{"id":8271,"date":"2018-08-03T22:08:53","date_gmt":"2018-08-03T22:08:53","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=8271"},"modified":"2020-12-09T20:16:47","modified_gmt":"2020-12-09T20:16:47","slug":"wolfgang-rihm-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=8271&lang=de","title":{"rendered":"290 Wolfgang Rihm (4)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">&#8220;Die Spur auf der Fl\u00e4che&#8221;, mein Gespr\u00e4chsbuch zusammen mit dem Komponisten Wolfgang Rihm, wird jetzt im schweizer Musica Mundana-Verlag redigiert und kommt bald auch in die Druckerpresse. Hier ein Auszug aus dem Beginn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Vorwort<\/strong><\/p>\n<p><em>Wolfgang Rihm ist in gro\u00dfen Teilen der Gesellschaft, was die klassische Musik und das Opern-wie Konzertleben betrifft, ein anerkannter und oft aufgef\u00fchrter Komponist, weltweit. Ein richtiger Star. Es lohnt sich in vieler Hinsicht, ihn kennenzulernen, seine Art des Sprechens, des Denkens, die Welt des Sch\u00f6pferischen und Gestaltenden allgemein.<\/em><\/p>\n<p><em>Machen wir ein Buch f\u00fcr Normalsterbliche, habe ich zu dem Komponisten gesagt. F\u00fcr solche Menschen, die an Musik interessiert sind, sich aber nicht als Fachleute verstehen. Denen auch das abstrakte Denken und Kunst allgemein fremd bleibt. Gerade die Jugend hat wieder ein gro\u00dfes Bed\u00fcrfnis nach Denken, Nachdenken, gelebter Geschichte und Hintergrund. Eine oberfl\u00e4chlich nur auf kurze Mails und Mitteilungen reduzierte Kommunikation &#8211; sie reicht nicht mehr aus, um sinnvoll schaffen, um sinnvoll leben zu k\u00f6nnen<\/em><\/p>\n<p><em>Die f\u00fcnf Gespr\u00e4che mit dem Komponisten sind in der Zeit vom 7. Oktober 2015 bis zum 25. Oktober 2016 in Karlsruhe entstanden. Das vierte Gespr\u00e4ch hat im September 2016 in Berlin stattgefunden anl\u00e4sslich der &#8220;Tutuguri&#8221;-Auff\u00fchrung zur Er\u00f6ffnung des Berliner Musikfestes. Eine letzte \u00dcberarbeitung des Manuskripts fand im Januar 2018 statt.<\/em><\/p>\n<p><em>Ostende\/Belgien, 18.Februar 2018<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*<\/strong><\/p>\n<p><strong>Reinhold Urmetzer<\/strong>: <em>Unser Buch hei\u00dft &#8220;Die Spur auf der Fl\u00e4che&#8221;. Auf welcher Spur bewegen wir uns?<\/em><\/p>\n<p><strong>Wolfgang Rihm<\/strong>: Wenn ich ein solches Bild gebrauche, dann stelle ich mir akustisch eine Klangfl\u00e4che vor, auf der sich eine Spur, ein Zustand, eine horizontale Bewegung eingeschrieben hat.<\/p>\n<p><em>Sprachlich: Auf welcher Fl\u00e4che bewegen wir uns, wenn wir hier zusammen sitzen und reden?<\/em><\/p>\n<p>Das ist eine Fl\u00e4che, die sich durch uns beide erst herstellt. Sie existiert nicht vorher. Sie wird in dem Moment, wo wir aufeinander treffen, durch dich und mich erst gebildet. Auf dieser Fl\u00e4che bewegen wir uns.<\/p>\n<p><em>Ist diese Fl\u00e4che zwei- oder dreidimensional?<\/em><\/p>\n<p>Vor, zur\u00fcck, rauf und runter &#8211; es geht eigentlich vieles.<\/p>\n<p><em>Welche Spur wird gelegt, wird gesucht, gefunden?<\/em><\/p>\n<p>Die Spur ist die Fortbewegung, die wir auf dieser Fl\u00e4che uns erlauben. Mal kommst du mir entgegen, mal renne ich von dir weg, eine richtige Polyphonie. Auf ein Gespr\u00e4ch bezogen ist es nicht immer nur eine Spur, ich empfinde es auch als eine Art polyphoner Zeichnung.<\/p>\n<p><em>Diese Spur f\u00fchrt bei mir in die W\u00fcste, zuerst spurlos. Man geht hinein in das Unbekannte und bildet dadurch eine Spur; vielleicht findet man dann auch eine neue.<\/em><\/p>\n<p>Dieses Bild habe ich nicht, weil f\u00fcr mich Fl\u00e4chen schon immer etwas durch Spuren Beschriftetes sind. Die Vorstellung, in eine <em>Terra incognita<\/em> hinein zu gehen, ist mit fremd, weil dieses unbekannte Land eigentlich etwas w\u00e4re, das wir durch unsere Spuren imaginieren und nicht, was wir betreten und dann Spuren hinein setzen.<\/p>\n<p><em>F\u00fcr mich schon. F\u00fcr mich ist dieser Bereich, diese Begegnung mit dir, \u00fcberhaupt immer und mit welchem Menschen auch immer, ein unbekanntes neues Land. Du bist das unbekannte Land. Das Denken, Sprechen, deine Handlungen, T\u00e4tigkeiten sind mir meist neu. Auch fremd wie oft alles um mich herum mit seinen Menschen und seiner Welt.<\/em><br \/>\n<em>Das ist nicht negativ, sondern gerade das Spannende daran. Ich fliehe nicht davor, sondern im Gegenteil, es gef\u00e4llt mir. Ich begegne dieser Fremdheit gerne, weil ich immer wieder etwas Neues dabei kennenlerne. Die Spur auf der Fl\u00e4che ist f\u00fcr mich deshalb ausgesprochen positiv, auch im Gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfigen. Ich mag das Spurenlegen, das Spurenfinden, anderen Spuren nach zu gehen.<\/em><br \/>\n<em>Was Fl\u00e4che jedoch in unserer Begegnung bedeuten k\u00f6nnte, das wei\u00df ich noch nicht so recht. Was mag Fl\u00e4che in unserem Zusammenhang bedeuten, ob es eine journalistische Neugierde ist, das Ausforschen, Kennenlernen?<\/em><\/p>\n<p>Fl\u00e4che ist flach. (Lachen)<\/p>\n<p><em>Nein. Fl\u00e4che ist f\u00fcr mich das Leben, in dem man sich bewegt. Vielleicht wo die Spuren sich auch selbst bilden &#8211; im Leben, in der Welt, im Ich.<\/em><\/p>\n<p>Eine Morphologie des Auf und Ab, des Hoch und Tief. Flach ist es jedenfalls nicht in dieser Fl\u00e4che.<\/p>\n<p><em>Nein. Gerade nicht so wie die Fl\u00e4che hier auf dem Tisch vor uns. &#8211;<\/em><br \/>\n<em>Vor Jahren haben wir in Baden-Baden anl\u00e4sslich eines Festivals zum 60. Geburtstag f\u00fcr Pierre Boulez mit dieser Interview-Reihe begonnen, ein Gespr\u00e4ch damals f\u00fcr die Berliner taz. Wollen wir diese Gespr\u00e4chsreihe nun fortschreiben? Es soll \u00fcber Kunst und Leben und Gegenwarts-Musik gehen.<\/em><\/p>\n<p>Es ist keine Frage des Wollens. Es wird. Wir reden und dann wird es das. Wir k\u00f6nnen uns ja nicht blo\u00df entschlie\u00dfen, das Naheliegende zu tun &#8211; wir tun das Naheliegende.<\/p>\n<p><em>Wir k\u00f6nnten nat\u00fcrlich sagen: Nein wir machen es nicht, wir schlie\u00dfen uns nicht an diese vergangene Zeit an, wir schlie\u00dfen sie aus und bleiben nur in der Gegenwart. Ich w\u00fcrde trotzdem gerne den Bogen zur\u00fcck finden.<\/em><\/p>\n<p>Das entspricht auch meinem Denken und F\u00fchlen. Ich kann mich nicht von meiner Vergangenheit abschneiden.<\/p>\n<p><em>Daraus ist damals schon ein Buch geworden.(1)\u00a0Ich habe es mir wieder vorgenommen und festgestellt, dass es gut gealtert, also immer noch interessant und lesbar ist. F\u00fcr mich auch ein Kriterium von Kunst. Beispiel Architektur: Dass du die H\u00e4user auch viele Jahre sp\u00e4ter immer noch sch\u00f6n, ansprechend und gut findest. Manche sind schon nach zwanzig Jahren langweilig.<\/em><\/p>\n<p>Das trifft auch f\u00fcr Musik zu.<\/p>\n<p><em>Dass fast alles vom damals Gedachten und Geschriebenen immer noch so stehen bleiben kann, wie es geschrieben und gesagt worden ist. Auch wenn vieles anders geworden ist. &#8211;<\/em><br \/>\n<em>Ich will dir auch von anderen Gespr\u00e4chen berichten, Interviews, die ich mit Helmut Lachenmann, Fran\u00e7ois Lyotard, Olivier Messiaen, Niklas Luhmann gef\u00fchrt habe, und deine Meinung dar\u00fcber h\u00f6ren. Bist du einverstanden?<\/em><\/p>\n<p>Gern.<\/p>\n<p><em>Ich bin sehr froh und es passt gut, dass ich jetzt im Zusammenhang mit unserem Gespr\u00e4ch bei einem Musikst\u00fcck von dir auch mitten drin sein durfte, von der Probe bis zur Auff\u00fchrung. Dass nicht alles immer nur so abstrakt sich abspielt und besprochen wird von uns, sondern dass es auch konkret wird. (2)<\/em><\/p>\n<p>Was hat sich Wesentliches f\u00fcr dich seit der \u201eTutuguri&#8221;-Zeit ge\u00e4ndert?<\/p>\n<p><em>Mit dem &#8220;was&#8221; sind wohl die Lebensumst\u00e4nde gemeint, oder? &#8211; Meine eigene Lebenssituation hat sich sicher dahingehend ge\u00e4ndert, dass die Schaffens-Voraussetzungen gleich geblieben sind. Die Gelassenheit, mit der ich die Ergebnisse beziehungsweise deren Wahrgenommen-Werden betrachte, die hat jedoch zugenommen.<\/em><\/p>\n<p>Interviews mit Luhmann und Lyotard habe ich provozierend mit der Frage begonnen: Sind Sie ein postmoderner Philosoph? &#8211; Bist du ein postmoderner K\u00fcnstler?<\/p>\n<p>Der Begriff \u201ePostmoderne&#8221; kommt mir so antik vor. Er steht f\u00fcr eine Verortung, als sei er im Besitz einer Zeitenfolge oder eines Wissens um die Zeitenfolge. Ich k\u00f6nnte schon &#8220;Moderne&#8221; nicht lokalisieren, hier beginnt die Moderne und hier h\u00f6rt sie wieder auf. Der Begriff &#8220;Postmoderne&#8221; kommt mir so ungegenw\u00e4rtig vor, weil er in der Gegenwart wohl keine gr\u00f6\u00dfere Diskussion erf\u00e4hrt. Mit diesem Begriff kann ich also nicht umgehen, ein solches Denken ist mir fremd.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich kann es nicht nachvollziehen, in wessen Interesse es w\u00e4re<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>zu wissen: wann ist jetzt prae, wann ist post.<\/p>\n<p>Im Interesse der Historiker.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Historiker, ja. Aber sind die Historiker die Haupt-Rezipienten von Kunst? Was n\u00fctzt es einem H\u00f6rer, wenn er h\u00f6rt, er befinde sich jetzt im Zeitalter der Postmoderne? Der H\u00f6rer operiert zumindest im Wunschbild von Musikproduzenten auch mit solchen Dingen. Jetzt wird als Klassik verkauft, zu der gegenw\u00e4rtig und mittlerweile alles geh\u00f6rt, was irgendwie zwischen 1324 und 2010 komponiert wurde. Das alles ist Klassik.<\/p>\n<p>Wenn du in einen Schallplatten-Laden gehst, Schallplatten gibt er auch nicht mehr, also du gehst in ein Tontr\u00e4ger-Gesch\u00e4ft, da hast du eine Abteilung von vier Regalen &#8220;Klassik&#8221;, und dann hast du 94 Regale mit sehr spezifischen Auspr\u00e4gungen der Popwelt, die man in 14 Tagen schon nicht mehr kennt mit ihren neuen Einteilungen.<\/p>\n<p>Du liebst den Begriff &#8220;Postmoderne&#8221;, o. k. Ich lehne ihn nicht ab, ich kann nur nicht mit ihm operieren.<\/p>\n<p>Im Denken, in der Philosophie ist er meines Erachtens ein wichtiger Begriff. Aber nicht f\u00fcr die Deutschen oder die deutsche Kultur, wir sind hier anders. Doch die Franzosen, die Amerikaner, Japaner, sie fangen sehr viel mit diesem Begriff an. Wir sind durch die Aufkl\u00e4rungs-Debatten (&#8220;Aufkl\u00e4ren \u00fcber die Aufkl\u00e4rung&#8221; nach Habermas) und die Tradition des Rationalismus in eine antithetische Richtung zu dieser Welt gedr\u00e4ngt worden sind. &#8211; Aber es ist nicht so wichtig.<\/p>\n<p>Doch, es interessiert mich! Die Begeisterung, mit der diese Begriffe a) begr\u00fc\u00dft und b) abgelehnt werden. Ich kann sie durch meine eigene Arbeit in keinster Weise fassen. Man wird jedoch von Menschen, die sich mit diesen Begriffen befassen, immer wieder gefragt. Deshalb m\u00f6chte ich schon wissen, was das eigentlich meint.<\/p>\n<p>Ich kann mit dem Begriff Postmoderne sehr viel anfangen, ich sehe mich auch als ein postmoderner Zeitgenosse. In der Musik jedoch wirkt dieser Begriff nicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Es gibt f\u00fcr mich keine oder besser noch keine postmoderne Musik.<\/p>\n<p>Nein, das gibt es tats\u00e4chlich nicht.<\/p>\n<p>Ein postmodernes Denken gibt es jedoch. Unterschwellig lebt es auch sehr stark in Deutschland. Vielleicht sogar mehr im Osten als im Westen. Ich habe es in den USA kennen gelernt. Ich war in Kalifornien in Los Angeles (Irvine) anl\u00e4sslich einer Veranstaltungsreihe des Deutsch-amerikanischen Instituts \u00fcber Presse und Kultur in einer Universit\u00e4t, wo Derrida eine Zeitlang unterrichtet hat. Auch die anderen mich sehr beeinflussenden Franzosen, Baudrillard und Lyotard, waren Gastprofessoren in Kalifornien. Lyotard zum Beispiel in San Diego. Sie alle haben sich von dem damaligen kalifornischen Lebensstil beeinflussen lassen und ihn wiederum auch selbst mit ihrem Schreiben beeinflusst.<\/p>\n<p>Umberto Eco war einer der ersten, der allgemein \u00e4sthetisch und nicht nur auf die Literatur bezogen vom Ende der Avantgarde geredet hat. Die Vorhut(Avantgarde) sei zur Nachhut (Arrieregarde) geworden.<\/p>\n<p>Ist die Avantgarde tats\u00e4chlich an einem Ende? Was denkst du dar\u00fcber?<\/p>\n<p>Das Avantgarde-Bewusstsein ist sicher nicht mehr pr\u00e4gend f\u00fcr heute schaffende Musiker. Es war fr\u00fcher eine Notwendigkeit, um klar zu machen, dass man einen Herrschaftsanspruch stellt, also eine Deutung-Hoheit dar\u00fcber beansprucht, was geschieht.<\/p>\n<p>In welchem Bereich?<\/p>\n<p>Im Bereich der Musik.<\/p>\n<p>Doch eher im Bereich von Politik und Philosophie! Die Kritik am Marxismus, Stalinismus etc. ist doch wesentlich ausgegangen und dominiert worden von den franz\u00f6sischen Philosophen. Wir sind die Vorhut der Arbeiterschaft, wird sind die Avantgarde im Auftrag des Weltgeistes. Das war doch der Anspruch der ideologischen Vordenker viele Jahrzehnte lang.<\/p>\n<p>Meinst du, Arnold Sch\u00f6nberg hat sich als Avantgardist gesehen?<\/p>\n<p>Nein. Aber nach dem zweiten Weltkrieg war ein starkes avantgardistisches Habit notwendig, um sich abzugrenzen. Auch was das H\u00f6ren betrifft. Da gibt es ja diese sehr bewegenden K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten, zum Beispiel Sch\u00f6nberg, die einerseits als vollkommen abgehobene Avantgardisten, andererseits jedoch als vollkommen abgelebte Vergangenheit empfunden wurden.<\/p>\n<p>Gerade in der Musik ist diese Doppeldeutigkeit sehr verbreitet. In den zwanziger Jahren, als die Avantgarde das war, was sp\u00e4ter dann als &#8220;Neoklassik&#8221; bezeichnet wurde, hat man an Sch\u00f6nberg &#8220;abgelebte Gef\u00fchle&#8221; oder alte romantische Haltungen kritisiert.<\/p>\n<p>Du hast einmal geschrieben, die Moderne sei f\u00fcr dich \u00fcberlebensnotwendig. Immer noch?<\/p>\n<p>Das kommt auf den Zusammenhang des Zitates an. Wenn ich reduziert werde auf das, was<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>vor vielen Jahren wohl akut war, auf jemanden, der ein Rad zur\u00fcckdrehen m\u00f6chte, so bin ich damals von Kritikern ja interpretiert worden, so hat das mit meinem Selbstverst\u00e4ndnis \u00fcberhaupt nicht \u00fcbereingestimmt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es ist wichtig zu betonen, dass das einem selber viel bedeutet im Zusammenhang mit einer Filiation. Mir bedeutet jedenfalls das eigene Werden oder Gewordensein, das sich von dem, was Moderne hei\u00dft, her schreibt, sehr viel.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>1 Wieder abgedruckt in: Wolfgang Rihm, \u201eausgesprochen\u201c &#8211; Schriften und Gespr\u00e4che (2 B\u00e4nde)1998<\/p>\n<p>2 Mit einer konzertanten Auff\u00fchrung von Wolfgang Rihms monumentalem und abendf\u00fcllendem Jugendwerk \u201e<strong>Tutuguri<\/strong>&#8221; wurde das Musikfest Berlin am 5.September 2016 er\u00f6ffnet. Es spielte das Bayerische Symphonieorchester unter der Leitung von Daniel Harding.<\/p>\n<p><b>Alle B\u00fccher von Reinhold Urmetzer in Nr.282<\/b><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=290%20Wolfgang%20Rihm%20%284%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Die Spur auf der Fl\u00e4che&#8221;, mein Gespr\u00e4chsbuch zusammen mit dem Komponisten Wolfgang Rihm, wird jetzt im schweizer Musica Mundana-Verlag redigiert und kommt bald auch in die Druckerpresse. 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