{"id":7147,"date":"2017-03-04T11:50:39","date_gmt":"2017-03-04T11:50:39","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=7147"},"modified":"2018-04-13T05:46:20","modified_gmt":"2018-04-13T05:46:20","slug":"259-ueber-bewegung-montaigne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=7147&lang=de","title":{"rendered":"259 \u00dcber Bewegung (Montaigne)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Biographisches<\/strong> (3)<\/p>\n<p>In Senecas Lucilius-Briefen lese ich, dass sich der r\u00f6mische Politiker und Philosoph sogar noch mit 62 Jahren jeden Morgen vor dem Fr\u00fchst\u00fcck sportlich bet\u00e4tigt hat (1). Heute w\u00fcrde man Walking oder Jogging dazu sagen; Seneca beziehungsweise die \u00dcbersetzer nannten es &#8220;Wettlauf&#8221;. Das Ziel war nach Senecas Darlegungen nicht Sieg oder Geschwindigkeit oder m\u00f6glichst schnelle Bew\u00e4ltigung einer Strecke, sondern medizinisch ganz modern nur &#8211; &#8220;M\u00fcdigkeit&#8221;, die bei einem Sportler seines Alters relativ schnell eintritt und einem gesunden Kreislauf-Training, dem Grundsatz \u201eEntspannung durch Anspannung\u201c folgend, gerecht wird.<\/p>\n<p>Sogar mit einem \u201ePersonal Trainee\u201c hat er sein t\u00e4gliches Training durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Es war <span style=\"text-decoration: underline;\">Pharius<\/span>, ein Sklave und \u201eliebensw\u00fcrdiger junger Bursche\u201c aus dem eigenen Haushalt, halb so alt wie er. F\u00fcr dessen Zukunft erwartet der Philosoph ein permanentes \u201eAufw\u00e4rts\u201c, w\u00e4hrend bei ihm, Seneca, das \u201eAbw\u00e4rts\u201c im Vordergrund stehe, das man eher auch einem beschleunigten \u201eFallen\u201c gleichsetzen k\u00f6nne.<br \/>\nSenecas Leben als ein in Ungnade gefallener Minister und Coach des Kaisers Nero endete bekannterma\u00dfen dann drei Jahre sp\u00e4ter mit einem vom Kaiser, der 15 Jahre lang sein Z\u00f6gling war, erzwungenen Freitod.<\/p>\n<p>Heute entdecke ich, dass eben solche oder \u00e4hnliche allt\u00e4gliche morgendliche Bet\u00e4tigungen nicht zuletzt mein ganzes Leben spiegeln k\u00f6nnen \u00a0&#8211; als eine ununterbrochene Bewegung und Ortsver\u00e4nderung, die mit einer gro\u00dfen Neugierde f\u00fcr das Neue und Andere daher kommt, ohne mich davon ganz einspannen oder fesseln zu lassen. Immer gab es n\u00e4mlich hilfreiche Grenzen, die mich vor Abst\u00fcrzen und Abgr\u00fcnden bewahrt haben.<\/p>\n<p>Sitze ich jetzt in der Stra\u00dfenBahn &#8211; neugierig beobachte ich die vielen Menschen um mich herum. Wie sehr f\u00e4llt mir das Andersartige auf, fasziniert mich das Abwegige, Seltsame, Ungew\u00f6hnliche in Kleidung, Sprache, Gestik. Es hat mich immer schon und in jeder Hinsicht fasziniert. Es verspricht Abenteuer, Abwechslung, Ausbruch aus der Monotonie des Alltags, des Lebens. Es motiviert mich zum k\u00fcnstlerischen Schaffen und Gestalten. Es gibt mir neue Ideen, lenkt meine Zu-und Abneigungen Menschen gegen\u00fcber und meine gro\u00dfe Sehnsucht auch nach dem Fremden, Fernen. Sogar ganz direkt und \u00f6rtlich verstanden beispielsweise als meine Liebe zu Schiffen oder dem Ausland mit seinen fremden Sprachen und Verhaltensweisen.<br \/>\nAndere Orte, andere Lebensformen, andere Menschen &#8211; was k\u00f6nnten sie einem zeigen, versprechen, deutlich werden lassen? Ob es besser, ob es schlechter werden wird, wenn ich mich dem anschl\u00f6sse?<\/p>\n<p>Ich denke, meinen Weg, f\u00fcr den ich sehr dankbar bin und den ich in \u00e4hnlicher Art und Weise (auch manchmal gerade der Weg durch das Fremde hindurch) genauso noch einmal gehen w\u00fcrde, bin ich gleichwohl ganz ohne mein Zutun gegangen. Ich bin also eher \u201egegangen worden\u201c im Sinne einer Passivit\u00e4t. Der Faden war gesponnen mit meiner Geburt. An seiner Beschaffenheit und Konsistenz konnte meine Familie, konnte ich nicht sehr viel ver\u00e4ndern. Seine L\u00e4nge bestimmten und steuerten dar\u00fcber hinaus die Umst\u00e4nde meines Lebens, Gl\u00fcck, Zufall, Begegnungen, die ich manchmal mehr, manchmal weniger mit gestalten konnte.<\/p>\n<p>Das Durchschneiden eben dieses Fadens erledigt ebenso wie seine Erfindung und das WeiterSpinnen das <strong>Schicksal<\/strong>. Ich selbst habe nicht mitbestimmen d\u00fcrfen, in diese Welt eintreten zu wollen. Ebenso bleibt mir wenig Mitspracherecht beim Austritt aus dieser Welt und dem Durchschneiden des LebensFadens, den die Moiren, die Parzen und Schicksalsg\u00f6ttinnen, gesponnen haben.<br \/>\nSchicksal ist ein metaphysischer Begriff, mit dem viele Menschen heute nur noch sehr wenig anfangen k\u00f6nnen. Schicksal ist f\u00fcr mich eine Struktur, die mich lenkt, leitet, beherrscht. Sie setzt sich aus vielen, ja vielleicht sogar unerkennbar und unendlich vielen Einzelteilen zusammen. Sie l\u00e4sst sich in geistigen Begriffen formulieren, die weniger an Zeit und Kultur gebunden sind in ihrer Abstraktion, als wenn ich von Genen, Arterienverkalkung, Alterungshormon etc. reden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aber Schicksal ist mehr. Vor allem beinhaltet dieser Begriff auch die Zukunft: Was man einmal in einhundert, in f\u00fcnfhundert Jahren unter Schicksal verstehen wird, ist jetzt bereits <span style=\"text-decoration: underline;\">eingeschlossen<\/span>\u00a0(<em>sub specie aeternitatis<\/em>) in diesem Begriff und muss nur <em>ent-wickelt<\/em>, <em>ent-deckt<\/em>, <em>ge-funden<\/em> werden. \u00c4hnlich dem Begriff <strong>Gott<\/strong>. Auch er dehnt sich und w\u00e4chst, entwickelt, \u00e4ndert sich, verschwindet gelegentlich ganz aus unserem sprachlichen Blickfeld, taucht wieder auf in Tr\u00e4umen, Tr\u00fcmmern, M\u00e4rchen, Berechnungen und Interpretationen der Menschheit.<\/p>\n<p>Aber es gibt bei diesen meinen morgendlichen Fahrten und Beobachtungen durch Stadt und Gesellschaft gleichwohl auch eine notwendige <span style=\"text-decoration: underline;\">Antithese<\/span> zur Vielfalt: Ankomme ich jeden Morgen in der Waldeseinsamkeit, in der Stille. Die Natur, die B\u00e4ume, Berge, die V\u00f6gel, die Tiere um mich herum &#8211; alles setzt mich in eine ruhige Zufriedenheit und gelassene Gleichgestimmtheit (\u201e<strong>Ataraxie<\/strong>\u201c nannten es die R\u00f6mer), die mich den Tag mit seinen vielf\u00e4ltigen Antithesen, mit seinen Isosthenien und Aufgaben meist immer wieder gut gelaunt beginnen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Auch die Stra\u00dfenbahn auf dem R\u00fcckweg nach Hause ist immer voll besetzt, voll mit Andersartigem, Seltsamem, Fremdem und Faszinierendem. Ein richtiger Schatz an Eindr\u00fccken und Erkenntnissen. Mit Graffiti an den W\u00e4nden drau\u00dfen: \u2026 <em>nur tote Fische schwimmen mit dem Strom&#8230; her mit dem sch\u00f6nen Leben\u2026<\/em> Oder auch (fr\u00fcher im Gerberviertel) <em>Bonjour Jacques Paris<\/em> und (ebenfalls dort fr\u00fcher) \u2026 <em>Ulrike (Meinhof) lebt<\/em>. Das ist vergessen, \u00fcberstanden, vorbei.<\/p>\n<p>Doch andere und neu-alte Monster stehen bereits wieder vor den Toren der Stadt mit ihrer Aggressivit\u00e4t, ihrer mentalen und emotionalen Beschr\u00e4nktheit, Fremdheit und Andersartigkeit. Sie versprechen nur Gutes. Aber immer, wenn das Paradies zu heftig angestrebt worden ist, ist die H\u00f6lle dabei heraus gekommen. Das sagt der Philosoph und deutsch-englische Szientist(googeln!) Karl Popper und meint damit nicht nur Platon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e<strong>Memento mori<\/strong>\u201c, hat gestern Pater JR., ein Freund, im Gottesdienst mit der christlichen Aschermittwochs-Brille die Stoiker und damit auch einen der Haupts\u00e4tze Senecas zitiert, den dieser immer wieder anf\u00fchrt. Unter Nero hat er genug Terror und Brutalit\u00e4t erleben m\u00fcssen.\u00a0Ein Spruch, der aus dem antiken Rom stammt. Bei Triumphz\u00fcgen nach einer gewonnenen Schlacht wedelte ein Sklave, der neben dem siegreichen Imperator, der sich selbstbewusst von der Menge feiern lie\u00df, auf dem Wagen stand, mit Palmzweigen K\u00fchlung zu. Gleichzeitig musste er dem gefeierten Helden aber immer wieder zu fl\u00fcstern: \u201e<em>Denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist<\/em>\u2026\u201c<\/p>\n<p>Im letztj\u00e4hrigen Aschermittwochs-Gottesdienst hat ein Priester aus Ghana (die \u201eSonne Afrikas\u201c, die dann doch nicht so sonnig gewesen sein mag) diesen mahnenden und wenig aufbauenden Memento-Spruch kurzerhand beim Austeilen des Aschenkreuzes in ein freundliches \u201e<span style=\"text-decoration: underline;\">Gott liebt dich!<\/span>\u201c umgewandelt. Sehr zur \u00dcberraschung und Freude von uns allen, die wir doch eher eingesch\u00fcchtert da auf das dunkle Zeichen an der Stirn gewartet haben.<br \/>\nDer Memento-Spruch ist auch einer der Zentral-S\u00e4tze der existenzialistischen Philosophie. Er will uns nur immer wieder daran erinnern &#8211; um noch einmal Seneca zu zitieren &#8211; jeden Tag wie einen letzten anzugehen, zu gestalten, zu genie\u00dfen. \u00a0Ob im Wald beim Spaziergang, in der Bahn, beim Arbeitsplatz oder in der Begegnung mit dem Du, dem Ich und dem Wir.<\/p>\n<p>Pater R.\u00a0hat gleichwohl im eben angesprochenen Gottesdienst auch das franz\u00f6sische \u201e<em>Man sieht nur mit dem Herzen gut<\/em>\u201c von <strong>Saint-Exupery<\/strong> in die Waagschale geworfen, so dass auch hier im Wettstreit der Ideen und Begriffe eine Gleichwertigkeit, eine Isosthenie hergestellt werden kann. Ein Patt der Spr\u00fcche und Philosophien: An den Tod zu denken und gleichwohl im Umgang mit Menschen, so andersartig sie auch sein m\u00f6gen, das Herz nicht zu vergessen. Womit bildlich zu allen Zeiten schon die emotionale Begegnung gemeint ist. Dass eine solche Begegnung vielleicht weiter, tiefer geht und sieht \u201eals jede Vernunft\u201c.<\/p>\n<p>1 Seneca, Briefe an Lucilius Nr.85<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Diesen Text habe ich im Stil Michel de Montaignes abzufassen versucht, der mir in mancher Hinsicht im Schreiben dieses Blogs schon von Anfang an ein Vorbild war. Die \u00dcberschrift umfasst gerade nicht das Ganze. Abschweifungen f\u00fchren weg vom Grundgedanken. Es gibt Zitate aus der Vergangenheit (Antike) wie Gegenwart, die autobiographische Ich-Perspektive wird beibehalten. Das Kreuz-und quer-Springen mag den Leser verwirren und ein roter Faden scheint kaum vorhanden. Assoziationen, Bilder, Abstraktionen wechseln scheinbar willk\u00fcrlich mit realistischen Beschreibungen von Gott und Welt und der eigenen Befindlichkeit. Kriterien also, die in einem Deutsch-Aufsatz am besten nicht angewendet werden sollten.<\/em><\/p>\n<p>Lesetipp: Michel de Montaigne, <strong>Essays<\/strong><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=259%20%C3%9Cber%20Bewegung%20%28Montaigne%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biographisches (3) In Senecas Lucilius-Briefen lese ich, dass sich der r\u00f6mische Politiker und Philosoph sogar noch mit 62 Jahren jeden Morgen vor dem Fr\u00fchst\u00fcck sportlich bet\u00e4tigt hat (1). 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