{"id":6819,"date":"2017-01-12T08:04:23","date_gmt":"2017-01-12T08:04:23","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6819"},"modified":"2023-11-03T13:38:00","modified_gmt":"2023-11-03T13:38:00","slug":"251-ueber-popmusik-11-george-michael","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=6819&lang=de","title":{"rendered":"251 \u00dcber Popmusik (11): George Michael"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>I want your Sex<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Verf\u00fchrung war zu manchen Zeiten eher eine Angelegenheit und Lebensaufgabe der Frau; Sch\u00f6nheit und Lust war die Belohnung der Natur , dass das Leben sich fortpflanzen und die Art erhalten konnte. F\u00fcr Intellektuelle und Geistesarbeiter mag dies ein niederschmetternder Gedanke sein, dass die Sch\u00f6nheit einer Rose im Garten nur dazu da sein soll, Bienen zur Best\u00e4ubung anzulocken. Dass Charme und Reiz dieser Frau neben dir &#8230; Ja dass sogar das Ph\u00e4nomen der Verliebung, was doch schon so viele au\u00dfergew\u00f6hnliche Kunstwerke welcher Art auch immer in die Welt gesetzt hat, zum Beispiel besonders sch\u00f6ne Gedichte von <strong>Puschkin<\/strong>, nur eine kurzfristige, wenn nicht sogar pathologische Verirrung von Gem\u00fct und Natur darstellt, die sich, ist das Ziel erreicht, auch schnell wieder legt und schlie\u00dflich, so wollen es doch Geist und Vernunft, nicht wahr, in ruhigere Fahrwasser einm\u00fcndet.<\/p>\n<p><strong>George Michael<\/strong>, ein Vertreter der heftigeren und uners\u00e4ttlichen m\u00e4nnlichen Triebhaftigkeit &#8211; ich sage das ganz ohne Wertung &#8211; ist mitten im Leben von 53 Jahren jetzt gestorben. Er kommt als einer der wenigen M\u00e4nner seiner Spezies und Veranlagung auch in der Musik gleich zur Sache: <strong><em>I want your Sex<\/em> <\/strong>hei\u00dft der erfolgreiche Song von 1987, den er gleichwohl schon kurz nach seinem Erscheinen live nicht mehr hat auff\u00fchren wollen. Sein brasilianischer junger Geliebter war gerade an Aids gestorben, und auch manches Andere hat den K\u00fcnstler in eine schwere Krise gest\u00fcrzt. Doch dieses <em>I want your Sex<\/em> hat der S\u00e4nger noch lautstark und irgendwie f\u00fcr mich als Mann auch faszinierend direkt im Video und f\u00fcr alle Hitparaden unserer westlichen Welt produziert, propagiert. Wie in der Tierwelt n\u00e4hert er sich seinen Objekten, \u00a0sie zu bespringen und sich zu erleichtern, um es einmal etwas ungeb\u00fchrlich auszudr\u00fccken. Ich beziehe mich dabei auf Platons <i>Phaidros<\/i>: &#8220;Wie die Tiere suchen sie sich zu umfassen&#8221;, meint der Philosoph nicht unbedingt wertneutral \u00fcber ein solches nur Lust und Sex suchende Verhalten.<\/p>\n<p>Im Video sieht man einen jungen Mann, attraktiv, lebendig und beschwingt tanzend, mit einer eindeutigen Absicht; dabei wie im alten Rom Mann und Frau im Text gleicherma\u00dfen ansprechend, anh\u00fcpfend. Wir wissen sofort (und er macht damit dem m\u00e4nnlichen Geschlecht im Zeitalter des gerade wortstark werdenden Feminismus der 80er Jahre keine Ehre): er will nur das Eine\u2026 Belehrungen zu diesem schl\u00fcpfrigen Thema nicht auslassend und verbunden noch mit dem zynischen Hinweis, es doch einmal mit der Monogamie auszuprobieren, beendet der K\u00fcnstler sein durchaus der Zeit entsprechendes Video.<br \/>\nWir sind am Ende der 80er Jahre. Die kommunistische Ideologie, die sich weder mit Ehebruch und Polygamie noch mit Pansexualit\u00e4t hat anfreunden k\u00f6nnen, ist samt ihrer Weltanschauung, was gut und schlecht zu sein hat, zusammen gebrochen. Der Westen mit seiner Glitzer- und Luxuswelt hat jedoch nur einen Pyrrhus-Sieg errungen, wie sich sp\u00e4ter dann herausstellen sollte.<\/p>\n<p>Im antiken Rom der fr\u00fchen Kaiserzeit war genau diese auch heute wieder ebenso gro\u00dfe ethische Spannung zwischen individuell-egoistischer <span style=\"text-decoration: underline;\">Lust<\/span>-Befriedigung und sozialer Pflicht oder auch <span style=\"text-decoration: underline;\">Verantwortung<\/span> neben politischen Kriegs- und Staatsf\u00fchrungsfragen das Hauptthema. Wie leben in einer Gesellschaft, die sich weitgehend auf Sklavenarbeit st\u00fctzt, so lautete das Thema in den philosophischen Schulen Athens und Roms. Wie mit der Lust, insbesondere der \u00fcberall verf\u00fcgbaren sexuellen Lust im Zeichen von (neuzeitlich gesprochen) Imperialismus, \u00dcberfluss(Luxus) und \u00f6konomistischem Wohlleben klar kommen?\u00a0<strong>Platon<\/strong> hatte f\u00fcr die intellektuelle M\u00e4nnerwelt seine Maximen schon 350 Jahre vorher aufgestellt, die fragw\u00fcrdige Trennung von Geist und K\u00f6rper, Mensch und Tier, Lust und Askese zementiert. Und er ist in der M\u00e4nnerwelt der r\u00f6mischen Antike in Fragen von Ethik und Moral immer noch eine ma\u00dfgebliche Instanz geblieben. Selbst wenn es auch eine Philosophenschule \u00a0der \u00a0&#8220;Lust=Freude&#8221; gab &#8211; Epikur. Doch diesem ging es weit mehr um &#8220;geistige Lust&#8221; im Sinne eines freundschaftlichen Gespr\u00e4chs und nicht um Paarung mit wem und warum auch immer. Dass es in Rom auch reine Sex-Fanatiker gab, die in Aristipp, einem Vordenker aus der Zeit Platons, \u00a0ihr Vorbild sahen, wird meist versch\u00e4mt verschwiegen. Nein, der Geist war im antiken Rom immer noch m\u00e4chtiger als das Tier. Selbst Caesar, ein Tier wie alle Milit\u00e4rs, wollte ein Intellektueller sein.<\/p>\n<p>Doch wer k\u00fcmmert sich heutzutage beim Sexualverhalten um ethische Fragen? Wenn die Brunftzeit zeitlos wird sogar bei den Frauen und die Jugend nicht ausgelastet ist, sondern in allen Werbebotschaften immer wieder nur &#8220;Ich will Spa\u00df, ich will Spa\u00df\u201c propagiert wird? Und wenn diese Jugend auch noch als neue \u201eGeneration Porno\u201c mit flimmernden Bildchen aufwachsen darf, aufwachsen muss, will?<br \/>\nEs war jedoch nur eine kurze Zeit, dass in der Popmusik so eindeutig-direkt gest\u00f6hnt und geseufzt werden durfte. Manchen Weltkulturen ging die westliche Freiz\u00fcgigkeit, so lockend sie sich auch auf den Bildschirmen verbreitete, entschieden zu weit. Fundamentalistische christliche oder islamistische Gruppen, auch die \u00f6stliche und ex-kommunistische Orthodoxie versuchten der ungez\u00fcgelten Allmacht des Es Grenzen im \u00dcber-Ich zu setzen. Bis auf den heutigen Tag.<\/p>\n<p>Dennoch bleibt das Video von George Michael auch heute noch eines der besten Kultur-Dokumente einer freiz\u00fcgig begehrenden m\u00e4nnlichen Triebhaftigkeit. Die zwar den Moment der Zweisamkeit genie\u00dft, idealiter beidseitig, \u00a0die aber nicht nachhaltig sein kann. Auf \u00a0Sex, dem Austausch von K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten, der nur zur Belohnung und Lust da ist, kann m.E. keine dauerhafte Lebens-Beziehung aufgebaut werden im Sinne einer sozialen Verantwortung f\u00fcr das Du, das im antiken (Seneca) oder auch existentialistischen Sinne den <u>Weg zum Ende<\/u>\u00a0hin, zu Hinf\u00e4lligkeit, Krankheit und Alter \u00fcber kurz oder lang immer wird einschlagen m\u00fcssen (ich wiederhole mich).<\/p>\n<p>Ein zweites Video von George Michael ist interessant und wird als kulturelles Dokument der Zeit ebenfalls \u00fcberleben: der Hit <strong>Freedom &#8217;90<\/strong> aus dem Jahre 1990. Er ist noch bei weitem interessanter, wenn auch sehr verschl\u00fcsselt nur verstehbar, als der oben angesprochene Song. Angeblich soll er ein Emanzipations-Song der Homosexuellen-Bewegung gewesen sein. &#8220;Freiheit&#8221;, damals \u00fcberall nur im politischen Sinne des 1989 gerade \u00fcberwunden geglaubten Kalten Krieges verstanden, wird jetzt zur Befreiung \u00a0vielleicht sogar im Sinne einer sexistischen Sehnsucht verstanden (man beachte meine Wortwahl). Ein deutlicher Aufruf auch an alle Paare, sich zu trennen, wenn man sich nicht mehr versteht. Der Song beschreibt nicht den schnellen ONS-Sex als ein \u201e<em>one on one<\/em>\u201c(s.obiges Lied), sondern als <span style=\"text-decoration: underline;\">die Zeit danach<\/span> mit einer durchaus befreienden und gl\u00fccklich machenden Erkenntnis: Ich geh\u00f6re nicht zu dir, und du geh\u00f6rst nicht zu mir (\u201e<em>I dont belong to you, and you dont belong to me<\/em>\u201c). Also trennen wir uns und wir sind wieder frei zu allem M\u00f6glichen. Soweit so gut. Oder auch nicht &#8211; nach <strong>Aristoteles<\/strong> ist \u00a0jedes <em>animal triste post coitum<\/em>. Etwas hat n\u00e4mlich gefehlt.<\/p>\n<p>Das Befremdliche in diesem Video, welches die glitzernde DesignerWelt der 90er Jahre bereits verbl\u00fcffend genau vorweg nimmt, ist seine inhaltlich chaotische Struktur: Sch\u00f6ne Frauen der aktuellsten Model-Szene schwirren, kriechen, dehnen sich darin herum. Alle singen befremdlich genug mit George Michaels M\u00e4nnerstimme. Der K\u00fcnstler selbst h\u00e4ngt und singt kopf\u00fcber an einer Schaukel, die f\u00fcnf Models bewegen sich in ganz unterschiedlichen verf\u00fchrerischen Design-Kleidern und Posen. Heftige Explosionen besiegeln das Ende am Schluss (sogar die Gitarre wird dabei verbrannt) &#8211; alle diese Bilder scheinen einen unb\u00e4ndigen Freiheitswillen zu illustrieren.<br \/>\nDoch in diesem Video geht es vor allem nur um Verf\u00fchrung, weniger um das Erreichen eines sexuellen Zieles. Es zeigt gerade nicht das Reich des br\u00fcnstig tanzenden L\u00f6wen, der angebunden werden muss, sondern ein schillerndes Reich voller Stil, Sch\u00f6nheit und Eleganz, das gerade nicht zu Freiheit und Selbstbestimmung f\u00fchren wird. Oder vielleicht doch? &#8211; Na ja, wenn wie heutzutage Kreditkarten und Geld und Zeit genug zur Verf\u00fcgung stehen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcnf Frauen fast schon im Sinne von Edel-Prostituierten baut auch die amerikanische Band <strong>Greenday<\/strong> in ihr laszives Pop-Video \u201e<strong>Oh Love<\/strong>\u201c ein. Auch diese Frauen sind \u00fcberaus sch\u00f6n, und sie posieren verf\u00fchrerisch selbst mit- und untereinander. Doch diese Liebe, von der im Jahre 2014 gesungen wird, beginnt mit einem Seufzer <em>\u00a0(oh<\/em>) und endet mit Unbefriedigtsein und Entt\u00e4uschung. Auch im Text gibt es Seufzer genug \u00fcber so viel Ungemach und ungl\u00fcckliches LiebesLeben. Denn die sch\u00f6n stilisierten Design-Frauen inmitten eines privaten Post-Punk-Auftritts bleiben unter sich, erfreuen sich scheinbar nur an der Musik und Ihresgleichen. Wie in Trance fixieren sie die Kamera und blicken uns an. Wer wei\u00df, was sie wohl wollen werden&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*<\/strong><\/p>\n<p>Apropos Prostituierte &#8211; wechseln wir in eine andere Tonart, wo weibliche Sch\u00f6nheit gepaart bleibt mit Poesie, Ironie und vielleicht auch Nostalgie. In <strong>Max Oph\u00fcls&#8217;<\/strong> Film \u201e<strong>Das Haus Tellier<\/strong>\u201c aus dem Jahre 1952 treffen sich einige ehrbare Stadtv\u00e4ter regelm\u00e4\u00dfig und wie selbstverst\u00e4ndlich in einem Edelbordell inmitten einer kleinen Stadt am Meer. Doch eines Tages bleibt dieses Domizil geschlossen. <span style=\"text-decoration: underline;\">Madame Tellier<\/span>, die Chefin des Etablissements, hat sich zusammen mit ihren Damen auf den Weg aufs Land zur Erstkommunion ihrer Nichte gemacht. Man reist mit Eisenbahn und Pferdekarren durch eine bl\u00fchende franz\u00f6sische Landschaft und freut such auf ein Abenteuer der ganz besonderen und anderen Art. Weder Sex noch Narzissmus, weder Egomanie noch traurige Adieus sind im Spiel. Auch wenn das Thema Erotik und Verf\u00fchrung latent immer mit schwingt &#8211; aber nur als eine selbst verst\u00e4ndliche Verf\u00fchrung zu Sch\u00f6nheit und Charme der Natur, zu Menschlichkeit, Humor und unaufdringlicher Distanz. Selbst bittere Tr\u00e4nen werden geweint. Aber nicht wegen Schuld und schlechtem Gewissen, sondern der Nostalgie wegen \u00fcber das, was wir und die Damen des Hauses Tellier vielleicht ganz verloren haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>George Michael, \u201eI want your Sex\u201c<\/strong>. 5\u201923 (Vevo-Video)<br \/>\n<strong>George Michael, \u201eFreedom 90\u201c<\/strong>. 7\u201922 (Vevo-Video)<br \/>\n<strong>Greenday, \u201eOh Love\u201c<\/strong>. 5\u201912 (Video 2014 Youtube)<br \/>\n<strong>Max Oph\u00fcls, \u201eDas Haus Tellier\u201c<\/strong> (70\u2019) der zweite Film aus dem Dreiteiler \u201ePl\u00e4sier\u201c(1952) nach einer Novelle von Guy de Maupassant (Youtube)<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=251%20%C3%9Cber%20Popmusik%20%2811%29%3A%20George%20Michael&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I want your Sex Verf\u00fchrung war zu manchen Zeiten eher eine Angelegenheit und Lebensaufgabe der Frau; Sch\u00f6nheit und Lust war die Belohnung der Natur , dass das Leben sich fortpflanzen und die Art erhalten konnte. 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