{"id":8371,"date":"2018-10-25T05:41:53","date_gmt":"2018-10-25T05:41:53","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=8371"},"modified":"2020-06-08T15:47:06","modified_gmt":"2020-06-08T15:47:06","slug":"302-wolfgang-rihm-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=8371&lang=de","title":{"rendered":"303 Wolfgang Rihm (5)"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Spur auf der Fl\u00e4che \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/b>Gespr\u00e4ch mit dem Komponisten Wolfgang Rihm<\/p>\n<p>Vorabdruck (Auszug 2)<\/p>\n<p><b><u>Reinhold Urmetzer<\/u><\/b>: <em>Interviews mit Luhmann und Lyotard habe ich mit der Frage begonnen: Sind Sie ein postmoderner Philosoph? &#8211; Bist du ein postmoderner K\u00fcnstler?<\/em><\/p>\n<p><b><u>Wolfgang Rihm<\/u><\/b>: Der Begriff \u201ePostmoderne&#8221; kommt mir so antik vor. Er steht f\u00fcr eine Verortung, als sei er im Besitz einer Zeitenfolge oder eines Wissens um die Zeitenfolge. Ich k\u00f6nnte schon \u201eModerne&#8221; nicht lokalisieren, hier beginnt die Moderne und hier h\u00f6rt sie wieder auf. Der Begriff \u201ePostmoderne&#8221; kommt mir so ungegenw\u00e4rtig vor, weil er in der Gegenwart wohl keine gr\u00f6\u00dfere Diskussion erf\u00e4hrt. Mit diesem Begriff kann ich also nicht umgehen, ein solches Denken ist mir fremd.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich kann es nicht nachvollziehen, in wessen Interesse es w\u00e4re<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>zu wissen: wann ist jetzt prae, wann ist post.<\/p>\n<p><em>Im Interesse der Historiker.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Der Historiker, ja. Aber sind die Historiker die Haupt-Rezipienten von Kunst? Was n\u00fctzt es einem H\u00f6rer, wenn er h\u00f6rt, er befinde sich jetzt im Zeitalter der Postmoderne? Der H\u00f6rer operiert zumindest im Wunschbild von Musikproduzenten auch mit solchen Dingen. Jetzt wird als Klassik verkauft, zu der gegenw\u00e4rtig und mittlerweile alles geh\u00f6rt, was irgendwie zwischen 1324 und 2016 komponiert wurde. Das alles ist Klassik. Oder genauer: \u201eClassic&#8221;.<\/p>\n<p>Wenn du in einen Schallplatten-Laden gehst, Schallplatten gibt es auch nicht mehr, also du gehst in ein Tontr\u00e4ger-Gesch\u00e4ft, da hast du eine Abteilung von vier Regalen \u201eKlassik&#8221;, und dann hast du 94 Regale mit sehr spezifischen Auspr\u00e4gungen der Popwelt, die man in vierzehn Tagen schon nicht mehr kennt mit ihren neuen Einteilungen.<\/p>\n<p>Du liebst den Begriff \u201ePostmoderne&#8221;, o. k. Ich lehne ihn nicht ab, ich kann nur nicht mit ihm operieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>Im Denken, in der Philosophie ist er m.E. ein wichtiger Begriff. Aber nicht f\u00fcr die Deutschen oder die deutsche Kultur; wir sind hier anders. Doch die Franzosen, die Amerikaner, Japaner, sie fangen sehr viel mit diesem Begriff an. Wir sind durch die Aufkl\u00e4rungs-Debatten (\u201eAufkl\u00e4ren \u00fcber die Aufkl\u00e4rung&#8221; nach Habermas) und die Tradition des Rationalismus in eine antithetische Richtung zu dieser neuen Welt samt ihrer neuen Politik gedr\u00e4ngt worden. &#8211; Aber es ist nicht so wichtig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Doch, es interessiert mich! Die Begeisterung, mit der diese Begriffe a) begr\u00fc\u00dft und b) abgelehnt werden. Ich kann sie durch meine eigene Arbeit in keinster Weise fassen. Man wird jedoch von Menschen, die sich mit diesen Begriffen befassen, immer wieder danach gefragt. Deshalb m\u00f6chte ich schon wissen, was das eigentlich meint.<\/p>\n<p><i>Ich kann mit dem Begriff Postmoderne sehr viel anfangen, ich sehe mich auch als ein postmoderner Zeitgenosse. Im Denken, im Schreiben, in der Kunst. In der Musik jedoch wirkt dieser Begriff nicht. Es gibt f\u00fcr mich keine oder besser noch keine postmoderne Musik.<\/i><\/p>\n<p>Nein, das gibt es tats\u00e4chlich nicht.<\/p>\n<p><em>Ein postmodernes Denken gibt es jedoch. Unterschwellig lebt es auch sehr stark in Deutschland. Vielleicht sogar hierzulande mehr im Osten als im Westen. Ich habe es in den USA kennengelernt. Ich war in Kalifornien in Los Angeles (Irvine) anl\u00e4sslich einer Veranstaltungsreihe des Deutsch-Amerikanischen Instituts \u00fcber Presse und Kultur dort, in einer Universit\u00e4t, wo Derrida eine Zeitlang unterrichtet hat. Auch die anderen mich sehr beeindruckenden Franzosen, Baudrillard und Lyotard, waren Gastprofessoren in Kalifornien. Lyotard zum Beispiel in San Diego. Sie alle haben sich von dem damaligen kalifornischen Lebensstil beeinflussen lassen und ihn wiederum auch selbst mit ihrem Schreiben beeinflusst.<\/em><\/p>\n<p><em>Umberto Eco war jedoch einer der ersten, der allgemein \u00e4sthetisch und nicht nur auf die Literatur bezogen vom Ende der Avantgarde geredet hat. Die Vorhut (Avantgarde) sei zur Nachhut (Arri\u00e8regarde) geworden.<\/em><\/p>\n<p><em>Ist die Avantgarde tats\u00e4chlich an einem Ende? Was denkst du dar\u00fcber?<\/em><\/p>\n<p>Das Avantgarde-Bewusstsein ist sicher nicht mehr pr\u00e4gend f\u00fcr heute schaffende Musiker. Es war fr\u00fcher eine Notwendigkeit, um klar zu machen, dass man einen Herrschaftsanspruch stellt, also eine Deutungs-Hoheit dar\u00fcber beansprucht, was geschieht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>In welchem Bereich?<\/em><\/p>\n<p>Im Bereich der komponierten Musik.<\/p>\n<p><em>Doch mehr noch im Bereich von Politik und Philosophie! Die Kritik am Marxismus, Stalinismus etc. ist doch wesentlich ausgegangen und dominiert worden von den franz\u00f6sischen Philosophen. Wir sind die Vorhut der Arbeiterschaft, wir sind die Avantgarde im Auftrag des Weltgeistes. Das war doch der Anspruch der ideologischen Vordenker viele Jahrzehnte lang. &#8211;<\/em><\/p>\n<p><em>Glaubst du, Arnold Sch\u00f6nberg hat sich als Avantgardist gesehen?<\/em><\/p>\n<p>Nein. Aber nach dem zweiten Weltkrieg war ein starkes avantgardistisches Habit notwendig, um sich abzugrenzen. Auch was das H\u00f6ren betrifft. K\u00fcnstlerfiguren wie gerade Sch\u00f6nberg wurden schon zu Lebzeiten als vollkommen abgehobene Avantgardisten, andererseits jedoch als vollkommen abgelebte Vergangenheits-Repr\u00e4sentanten empfunden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gerade in der Musik<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ist diese Doppeldeutigkeit sehr verbreitet. In den zwanziger Jahren, als die Avantgarde das war, was sp\u00e4ter dann als &#8220;Neoklassik&#8221; bezeichnet wurde, hat man an Sch\u00f6nberg \u201eabgelebte Gef\u00fchle&#8221; oder alte romantische Haltungen kritisiert.<\/p>\n<p><em>Du hast einmal geschrieben, die Moderne sei f\u00fcr dich \u00fcberlebensnotwendig. Immer noch?<\/em><\/p>\n<p>Das kommt auf den Zusammenhang des Zitates an. Wenn ich reduziert werde auf das, was<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>vor vielen Jahren wohl akut war, auf jemanden, der ein Rad zur\u00fcckdrehen m\u00f6chte, so bin ich damals von Kritikern ja interpretiert worden, so hat das mit meinem Selbstverst\u00e4ndnis \u00fcberhaupt nicht \u00fcberein gestimmt. Es ist wichtig zu betonen, dass das mir viel bedeutet im Zusammenhang mit einer Filiation. Mir bedeutet jedenfalls das eigene Werden oder Gewordensein, das sich von dem, was Moderne hei\u00dft, her schreibt, sehr viel.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>Fest schreibt, fort schreibt?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Her schreibt, nicht fest schreibt. Das ist etwas, was meiner Vorstellung von k\u00fcnstlerischer Arbeit entgegen steht, also dieses Fixieren auf einen Punkt, auch das Einrahmen, das Begrenzen, Definieren eines Stils.<\/p>\n<p>Wenn ein Autor das Zeitliche segnet und sein Werk liegt vor, dann kann man das Werk betrachten und meinetwegen daraus eine Stilsuche ableiten. Aber wenn das ein K\u00fcnstler selber macht, ist das immer verh\u00e4ngnisvoll.<\/p>\n<p><em>Gibt es so etwas wie Fortschritt in der Musikentwicklung?<\/em><\/p>\n<p>Es gibt ein Fortschreiten, aber den Begriff des Fortschritts weise ich als mir fremd zur\u00fcck. Das hei\u00dft, ich kann ihn gar nicht zur\u00fcck weisen, weil ich noch nicht einmal wei\u00df, was er bedeutet.<\/p>\n<p><em>Also mit Beschleunigungs- oder Entschleunigungs-Theorien kannst du nichts anfangen?<\/em><\/p>\n<p>Als relative Durchgangsformen k\u00f6nnte ich etwas damit anfangen. Als etwas Transitorisches. Dass es durchaus Phasen gibt, wo sich etwas beschleunigt und Phasen, wo sich etwas entschleunigt. Verlangsamt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich meine es nicht nur musikalisch Im Sinne eines accelerando oder ritardando, sondern auch im Sinne einer Material-Entwicklung. Es gibt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Komponisten, deren Entwicklung in einem ganz anderen Bereich liegt als im Bereich der Material-Exposition. Bei Mozart etwa entwickelt sich das Ganze zu einer ungeheuren Tiefe, es ist eher sogar \u201eretardierend&#8221;, regressiv. Es bezieht sich<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>auf Fr\u00fcheres, aber das Ganze ist ein derartiger Wurf in die Zukunft, weil es derartig voll mit Erfahrung, mit menschlicher Erfahrung ist. Daraus enth\u00e4lt Mozarts Musik ihre Tiefe.<\/p>\n<p><em>Und bei Bach?<\/em><\/p>\n<p>Bei Bach entsteht eine Art Hom\u00f6ostase zwischen Material-Entwicklung und Ausbreitung des Werkes. Bach ist in Vielem sehr summierend. Er hat einige Werke geschaffen, die er eigentlich als Summa angesehen hat, etwa die h-Moll-Messe, die wie ein Werk aus Werken komponiert ist, als die Summe der Erfahrungen eines Komponisten, des K\u00f6nnens, des Wissens, in der Kontrapunktik &#8211; es entwickelt sich einfach alles! Es gibt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>nur zwei St\u00fccke, die f\u00fcr dieses Werk neu komponiert worden sind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Alle anderen Werke waren ja bereits vorhanden. Bach hat sie in einen neuen Zusammenhang integriert<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und dadurch mehr oder weniger charakteristisch umgeformt als zeitgen\u00f6ssische Stilformen. Was ganz charakteristisch ist bei Bach, er f\u00fcgt sehr viel zusammen &#8211; englische, franz\u00f6sische, italienische Schreibweisen, die f\u00fchrt er zusammen eigentlich zu einem europ\u00e4ischen Stil.<\/p>\n<p><em>Machst du das auch, Schreibweisen studieren, integrieren, kopieren?<\/em><\/p>\n<p>Studieren ist vielleicht ein zu hochstaplerischer Begriff. Ich nehme sie wahr. Studieren hie\u00dfe, sich wissenschaftlich damit auseinander zu setzen. Das ist mir nicht gegeben, weil ich den Apparat dazu nicht habe und, ich gestehe es gerne, von einer sch\u00f6pferischen Ungeduld bin. (Lachen)<\/p>\n<p>Ich nehme etwas wahr und beantworte es.<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Ich habe das Gef\u00fchl, dass Kunst auch entsteht, indem sie auf andere Kunst antwortet. Und dieses Antworten halte ich f\u00fcr sehr produktiv. Es geht nicht um ein Kopieren, sondern um ein Hinzusprechen. Eigene Texte, Noten, Notizen oder Bemerkungen zu etwas hinzuf\u00fcgen und daraus einen neuen Kontext zu gestalten.<\/p>\n<p><em>Du antwortest auch gerne auf dich selber? Das erste Werk geht in das zweite Werk \u00fcber \u2013<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Auf jeden Fall. Das bedeutet ja nicht, dass ich beim Beantworten g\u00e4nzlich h\u00e4uslich bleibe, ich bin ja auch sehr gern aus-h\u00e4usig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>Kannst du einen Ort, ein Haus nennen, wo du dich befindest?<\/em><\/p>\n<p>Die Wahrnehmung ist schon sehr weit gestreut. Seit Jahren antworte ich sowohl in die Geschichte als auch in die Gegenwart hinein. Ich m\u00f6chte jetzt nicht durch Namensnennung bestimmte Antwort-Empf\u00e4nger in Verruf bringen. (Lachen)<\/p>\n<p>Das muss nicht nur negativ, es kann doch auch positiv sein. Ob du dich von einer allgemeinen \u00c4sthetik beeinflussen l\u00e4sst, ob du nur in der Musik bleibst oder vielleicht auch in der Mathematik beim Komponieren\u2026 Ob es etwas Geistiges gibt, ein Denken, das dich beim Komponieren leitet wie andere K\u00fcnste auch, das frage ich.<\/p>\n<p>Wenn ich auf etwas musikalisch antworte, dann nicht so, dass mich dieses direkt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>leiten w\u00fcrde, sondern es leitet mich mein Antwort-Trieb. Zum Beispiel: Minimalistische Kunst nehme ich ja nicht nur wahr als etwas mir Entgegengesetztes, sondern auch als etwas Herausforderndes, dem zu antworten sich allemal lohnt. Oder die Wahrnehmung von konzeptuellen Erscheinungen. Solche Dinge, die ich mir nicht anverwandle, sondern die ich beantworte, ohne dass dies auf der Verpackung stehen w\u00fcrde. Ich gebe nicht Dinge heraus, die unter dem Stichwort \u201eAntwort auf&#8221; benannt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><em>Wird die andere Seite sp\u00fcren, dass es eine Reaktion von dir gewesen ist?<\/em><\/p>\n<p>Das wei\u00df ich nicht, das kann ich manchmal auch nicht sp\u00fcren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>Das geht mehr intuitiv?<\/em><\/p>\n<p>Du nennst den Zentralbegriff: Intuition.<\/p>\n<p><em>Das w\u00e4re also die Trieb-Feder deines Arbeitens.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Zumindest das, was mich leitet.<\/p>\n<p><em>Die Triebfeder, antworten zu wollen.<\/em><\/p>\n<p>Es bewirkt das Verorten der eigenen Lage. Das ist auch Selbst-Reflexion. Das kann auch Selbst-Kritik sein oder Selbst-Verdruss \u2013 ich wei\u00df es nicht so genau. Es gibt ja alle Formen, es ist nicht nur die Selbst-Feier, die zur Debatte steht. (Lachen) Wenn ich, salopp ausgedr\u00fcckt, etwas dahin gestellt habe, kann ich jedenfalls nicht dabei stehen bleiben und mich davon n\u00e4hren.<\/p>\n<p><em>Was h\u00e4ltst du von dieser Position: Nur dann sei eine Musik gut, wenn das Publikum protestierend und schimpfend aus dem Raum geht. Nur das bewirke<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>einen Bewusstseinsbildungsprozess, einen Akt der Reflexion, der notwendig sei bei zeitgen\u00f6ssischer Kunst.<\/em><\/p>\n<p>Das ist eine metaphorische Sichtweise, die hier in ein Bild gebracht wird. Das Akklamieren des Publikums kann auch eine Art Schimpfen sein. Diejenigen, die einem zu einer Auff\u00fchrung gratulieren, sind oft auch diejenigen, die den Schimpf-Dolch im Gewande f\u00fchren. Ohne dass ich jetzt deswegen in ein negatives oder von Verschw\u00f6rungstheorien gepr\u00e4gtes gesellschaftliches Umfeld mich gesetzt sehen will.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>Akklamation kann auch eine Form der Annahme-Verweigerung sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>Sicher. Das ist mir auch bekannt.<\/p>\n<p><b>Alle B\u00fccher von Reinhold Urmetzer in Nr.282<\/b><\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=303%20Wolfgang%20Rihm%20%285%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Spur auf der Fl\u00e4che \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0Gespr\u00e4ch mit dem Komponisten Wolfgang Rihm Vorabdruck (Auszug 2) Reinhold Urmetzer: Interviews mit Luhmann und Lyotard habe ich mit der Frage begonnen: Sind Sie ein postmoderner Philosoph? &#8211; Bist du ein postmoderner K\u00fcnstler? 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