{"id":8885,"date":"2019-04-16T09:36:56","date_gmt":"2019-04-16T09:36:56","guid":{"rendered":"http:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=8885"},"modified":"2022-01-04T17:49:55","modified_gmt":"2022-01-04T17:49:55","slug":"315-uber-blasen-und-gruppen-inzest-2-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edition-weissenburg.de\/blog\/?p=8885&lang=de","title":{"rendered":"315 \u00dcber Blasen und Gruppen-Inzest (2\/3)"},"content":{"rendered":"<p><b>Vernunft der Wissenschaft,Vernunft Afrikas (2)<\/b><\/p>\n<p><b>II Postmodernes Denken<\/b><\/p>\n<p>Im Oktober 1982 gab es anl\u00e4sslich einer wissenschaftlichen Tagung des engeren Kreises der \u201eAllgemeinen Gesellschaft f\u00fcr Philosophie in Deutschland\u201c an der Universit\u00e4t Hamburg ein Symposium zum Thema <b>Rationalit\u00e4t,<\/b> auf das ich kurz eingehen will (1). Pointiert wird dort die Problematik etwa von <em>Herskovits<\/em> zusammengefasst: Wahrnehmung, F\u00fchlen, Werten, Wollen, Denken und Handeln des Individuums seien g\u00e4nzlich durch die Kultur gepr\u00e4gt, in welcher man aufwachse. <i>Kulturelle Unterschiedlichkeit <\/i>samt den Vorstellungen von Rationalit\u00e4t seien <i>ethisch wertvoll<\/i>. Interkulturelle Toleranz und ein harmonisches Zusammenleben der Menschheit trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Glieder sei anzustreben. Die (abendl\u00e4ndische) Vorstellung von Rationalit\u00e4t sei nicht ein Schiedsrichter zwischen Traditionen; sie sei selbst eine Tradition (unter mehreren, wenn nicht sogar vielen) oder nur ein Aspekt einer Tradition. Die abendl\u00e4ndische Vorstellung von Rationalit\u00e4t sei daher weder gut noch schlecht, sondern sie &nbsp;<i>i s t<\/i>&nbsp; einfach. &#8211;<\/p>\n<p>Bereits 1947 hatte eine Arbeitsgruppe diese Thematik zur Vorbereitung der neuen <b>UN-Charta f\u00fcr Menschenrechte <\/b>untersucht und in \u00e4hnlicher Weise zusammengefasst: Dass es keine wissenschaftliche Methode zur Bewertung von Kulturen geben k\u00f6nne, dass alle Standards und Werte \u2013 auch die der Wissenschaft \u2013 kulturbedingt seien, dass die Unterschiede zwischen den Kulturen respektiert und bei der Anbindung an die Menschenrechte ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssten.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>Diese Petition an die Kommission der Vereinten Nationen wurde jedoch bei der 1949 schlie\u00dflich angenommenen Deklaration der Menschenrechte so gut wie ignoriert.<\/p>\n<p>Manche Autoren der Postmoderne stellen mittlerweile sogar die abendl\u00e4ndische Rationalit\u00e4t als existenziell sinnlos oder als verh\u00e4ngnisvolle <u>Fehlentwicklung<\/u> des Lebens und seiner Geschichte infrage. Der Zauber nicht abendl\u00e4ndischer, insbesondere archaischer Lebensformen werde gegen die mit der abendl\u00e4ndischen Rationalit\u00e4t verbundenen Einschr\u00e4nkungen im Wahrnehmungs-, Gef\u00fchls- und Erlebnisbereich ausgespielt, so Karl Otto Apel in einer Kritik (2). Eine erste Quelle dieses Relativismus findet er bei dem Philosophen Ludwig Wittgenstein, der den universalen Geltungsanspruch philosophischer Rede zu Gunsten von Lebensformen relativiert habe. Wasser in die M\u00fchlen dieser internationalen Gegenbewegung einer <i>Regionalisierung der Vernunft<\/i> (Acham) lieferte provokativ und immer wieder <b>Paul Feyerabend<\/b>, der ab sofort Magie, Hexen-Orakel und Regenzauber oder fern\u00f6stliche Denkweisen aufzuwerten versuchte und als gleichberechtigt neben die abendl\u00e4ndischen Praktiken der Weltbew\u00e4ltigung stellte (3).<\/p>\n<p>Auch die international so einflussreichen und tonangebenden Philosophen Frankreichs (eine Ausnahme &nbsp;ihrer Akzeptanz bleibt Deutschland) haben ebenfalls den Begriff von Rationalit\u00e4t und die abendl\u00e4ndische Vorstellung von Rationalismus infrage gestellt und damit eine folgenschwere Konfusion verursacht. Derrida etwa kritisiert den <b>Eurozentrismus <\/b>des abendl\u00e4ndischen Geistes. Auch von einer <b>Phallokratie<\/b> des \u201em\u00e4nnlichen Denkens\u201c spricht er, die sich der ganzen Welt aufzwingen wolle und wogegen sich der Feminismus daraufhin heftig zur Wehr gesetzt und radikalisiert hat bis in die Gegenwart hinein (\u201eEmanzipation der Frau\u201c). Es gab fortan Symposien \u00fcber \u201eweibliches Denken\u201c, auf dem dennoch die M\u00e4nner Niklas Luhmann 1986 in New York ebenso wie Jacques Derrida haben teilnehmen d\u00fcrfen (4). Doch immer wieder geht es um die Frage, auch mit dem weiblichen Auge betrachtet, was ist Wahrheit, was ist Vernunft, was l\u00e4uft falsch in der Wissenschaft, wenn sie Cyber-Attacken, Atombomben und k\u00fcnstliche Menschen herstellen kann und sogar herstellt? Eine Wissenschaft, die das ganze Menschengeschlecht schlie\u00dflich deformieren, transformieren, ja ausl\u00f6schen kann?<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>Wird nicht mit Statistiken und DatenSammlungen nur immer wieder eine neue Sau durch\u2019s Dorf gejagt? Wie steht\u2019s mit dem medizinischen Wissen, mit dem gesellschaftlichen Wohl, mit den Zielen in unserer Welt? &#8211; Alle Vorstellungen dar\u00fcber<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>scheinen doch gegenw\u00e4rtig konfus durcheinander zu geraten, jeder sagt, behauptet, proklamiert und macht das, was er will. Was ist rational heute, was ist irrational oder besser gesagt nicht rational?<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Gibt es tats\u00e4chlich eine Vernunft der Wissenschaft und gleichwohl ebenso n\u00fctzliche wie sinnvolle andere Arten von Vernunft? &#8211; Gibt es eine der m\u00e4nnlichen, eine der weiblichen Art? Eine Vernunft der Naturv\u00f6lker, eine Vernunft Afrikas?<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>Ist die Struktur des Denkens, seiner Ziele, sind Logik und<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>Argumentation tats\u00e4chlich so relativ und immer weder auch anders m\u00f6glich?<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Kann es so etwas wie ein neues oder auch anderes Denken geben? &#8211;<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es das. Etwa das Science-Fiction-Denken <strong>Jean Baudrillards<\/strong>, der eine ganz neue Sprache gefunden hat. Sie ist voller NeuePr\u00e4gungen, Umdeutungen, Widerspr\u00fcchlichkeit. Auch voller augenzwinkernder Ironie und Persiflage, die man nur auf einer anderen Ebene der Interpretation decodieren, also ernst nehmen kann. Der franz\u00f6sische Schriftsteller schreibt beispielsweise eine lange ironische Abhandlung dar\u00fcber, dass wir uns tats\u00e4chlich jetzt im Paradies befinden w\u00fcrden (\u201eNach der Orgie ist nicht mehr vor der Orgie\u201c}. Begr\u00fcndet diese These weitschweifig mit neuen Begriffsbildungen und Begriffs-Verschiebungen. Begriffe wie \u201eEkstase\u201c oder \u201eObsz\u00f6nit\u00e4t\u201c werden in einem ganz anderen Kontext verwendet, als man es gewohnt ist.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>Schlie\u00dflich wird jedoch deutlich, dass Baudrillards Argumentation f\u00fcr unser \u201eLeben im Paradies\u201c nur voller Spott und Hohn war, dass sich der \u201eKapitalismus in einem ekstatischen Zustand der Obsz\u00f6nit\u00e4t befindet\u201c und wir gerade nicht im Paradies, sondern eher in einer H\u00f6lle leben m\u00fcssten(5). D.h. neue Begriffe werden dergestalt aus den alten Begriffen gemacht, indem man sie in einen anderen Kontext versetzt.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Im Sinne der reinen Sprach-Puristen der analytischen angels\u00e4chsischen Schule ist das nun tats\u00e4chlich keine \u201erationale\u201c Sprache mehr, sondern nur noch zu interpretierende Kunst. Aber nur so k\u00f6nne<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>man sich dem Diktat und den Imperativen der Wissenschafts-Sprache (Szientismus) samt ihrer Vorstellung von philosophischem Denken, auch \u201eSprachPolizei\u201c genannt, entziehen, lautet die Gegenthese. Zumal sich die analytische Philosophie ganz nur noch dem all umfassenden \u00d6konomismus samt seinen behavioristischen Spielarten einer eindimensionalen Technokratie im beispielsweise chinesischen Steuerungs-Sinne verschrieben und ausgeliefert habe.<\/p>\n<p>Auch <strong>Derrida<\/strong>, <strong>Virilio<\/strong>, <strong>Lyotard<\/strong> und etliche andere sprechen bereits eine neue Sprache. Sie sind m.E. keine FachPhilosophen mehr, sondern eher Schriftsteller, K\u00fcnstler wie Nietzsche, Voltaire, Sartre, Kierkegaard oder auch Seneca, Platon und andere. Das gegenw\u00e4rtig weit verbreitete Interesse an Science Fiction und Science-Fiction-Denken, etwa was die K\u00fcnstliche Intelligenz und dgl. betrifft, geht m.E. sehr stark auf den Einfluss der franz\u00f6sischen Philosophen &nbsp;zur\u00fcck. Nicht unbedingt nur was die Zukunft der Technik betrifft, etwa Voll-Automation, Robotik, Kloning&nbsp;etc. Dar\u00fcber hat sich auch die Frankfurter Schule mit ihren Technokratie-\u00c4ngsten genug Gedanken gemacht (6).<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Es hat sich sogar im Denken dieser \u201epostmodernen\u201c Franzosen eine neue Argumentations-Logik, eine neue Sprache voller Bildhaftigkeit, Br\u00fcche, Widerspr\u00fcchlichkeit &nbsp;und Mehrdeutigkeit gebildet. Weg von der \u201eWissenschafts-Sprache\u201c der Philosophy of Science hin zu mehr literarischen Formen wie Satire, Science-Fiction-Visionen mit Einfl\u00fcssen sogar des Dadaismus oder Surrealismus. Lyotard schreibt \u201eErz\u00e4hlungen\u201c: F\u00fcr ihn sind alles nur noch \u201eErz\u00e4hlungen\u201c, \u201eNarrative\u201c nennt man sie mittlerweile, selbst die Wahrheiten der Naturwissenschaft, selbst die Mathematik(7). Der sp\u00e4te Derrida wird fast nur noch zu einem Performance-Kunstler, der mit seinen ironischen Vortr\u00e4gen und \u201eAuftritten\u201c mitsamt den sexuellen Anspielungen eine neue Art von Diskurs, von Argumentieren und \u00dcberzeugen vorstellt. Denn was hat seine mit ironischem L\u00e4cheln vorgetragene Behauptung vom \u201eZur\u00fcckziehen der Vorhaut der Eichel\u201c mit der Apokalypse zu tun? Ist die gr\u00f6\u00dfte Errungenschaft des abendl\u00e4ndischen Denkens tats\u00e4chlich das Schweigen? Womit er ein Zitat aus Wittgensteins Traktatus geschickt einsetzt, aus dem Kontext nimmt und letztlich auch parodiert.<\/p>\n<p>Mit Twitter Botschaften und populistischer, das hei\u00dft auch unterhaltendem Witz und Schein-Logik erreicht man jetzt auch diejenigen, die fr\u00fcher weder an Zeitungen noch an politischen Nachrichtensendungen interessiert waren. Entsprechende Staatsf\u00fchrer werden jetzt gew\u00e4hlt, und eine entsprechende Politik wird auch gemacht. Es dominieren Emotionen als Zeichen von Authentizit\u00e4t und Egoismen als Zeichen von St\u00e4rke bis hin zu direkter (Kriegs-)Gewalt. Sich abzugrenzen gegen\u00fcber<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>anderen, sich besser und st\u00e4rker zu f\u00fchlen als andere f\u00f6rdert wieder Gegens\u00e4tzlichkeit und un\u00fcberwindbare Grenzen. Nationalismus hat bislang noch immer zu Krieg und Tod gef\u00fchrt. Zumindest zu heftigen Auseinandersetzungen, die von Egoismus und eigens\u00fcchtigem Interesse bestimmt waren.<\/p>\n<p>Das Denken reduziert sich immer mehr auf einfache Haupts\u00e4tze, Schlagworte und Sensationen. Twitter-Nachrichten und Fake-\u201eInformationen\u201c erreichen mittlerweile h\u00f6chst erfolgreich die Wahlurnen und setzen entsprechende Pers\u00f6nlichkeiten als Staatenlenker in die Welt. Ich wiederhole mich. Aber die Wahrheit liegt nicht in dieser Art von Sprache und Schrift, die den bedingungslosen Willen nach Macht verdeutlicht. Sie liegt gerade nicht in all diesen kurzen Smartphone-Botschaften, die oft eine Art von <span style=\"text-decoration: underline\">verkr\u00fcppelter Sprache<\/span>&nbsp;nur wiedergeben k\u00f6nnen. Auch wenn ich selber in meinem Twitter-Account mit dazu zu geh\u00f6ren scheine (Seufz).<\/p>\n<p><em>wird fortgesetzt<\/em><\/p>\n<hr>\n<p>1 Herbert Schn\u00e4delbach, \u201eRationalit\u00e4t\u201c, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 449.<\/p>\n<p>2 a.a.O. S.15<\/p>\n<p>3 Paul Feyerabend, Die Wissenschaftstheorie \u2013 eine bisher unbekannte Form des Irrsinns? (1984)<\/p>\n<p>4 Vgl. mein Interview mit Niklas Luhmann im Blog Nr. 116\/117 oder auch meine \u201eGespr\u00e4che mit Zeitgenossen\u201c (erscheint demn\u00e4chst)<\/p>\n<p>5 Jean Baudrillard, Fatale Strategien (1983)<\/p>\n<p>6<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; J\u00fc<\/span>rgen Habermas, Wissenschaft als Ideologie (1968)<\/p>\n<p>7 Mittlerweile hat sich sogar Lyotards \u201eErz\u00e4hlung\u201c als \u201eNarration\u201c oder \u201eNarrativ\u201c in den Sprachgebrauch der Alltags-Politik eingeb\u00fcrgert.<\/p>\n<a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-twitter nolightbox\" data-provider=\"twitter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" title=\"Share on Twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog&#038;text=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px;margin-right:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"twitter\" title=\"Share on Twitter\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/twitter.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><a class=\"synved-social-button synved-social-button-share synved-social-size-48 synved-social-resolution-single synved-social-provider-mail nolightbox\" data-provider=\"mail\" rel=\"nofollow\" title=\"Share by email\" href=\"mailto:?subject=315%20%C3%9Cber%20Blasen%20und%20Gruppen-Inzest%20%282%2F3%29&#038;body=Ein%20neuer%20Beitrag%20ist%20da%21%20:%20https%3A%2F%2Fedition-weissenburg.de%2Fblog\" style=\"font-size: 0px;width:48px;height:48px;margin:0;margin-bottom:5px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"mail\" title=\"Share by email\" class=\"synved-share-image synved-social-image synved-social-image-share\" width=\"48\" height=\"48\" style=\"display: inline;width:48px;height:48px;margin: 0;padding: 0;border: none;box-shadow: none\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/edition-weissenburg.de\/blog\/wp-content\/plugins\/social-media-feather\/synved-social\/image\/social\/regular\/96x96\/mail.png?resize=48%2C48&#038;ssl=1\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vernunft der Wissenschaft,Vernunft Afrikas (2) II Postmodernes Denken Im Oktober 1982 gab es anl\u00e4sslich einer wissenschaftlichen Tagung des engeren Kreises der \u201eAllgemeinen Gesellschaft f\u00fcr Philosophie in Deutschland\u201c an der Universit\u00e4t Hamburg ein Symposium zum Thema Rationalit\u00e4t, auf das ich kurz eingehen will (1). 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