{"id":7404,"date":"2017-06-08T05:50:31","date_gmt":"2017-06-08T05:50:31","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=7404"},"modified":"2021-05-22T08:08:20","modified_gmt":"2021-05-22T08:08:20","slug":"268-ueber-augustus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=7404&lang=de","title":{"rendered":"271 \u00dcber Augustus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Er sei sein &#8220;sauberster Schwanz&#8221; und ein &#8220;ganz reizendes Kerlchen&#8221;, sagte er von ihm. Was ist das f\u00fcr eine seltsam freundliche Bezeichnung, jemanden seinen &#8220;purissimum penem&#8221; zu nennen? <strong>Horaz<\/strong>, der so schmeichelhaft Angesprochene geht jedoch nicht auf solcherart Werbungen ein. Er scheint sich bei diesen Gunstbeweisen nicht sonderlich wohl gef\u00fchlt zu haben. Nein, er will frei bleiben, unabh\u00e4ngig sein. Selbst wenn der um ihn Werbende ein gro\u00dfer, vielleicht sogar ein gro\u00dfartiger Kaiser ist.\u00a0Immer wieder ist er auf sein Landgut, das ihm <strong>Maecenas<\/strong> geschenkt hatte, in die Berge gefl\u00fcchtet und er hat sich nur dann und wann am Kaiserhof gezeigt.<\/p>\n<p>Augustus hat tats\u00e4chlich dergestalt und nachzulesen in den Kaiserbiographien des Sueton um den Dichter Horaz geworben (1). Immer wieder. Zu seinem Privat-Sekret\u00e4r hat er ihn machen wollen. Vergeblich. Horaz bedankte sich mit sch\u00f6nen Gedichten, auch weil sich der Kaiser bei ihm beschwert hat: &#8220;<em>Wisse, dass ich dir b\u00f6se bin, weil du in sehr vielen deiner Gedichte ausgerechnet mit mir nicht sprichst. Hast du etwa Angst, es k\u00f6nnte dir bei der Nachwelt schaden, wenn man den Eindruck hat, du seiest mein Freund?<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Augustus selbst hat in seinem illustren Literaten-Kreis, darunter so ber\u00fchmte Schriftsteller wie Vergil, Properz, Maecenas, Varius Rufus, Gallus und eben auch Horaz, nur sehr wenig Literarisches vorzuweisen gehabt. Wenn \u00fcberhaupt. Er hat es zwar in jungen Jahren mit einer Trag\u00f6die versucht, pflichtgem\u00e4\u00df und wie so viele aus dieser Schicht; aber vergeblich. \u00a0Das war sein Komplex. Intellektuell oder k\u00fcnstlerisch begabt war er nicht. Daf\u00fcr aber ehrgeizig und zeitweise brutal. In seiner Kindheit soll er gleichwohl kr\u00e4nklich und schm\u00e4chtig gewesen sein. Dann kam sein kometenhafter Aufstieg als Geliebter Caesars und, als R\u00e4cher und Erbe seines Adoptiv-Vaters, wieder der B\u00fcrgerkrieg &#8211; mit 19 Jahren war er der j\u00fcngste Feldherr der Welt und ein glorreicher Sieger.<\/p>\n<p>Sein Gro\u00df-Onkel Gaius Julius Caesar, mit dem er in einem &#8220;unz\u00fcchtigen Verh\u00e4ltnis&#8221; in seiner Jugend gelebt haben soll, so hei\u00dft es auch bei Sueton, hat B\u00fccher und sogar Gedichte geschrieben. Mit heftigen und kunstvoll ausgearbeiteten Reden soll er seine Legionen und Hilfstruppen mit bis zu 30.000 Soldaten vor der Schlacht angestachelt haben. Sogar mit Cicero hat er sich messen wollen und sprachphilosophische Abhandlungen verfasst (\u201e\u00dcber Analogie\u201c). Und er hat trotz aller Abneigung und Differenz doch auch Ciceros Respekt gefunden.<\/p>\n<p>Aber er, Augustus, Adoptivsohn und Nachfolger Caesars als Herrscher der Welt, war kein Schriftsteller. Er war ein vielschichtiger Mensch und Herrscher, ein Krieger und Stratege, auch ein \u00fcberzeugter Traditionalist, ein Konservativer. Aber nicht feinsinnig und feingeistig wie die Freunde in seinem Literaten-Zirkel.<\/p>\n<p>Er war eitel, gewiss. Als Kaiser hat er nur solche marmornen B\u00fcsten und Standbilder von sich f\u00fcr die Nachwelt aufstellen lassen, welche ihn immer in gleicher Weise als besonders sch\u00f6n und makellos wie Apollo darstellten.\u00a0Er hat sich im spanischen Krieg unter Caesar, jetzt ist er gerade erst 18 Jahre jung, die Haare an den Beinen abrasiert, besser gesagt ausgezupft, um nach der Mode der Zeit seinen Liebhabern zu gefallen, berichtet \u00a0Sueton. Auch habe er das Angebot von Hirtius, einem von Caesars Oberbefehlshabern in diesem Krieg und sp\u00e4teren Konsul, angenommen, zu einem hohen GeldPreis sich ihm sexuell zur Verf\u00fcgung zu stellen.(2)<\/p>\n<p>Als Oberbefehlshaber und CaesarR\u00e4cher im B\u00fcrgerkrieg gegen Marcus Antonius war er wie sein Stiefvater gelegentlich auch (nur sp\u00e4ter wurde er ebenso wie Caesar &#8220;altersmilde&#8221;) \u00fcberaus grausam und brutal.\u00a0Seinen 17j\u00e4hrigen Stiefbruder und direkten Thronrivalen <strong>Caesarion<\/strong>, ein Kind aus Caesars Liaison mit Kleopatra, hat er in Rom skrupellos hinrichten lassen.<br \/>\nSelbst den Tod Ciceros hat er nach einigem Z\u00f6gern aus machtpolitischen Gr\u00fcnden schlie\u00dflich akzeptiert.<br \/>\nNicht desto trotz ist er dann sp\u00e4ter zum Alleinherrscher der Welt geworden, viel bewundert, viel bejubelt, fr\u00fch schon als Gott (divus) angebetet. Fast ein makelloses Wahrzeichen und Vorbild f\u00fcr viele KaiserGenerationen danach.<\/p>\n<p>Jetzt, im Literaten-Zirkel um seinen Freund Maecenas, ist er die Weisheit und Gro\u00dfmut in Person. Sein makelloser Ruf strahlt bis in unsere Zeit hinein als ein Friedensf\u00fcrst, ein Baumeister und F\u00f6rderer der Kunst. Noch in seiner Lebenszeit ist auch Jesus in der Provinz Syria im j\u00fcdischen Nazareth geboren worden. Christen hat das Augusteische Zeitalter noch nicht gekannt und wenn, dann nur im Untergrund.<br \/>\nIm erlauchten Freundeskreis von Augustus war jedoch Maecenas tonangebend, ebenfalls K\u00fcnstler und Poet, aber auch F\u00f6rderer (M\u00e4zen) der Kunst und Chefdiplomat, heute w\u00fcrde man wohl Au\u00dfenminister sagen, des Kaisers.<\/p>\n<p>Vor allem <strong>Maecenas<\/strong> sollte man sich etwas genauer ansehen. Er war reich und aus adeligem Geschlecht. Seneca hat in seinen <em>Lucilius-Briefen<\/em> kein gutes Haar an ihm gelassen. Zu unm\u00e4nnlich, zu &#8220;verweichlicht&#8221; (&#8220;weibisch&#8221;) sei er gewesen. F\u00fcrchterlich aufwendig gekleidet sogar in der \u00d6ffentlichkeit und mit einem seltsamen Gang. Heute, mehr als zweitausend Jahre sp\u00e4ter, w\u00fcrde man vielleicht Transvestit zu ihm sagen, sogar eine Geschlechtsumwandlung anregen.\u00a0Auch wenn Maecenas immer wieder verheiratet und dann auch immer wieder geschieden war &#8211; mit der gleichen Frau wohlgemerkt.<br \/>\nAber das waren andere Zeiten und Gender-Sitten damals im Milit\u00e4rStaat, der so ausschlie\u00dflich nur von M\u00e4nnern dominiert war. \u00dcber \u00a0Caesar sangen sogar seine Soldaten auf den Triumphz\u00fcgen \u00a0(nach Sueton): Er war Mann einer jeden Frau und Frau eines jeden Mannes.<\/p>\n<p>Maecenas war klug und ein intimer Freund von Augustus. Schon im B\u00fcrgerkrieg gegen <span style=\"text-decoration: underline;\">Marcus Antonius<\/span> war er in diplomatischer Mission als Unterh\u00e4ndler und politischer Vermittler unterwegs. Zu einer dieser Missionen hat er sogar die beiden DichterFreunde Horaz und Vergil mitgenommen. Horaz hat dar\u00fcber den ersten Reisebericht der Literaturgeschichte geschrieben. Doch die Bem\u00fchungen von Maecenas waren vergeblich. Aber <span style=\"text-decoration: underline;\">Octavian<\/span>, erst sp\u00e4ter wird er Augustus genannt (selbst ein Monatsname geht auf ihn zur\u00fcck), hat schlie\u00dflich doch diesen Krieg gewonnen und ein monarchistisches System in Rom begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Horaz liebte und bewunderte Maecenas aufrichtig. Er hat ihm einige sehr sch\u00f6ne Gedichte geschrieben und auch sein Wunsch, zusammen mit dem Freund zu sterben, ging fast in Erf\u00fcllung \u2013 nur wenige Monate nach dem Tod von Maecenas ist auch Horaz gestorben.<\/p>\n<p>Augustus hat sich in diesem K\u00fcnstlerKreis anscheinend sehr wohl gef\u00fchlt. Weniger wegen der gleichgeschlechtlichen Eskapaden, sondern auch wegen der k\u00fcnstlerischen und intellektuellen Meisterschaft aller Anwesenden. Einem damals ber\u00fchmtesten K\u00fcnstler der Zeit und besten Freund Vergils, Gaius Gallus, hat er gleichwohl die Freundschaft gek\u00fcndigt (<em>Renuntiatio amicitiae<\/em>) und ihn damit sp\u00e4ter auch in den Freitod getrieben.<\/p>\n<p>Mit Frauen hat sich Augustus wie jeder andere in diesem Kreis nicht sonderlich intensiv besch\u00e4ftigt. Ehefrauen waren nur aus staatspolitischen Gr\u00fcnden \u00a0notwendig. Sie geh\u00f6rten im zeremoniellen Gepr\u00e4ge der Zeit dazu und waren deshalb eine permanente politische &#8220;Verhandlungs-Masse&#8221;. Vor allem zur Aufrechterhaltung der Genealogie. Unsterblich konnte man nur mit \u201eKindern des Geistes oder des K\u00f6rpers\u201c werden (Platon). An eine Auferstehung glaubte niemand. Au\u00dfer man war Kaiser, dem man sp\u00e4ter dann GebetsTempel errichtete, wenn die \u201eAuferstehung\u201c nach dem Tod mit Eid beschworen werden konnte von einem Zeugen. Was auch immer geschah.<\/p>\n<p>Dass allgemein nur wenig Kinder auf die Welt kamen, war jedoch ein gro\u00dfes sozialpolitisches Problem f\u00fcr Augustus und die Sp\u00e4tantike allgemein. Auch Sparta soll schlie\u00dflich am Ende seiner Zeit auf nur noch ein Drittel seiner Bev\u00f6lkerung geschrumpft sein. Nicht zuletzt in Folge seiner F\u00f6rderung der Homosexualit\u00e4t, mutma\u00dfen einige Geschichtswissenschaftler(3). Augustus hat entsprechende Gesetze zur F\u00f6rderung der Geburtenrate erlassen. Aber selbst er konnte seine Genealogie nur mittels Adoption sichern.<\/p>\n<p>Seiner staatsb\u00fcrgerlichen Pflicht zur Familienbildung kam dergestalt nicht jeder der Oberschicht nach. Man war auf die Gro\u00dfmut des Herrschers angewiesen (\u201eDreikinderrecht\u201c auch ohne Kind) und konnte sich gelegentlich frei kaufen. Die Freiheit zu Lust und Ausschweifung nutzte man auch und ebenso intensiv f\u00fcr gleichgeschlechtliche Beziehungen. Eine M\u00e4nnerFreundschaft z\u00e4hlte im t\u00e4glichen Leben dar\u00fcber hinaus bedeutend mehr als eine Vaterschaft, die immer mit einer Familie, einer m\u00fchsamen Bindung an Monogamie und Haus und Herd einher ging. B\u00fccher \u00fcber Freundschaft gibt es in der Antike genug, aber nur wenige \u00fcber Ehe, geschweige denn \u00fcber Familie und Kinder.<\/p>\n<p>Augustus hat immerhin keine Gewaltherrschaft begr\u00fcndet. Im Gegensatz zu seinen zahlreichen Nachfolgern, die teilweise zu blindw\u00fctigen Tyrannen geworden sind. Im Gegenteil: Sogar einen aristokratischen Attent\u00e4ter, der die Monarchie noch einmal verhindern wollte, hat er gro\u00dfm\u00fctig begnadigt und ihm das Leben geschenkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*<\/strong><\/p>\n<p>Zwei historische \u201eWahrheiten&#8221; der Geschichtswissenschaft kann ich bis auf den heutigen Tag nicht f\u00fcr wahr halten: Einmal die unm\u00e4\u00dfigen Zahlen und Summen, die von den Schlachten der r\u00f6mischen Legionen berichtet werden. Sie gehen in die Abertausende und scheinen einfach unglaubw\u00fcrdig. Als wenn selbst das numerische System in der Antike relativ willk\u00fcrlich gehandhabt worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>F\u00fcr den gro\u00dfen Alpenfeldzug unter Caesar soll sich ein riesiger Lindwurm von 30.000 r\u00f6mischen Soldaten mit B\u00fcrgerrecht, dazu noch 30.000 verpflichtete Hilfstruppen aus besiegten V\u00f6lkern sowie einem Verpflegungstross von Sklaven, Sanit\u00e4tern, K\u00f6chen, Hilfsarbeitern, Maurern, Prostituierten und dergleichen \u00fcber die Alpen und durch die Lande gew\u00e4lzt haben. Mehr als 60.000 Mann!<\/p>\n<p>Zum andern der antike Umgang mit der Sexualit\u00e4t. Dass es die Knabenliebe \u00a0\u00a0v o r \u00a0 der Pubert\u00e4t gegeben haben soll (eher denke ich w\u00e4hrend und nach der Pubert\u00e4t). Also die legitime und brutale Vergewaltigung von Kindern soll m\u00f6glich gewesen sein, was es in keiner der Weltkulturen jemals gegeben hat.\u00a0Auch die angebliche \u00c4chtung der passiven Homosexualit\u00e4t ist mir zweifelhaft. Dagegen sprechende Quellen gibt es ebenfalls genug, auch wenn sie nicht von Foucault stammen, dessen &#8220;Forschungen&#8221; \u00fcber die Bevorzugung der aktiven Homosexualit\u00e4t in der Antike immer wieder gerne zitiert werden.<\/p>\n<p>Seltsamerweise war das Sexualverhalten in der gesamten Antike kein Thema, das diskutiert wurde, diskutiert werden durfte oder sollte. Wie vieles andere auch. Etwa Kleidung, Medizin, t\u00e4gliches Leben, Klima oder niedere Erwerbst\u00e4tigkeiten. Entweder war das so selbstverst\u00e4ndlich, dass man kein Wort dar\u00fcber verlauten lie\u00df. Oder es war, was das Sexualverhalten betrifft, \u00a0so tabuisiert, dass man sich sp\u00e4ter auch infolge der christlichen \u00dcberlieferung einschlie\u00dflich Selbst-Zensur nicht getraut hat dar\u00fcber zu berichten.<br \/>\nWas jedoch am wenigsten glaubw\u00fcrdig ist. Zumal Gegenbeispiele bei Catull, Martial und Petronius, selbst bei Platon zu finden sind. Dieser hat sogar die Homophilie als selbstverst\u00e4ndlich angesehen. Nicht jedoch im trivial sexistischen Sinne der P\u00e4derastie.<\/p>\n<hr \/>\n<p>1 Sueton, Werke in einem Band, Aufbau-Verlag 1985; &#8220;Horaz&#8221;, \u00a0S.426ff<\/p>\n<p>2 a.a.O. &#8220;Augustus&#8221;, S.104ff (Nr.68)<\/p>\n<p>3 Alexander Rubel, &#8220;Die Griechen &#8211; Sparta&#8221;, S.87ff, marixverlag 2011<\/p>\n<p><b>Vgl.auch Nr.131 &#8220;\u00dcber Caesar&#8221;<\/b><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=271%20%C3%9Cber%20Augustus&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er sei sein &#8220;sauberster Schwanz&#8221; und ein &#8220;ganz reizendes Kerlchen&#8221;, sagte er von ihm. 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