrung, nach einfachen Antworten in blasenhaften (Internet-)Gemeinschaften, nach dem starken Mann und nach Ruhe im Land vor zu viel Ungewissheit, Komplexit\u00e4t, Fremdheit und Neuem. Ich trage nur zusammen, was die <strong>Frankfurter Schule<\/strong>, etwa Horkheimer, schon vor der Nazi-Zeit bereits warnend \u00fcber den \u201eautorit\u00e4ren Charakter\u201c und seine Folgen beschrieben hat und was dann tats\u00e4chlich auch eingetreten ist.<\/p>\n<p>Zu dieser Verunsicherung geh\u00f6rt gerade auch, ich wiederhole mich, die heftig herein brechende Welt der Digitalisierung mit Computern, Internet, Taschencomputern (Smartphones) und Robotern, die den Zusammenbruch des alten Industriezeitalters teilweise auffangen, meist aber eher nur beschleunigen werden.<\/p>\n<p>Das Neue und Fremde in unserer Zeit verunsichert sehr und macht Angst, \u00a0gerade weil es mit einem <span style=\"text-decoration: underline;\">Alles-Geht-Liberalismus<\/span> daher kommt. Es destabilisiert unser Weltbild, was Wahrheit ist und wie sie &#8211; und mit welcher Sprache vor allem &#8211; im allgemeinen Diskurs gefunden werden kann; es destabilisiert unser ganzes Wertesystem einschlie\u00dflich unserer Vorstellung von Liebe und Leben und\u00a0wie ein Staat gelenkt werden soll.<\/p>\n<p>Diese Unsicherheit und Labilit\u00e4t als ein sich immer wieder zeigendes vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen auszuhalten und nicht auf ausgetretenen Pfaden eine zuk\u00fcnftige Richtung zu suchen, das ist m.E. das Gebot der Stunde.<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=245%20%C3%9Cber%20Diktatur%20und%20Internet&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein ganzes Leben lang habe ich immer nur den unblutigen Zusammenbruch von Diktaturen miterleben d\u00fcrfen. 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