{"id":7054,"date":"2017-02-04T13:53:49","date_gmt":"2017-02-04T13:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=7054"},"modified":"2021-06-22T17:50:34","modified_gmt":"2021-06-22T17:50:34","slug":"255-ueber-akrostichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=7054&lang=de","title":{"rendered":"255 \u00dcber Akrostichen"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\">Biografisches (2)<\/p>\n<p><i>Bei den Verhandlungen mit dem Schott-Verlag \u00fcber das neue Rihm-Buch bin ich wieder auf die Akrostichen zu sprechen gekommen, die ich in meine Artikel f\u00fcr die beiden &#8220;Flagg-Schiffe&#8221; des Verlags eingebaut hatte. &#8220;Das Orchester&#8221; ist eine Fachzeitschrift f\u00fcr Orchestermusiker. Sie liegt in den Opern- und Sinfonieorchestern im deutschsprachigen Raum aus und ist eher f\u00fcr diese fachspezifische Zielgruppe gedacht. Die &#8220;NZ- Neue Zeitschrift f\u00fcr Musik&#8221; wendet sich an ein breiteres Musik interessiertes Publikum. Sie ist von Robert Schumann gegr\u00fcndet worden und hat dergestalt einen Ruf zu verteidigen.<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i> Diese beiden Zeitschriften sind international und trotz ihrer deutschen Sprache in vielen Bibliotheken zu finden. \u00c4ltere Exemplare sind gegen Bezahlung im Verlag erh\u00e4ltlich; ebenso auch ausgew\u00e4hlte Artikel.<br \/>\nVon den Zeitschriften &#8220;Inter-Nationes&#8221;(Bonn) und &#8220;Tribune d&#8217;Allemagne&#8221;(Hamburg) sind einige meiner dort erschienenen Aufs\u00e4tze in mehreren Weltsprachen publiziert worden.<\/i><\/p>\n<p><i>Begonnen habe ich meine Arbeit mit den Akrostichen am 14.Februar 1984. Ich hatte f\u00fcr die Stuttgarter Zeitung, wo ich als &#8221; fester Freier&#8221; mit redaktionellen Aufgaben in den Bereichen Rockmusik, Neue und Alte Musik besch\u00e4ftigt war, ein Konzert der englischen New Wave-Gruppe &#8220;Eurythmics&#8221; rezensiert. Gabriele Kleefeld war dieses mein erstes Akrostichon gewidmet: Nur zwei Abs\u00e4tze im Text, der erste Absatz beginnend \u00a0mit G, der zweite mit K.<br \/>\nGleichzeitig verst\u00e4rkte sich auch mein Interesse an der r\u00f6mischen Literatur und Lebensform und ich hatte auch wieder mit der Lekt\u00fcre von Ciceros &#8220;Atticus-Briefen&#8221; begonnen. Die Akrostichon-Idee stammt aus der Antike.<\/i><\/p>\n<p><i>Insgesamt gibt es von mir 25-30 Akrostichen. Lange S\u00e4tze habe ich f\u00fcr die Deutsche Presse Agentur (dpa) und Sibylle Peine konstruieren k\u00f6nnen. Ich f\u00fcgte einfach mehrere Artikel von nachfolgenden Tagen aneinander. Die dpa-Redakteurin hat ebenso wie Ingrid Hermann vom Schott-Verlag auch meist meine Aufteilung des Textes in Abschnitte \u00fcbernommen, zumal beide nichts von meinem eigentlichen Vorhaben ahnten.<br \/>\nVgl.auch meinen Beitrag \u00fcber Akrostichen in den Blog-Mitteilungen vom 27.10.2016.<\/i><\/p>\n<p><b>11 Akrostichen<\/b><\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlicht im Schott-Verlag (1984-2000)<\/p>\n<p>In:<br \/>\n<strong>Das Orchester<\/strong> und<br \/>\n<strong>Neue Zeitschrift f\u00fcr Musik (NZ)<\/strong><\/p>\n<p><u>Akrostichon<\/u> 1 I.HERMANN<br \/>\nIngrid Hermann war die leitende Redakteurin der Zeitschrift.<br \/>\nDort war auch fast der Beginn meines journalistischen Schreibens,<br \/>\nvermittelt durch Klaus Michael Hinz (Stuttgart)<\/p>\n<p><u>Aufsatz<\/u>: <strong>Henze, Don Quichotte in Stuttgart<\/strong><br \/>\nF\u00fcr: Das Orchester 5\/1984 S.437<\/p>\n<p>A 2 SELIM IN KAIRO<br \/>\nEin \u00e4gyptischer Freund hat geheiratet,<br \/>\nich war Trauzeuge.<\/p>\n<p><strong>Glass, Echnaton<\/strong><br \/>\nF\u00fcr: Das Orchester 6\/1984 S.533<\/p>\n<p>A 3 ALFRED (Lutz)<br \/>\nMusikerfreund aus der Studentenzeit.<br \/>\nJetzt liest der Geiger die Zeitschrift &#8220;Das Orchester&#8221; im WDR-Sinfonieorchester K\u00f6ln<\/p>\n<p><strong>Harry Kupfer, Mozarts &#8220;Idomeneo&#8221; in Stuttgart<\/strong><br \/>\nDas Orchester 4\/1984<\/p>\n<p>A 4 FAM.LEMMOH (Hommel)<br \/>\nR\u00fcckw\u00e4rts zu lesen<br \/>\nSWF-MusikRedakteur, der mir viel \u00fcber den Karriere-Beginn von<br \/>\nWolfgang Rihm in Baden-Baden erz\u00e4hlt hat.<br \/>\nDaraufhin entstand mein erstes Rihm-Buch:\u00a0&#8220;<em>Offene Stellen &#8211; Abbiegen ins Andere<\/em>&#8220;(1988)<\/p>\n<p><strong>Donaueschinger Musiktage 1985<\/strong><br \/>\nDas Orchester 1\/1986<\/p>\n<p>A 5 STAT ROSA PRISTINA<br \/>\nTod meines Vaters<\/p>\n<p><strong>Festtage Alter Musik<\/strong><br \/>\nDas Orchester 12\/1987 S. 1303<\/p>\n<p>A 6 ADI(E)U I. (H)ERMANN<br \/>\nMeine Ansprechpartnerin im Verlag geht in den Ruhestand.<br \/>\nNicht ganz gelungen; das h\u00e4ngt auch vom Layouter ab,\u00a0ob er meine Textaufteilung \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>Gerhard Stadelmeier,<br \/>\nseines Zeichens damals Theater-Redakteur in Stuttgart,\u00a0sp\u00e4ter bei der FAZ in Frankfurt, hat dergestalt ein sehr sch\u00f6nes\u00a0und langes lateinisches Akrostichon von mir unwissentlich ganz zerst\u00f6rt.<br \/>\nDer Artikel beschrieb einen Streifzug durch die Stuttgarter\u00a0Disco-Szene (&#8220;Boa&#8221; etc.) und fungierte jeweils als\u00a0Aufmacher an Faschings-Dienstag und Aschermittwoch (80er Jahre).<br \/>\nDas Palindrom lautete: <em>In girum imus nocte et consumimur igni<\/em> &#8211;<br \/>\nIm Kreis gehen wir nachts und werden von Feuer verzehrt. &#8211;<br \/>\nDie Fragmente dieses Akrostichons sind noch erkennbar.<br \/>\nMit dem sehr besserwisserischen und autorit\u00e4ren Redakteur Stadelmeier hat es in der StZ immer wieder Streit gegeben.<\/p>\n<p><strong>Donaueschinger Musiktage 1989 S.143<\/strong><br \/>\nDas Orchester 2\/1990<\/p>\n<p>A 7 URSULA<br \/>\nVorname meiner sp\u00e4teren Ehegattin<\/p>\n<p><strong>Lohengrin in Stuttgart S.650<\/strong><br \/>\nDas Orchester 6\/1990<\/p>\n<p>A 8 CESTUM HABEMUS VENERIS<br \/>\nHochzeitsakrostichon in zwei aufeinanderfolgenden Artikeln f\u00fcr meine Frau: Antike Heiratsformel &#8211; Wir haben den (Liebes-)G\u00fcrtel der Venus (zum \u00d6ffnen). Daraus ist mittlerweile ein mehrteiliges Concept-Kunstwerk entstanden.<\/p>\n<p><strong>Wettstreit Dirigentenkunst <\/strong><\/p>\n<p>Das Orchester 11\/1991 und 12\/1991<\/p>\n<p>A 9 ADIEU<br \/>\nFreiwilliges Ende meiner Berichterstattung \u00fcber die Donaueschinger Musiktage und auch meiner Arbeit f\u00fcr &#8220;Das Orchester&#8221; (unser Kind war 2 Jahre alt, die Erziehungsarbeit nahm meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch).<br \/>\nGedacht als ein Willkommen\/Adieu f\u00fcr Frau Raab, die Nachfolgerin von Ingrid Hermann; jedoch nicht zu Ende gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Donaueschinger Musiktage 1999<\/strong><br \/>\nDas Orchester 1\/2000<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>***<\/strong><\/p>\n<p>A 10 FORM FOLLOWS FUNCTION<br \/>\nDer Aufsatz \u00fcber die neue Staatsgalerie Stuttgart (zusammen mit dem Architekten \u00a0Claudius Homolka) ist mittlerweile im Internet zu finden, leider mit deutlich erkennbarem Akrostichon.<br \/>\nGanz entgegen meinen Absichten.<\/p>\n<p><strong>Opus Mixtum<\/strong><\/p>\n<p>NZ 5\/1984 S.36<\/p>\n<p>A 11 WAHRHEIT IST EINFACH<br \/>\nBesuch und Gespr\u00e4ch in Br\u00fcssel \u00fcber Minimal Music und Karlheinz Stockhausen mit Karel Goeyvaerts \u00a0Anfang der 50er Jahre.<br \/>\nOhne K\u00fcrzungen wieder abgedruckt in der Taz.<\/p>\n<p>Dieses Gespr\u00e4ch hat mich sehr beeindruckt und beeinflusst, v.a.die negative Haltung des belgischen Komponisten seinem WDR-Mitstreiter und Kollegen Stockhausen gegen\u00fcber. Daraus ist ein sehr guter und auch in vier Sprachen \u00fcbersetzter Aufsatz von mir f\u00fcr die NZ \u00fcber Stockhausen geworden. Stockhausen hat sich \u00fcber diesen meinen Aufsatz in der NZ-Redaktion beschwert (\u201e&#8230;was f\u00fcr ein Stil&#8230;\u201c). Das hinderte ihn gleichwohl nicht daran, mich in seiner Wohnung bei K\u00f6ln zu empfangen. Er sollte in der von Erhard Karkoschka und mir kuratierten Musikgrafik-Ausstellung im Stuttgarter Kunsthaus Schaller mit ausgestellt werden. Es war die erste kommerzielle Verkaufsausstellung ihrer Art \u00fcberhaupt. Vgl.auch Wikipedia \u201eMusikgrafik\u201c.<\/p>\n<p>NZ 1\/1986\u00a0\u00a0S. 17<\/p>\n<p>Der Tonbandmitschnitt dieses Treffens mit Karel Goeyvaerts in Br\u00fcssel und ohne die K\u00fcrzungen f\u00fcr den SDR-Rundfunk auf 10 Minuten wartet noch immer auf seine Wiederbelebung. Wie so viele andere auch, z.B.Gespr\u00e4che mit dem Regisseur Bob Wilson, dem Komponisten Isang Yun, den Dirigenten Bernius und Dennis Russell Davies, dem Scorpions-Schlagzeuger \u00a0Hermann Rarebell u.a.<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=255%20%C3%9Cber%20Akrostichen&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biografisches (2) Bei den Verhandlungen mit dem Schott-Verlag \u00fcber das neue Rihm-Buch bin ich wieder auf die Akrostichen zu sprechen gekommen, die ich in meine Artikel f\u00fcr die beiden &#8220;Flagg-Schiffe&#8221; des Verlags eingebaut hatte. &#8220;Das Orchester&#8221; ist eine Fachzeitschrift f\u00fcr Orchestermusiker. 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